Leider reiht sich die SPD in die populistische Forderung ein, Social-Media für Kinder/Jugendliche zu verbieten/einzuschränken.
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Leider reiht sich die SPD in die populistische Forderung ein, Social-Media für Kinder/Jugendliche zu verbieten/einzuschränken. Damit erweist sie dem Jugendschutz einen Bärendienst & stärkt BigTech.
Verstehe nicht, warum die Partei Expert:innen nicht einbindet. Da war sie schon mal deutlich weiter.
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Leider reiht sich die SPD in die populistische Forderung ein, Social-Media für Kinder/Jugendliche zu verbieten/einzuschränken. Damit erweist sie dem Jugendschutz einen Bärendienst & stärkt BigTech.
Verstehe nicht, warum die Partei Expert:innen nicht einbindet. Da war sie schon mal deutlich weiter.
@henningtillmann
Können wir bitte anfangen die Headline "Social-Media Verbot für Jugendliche" durch "Identifikationszwang bei sämtlichen online Diensten" zu ersetzen, danke.Vielleicht versteht's dann der Ein oder Andere was das bedeutet.
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@henningtillmann
Können wir bitte anfangen die Headline "Social-Media Verbot für Jugendliche" durch "Identifikationszwang bei sämtlichen online Diensten" zu ersetzen, danke.Vielleicht versteht's dann der Ein oder Andere was das bedeutet.
@attero @henningtillmann Können wir bitte anfangen, zu differenzieren, ob Identifikationszwang bedeutet, einen "Yes I'm 18+ years old"-Button zu klicken, oder irgendwelche Apps von der Bundesregierung zu benutzen?
Vielleicht versteht's dann der Ein oder Andere was das bedeutet.
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Leider reiht sich die SPD in die populistische Forderung ein, Social-Media für Kinder/Jugendliche zu verbieten/einzuschränken. Damit erweist sie dem Jugendschutz einen Bärendienst & stärkt BigTech.
Verstehe nicht, warum die Partei Expert:innen nicht einbindet. Da war sie schon mal deutlich weiter.
@henningtillmann Forderungen nach mehr Überwachung und Kontrolle sind bei der SPD ja häufig beliebt.
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@attero @henningtillmann Können wir bitte anfangen, zu differenzieren, ob Identifikationszwang bedeutet, einen "Yes I'm 18+ years old"-Button zu klicken, oder irgendwelche Apps von der Bundesregierung zu benutzen?
Vielleicht versteht's dann der Ein oder Andere was das bedeutet.
@armin
+1@attero
Social-Media ! =sämtliche online Dienste"@henningtillmann
Mich kann man als bspw. IT Experte und Familienvater am ehesten mit Alternativen zur Einführung einer Altersgrenze bei addictive-darkPattern-commercial-media erreichen.Ein Jugendschutz == Ende des anonymen Internets der 90er Totschlagargument spricht mich nicht an.
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@henningtillmann
Können wir bitte anfangen die Headline "Social-Media Verbot für Jugendliche" durch "Identifikationszwang bei sämtlichen online Diensten" zu ersetzen, danke.Vielleicht versteht's dann der Ein oder Andere was das bedeutet.
@attero @henningtillmann Danke für die Einordnung.
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@armin
+1@attero
Social-Media ! =sämtliche online Dienste"@henningtillmann
Mich kann man als bspw. IT Experte und Familienvater am ehesten mit Alternativen zur Einführung einer Altersgrenze bei addictive-darkPattern-commercial-media erreichen.Ein Jugendschutz == Ende des anonymen Internets der 90er Totschlagargument spricht mich nicht an.
@st3fan @armin @attero @henningtillmann
Das ist aber das was faktisch vorgeschlagen wird. Jugendschutz in Deutschland muss immer absolut kryptographisch wasserdicht sein, das ist historisch so gewachsen. Das ist auch der Grund warum es faktisch nur eine zugelassene „Jugendschutz“ Filterlösung gibt.
Und historisch ist es auch so, dass das dann immer weiter ausgeweitet wird, sodass Du am Ende den e-Perso (genauer, eIDAS) als Zundschlüssel für deinen Computer brauchen wirst.
Das ist auch intern das erklärte Designziel.
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@st3fan @armin @attero @henningtillmann
Das ist aber das was faktisch vorgeschlagen wird. Jugendschutz in Deutschland muss immer absolut kryptographisch wasserdicht sein, das ist historisch so gewachsen. Das ist auch der Grund warum es faktisch nur eine zugelassene „Jugendschutz“ Filterlösung gibt.
Und historisch ist es auch so, dass das dann immer weiter ausgeweitet wird, sodass Du am Ende den e-Perso (genauer, eIDAS) als Zundschlüssel für deinen Computer brauchen wirst.
Das ist auch intern das erklärte Designziel.
Kannst du das "interne Designziel" näher erläutern, oder eine Quelle angeben? Gern auch ne Doku, oder eine Einordnung als Video, oder eben Artikel, Vorträge, what ever. Das würde mich sehr interessieren und freuen.
Danke! -
@henningtillmann
Können wir bitte anfangen die Headline "Social-Media Verbot für Jugendliche" durch "Identifikationszwang bei sämtlichen online Diensten" zu ersetzen, danke.Vielleicht versteht's dann der Ein oder Andere was das bedeutet.
es gäbe eine Alternative (mal abgesehen von der sinnhaftig/losigkeit jugendliche aussperren zu wollen)
https://epicenter.works/content/altersverifikation-neu-gedacht-ein-moeglicher-loesungsansatz -
Kannst du das "interne Designziel" näher erläutern, oder eine Quelle angeben? Gern auch ne Doku, oder eine Einordnung als Video, oder eben Artikel, Vorträge, what ever. Das würde mich sehr interessieren und freuen.
Danke!@ironium @st3fan @armin @attero @henningtillmann
Angestrebt ist am Ende eine Verwendung von eIDAS, weil nur das die unrealistischen Sicherheitsanforderungen des deutschen Jugendschutzes umsetzen kann.
Parallel dazu wird eIDAS als Identifikationssystem geplant, nicht als attributbasierendes System. Übermittelt wird nicht „Ausweis mit Merkmal ü18“, sondern „Kristian Köhntopp, geboren …“
Das hat den absolut gewollten Nebeneffekt, dass Du da das Verhaltensprofil des aktuellen Shadowprofiling deanonymisieren kannst, was verhaltensbasierende Werbung endlich mit realen Personenidenitäten verknüpft UND Du kannst mit dem namentlich bekannten Benutzer reale belastbare Verträge über Daten gegen Zugang abschließen („Endlich keine Cookiebanner mehr, weil Du Dich mit eIDAS angemeldet hast und mit uns einen Vertrag über Dein Profiling gemacht hast“).
Die Belange der Bedarfsträger, die Belange der Werbeindustrie und die Belange des Jugendschutzes um das als „Maßnahme gegen die fiesen dark patterns der US Konzerne“ zu verkaufen sind hier perfekt aligned. Insbesondere diese US Konzerne werden hier auch am meisten profitieren, von GAFAM bis Palantir.
Ein BEDARF nach Ausweisen im Internet besteht nicht. Wir haben jetzt seit 30 Jahren Internet. Die ersten Leute, die online aufgewachsen sind, sind also jetzt 45. Wenn das alles so schlimm wäre, hätte man da schon lange was sehen müssen, bzw. schon lange was getan.
Und wenn TikTok so ein fieses Dark Pattern ist, dann sind Facebook und Insta das auch und man muss nicht nur die Kinder schützen, sondern alle und entweder diese Dienste weg regulieren oder die Dark Patterns oder beides.
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es gäbe eine Alternative (mal abgesehen von der sinnhaftig/losigkeit jugendliche aussperren zu wollen)
https://epicenter.works/content/altersverifikation-neu-gedacht-ein-moeglicher-loesungsansatz@virgil_tibbs @henningtillmann
Ist das nicht quasi das was wir mit dem RTA Label schon haben?
Etwas erweitert für verschiedene Altersgruppen und regulatorisch vorgeschriebenen, durch die Eltern konfigurierbarer Kinderschutzfilter-Option im Browser.
https://www.rtalabel.org/page.php?content=howtoFände ich eigentlich eine gute Lösung.
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@virgil_tibbs @henningtillmann
Ist das nicht quasi das was wir mit dem RTA Label schon haben?
Etwas erweitert für verschiedene Altersgruppen und regulatorisch vorgeschriebenen, durch die Eltern konfigurierbarer Kinderschutzfilter-Option im Browser.
https://www.rtalabel.org/page.php?content=howtoFände ich eigentlich eine gute Lösung.
ehrlich gesagt, weiß ich das nciht.
aber die idee ist ja, daß eben nicht alle sich ausweisen müssen, sondern nur Geräte, die als "Kind" oder "Jugendlich" geflagt sind, können nicht alles sehen. und da die geräte im normlafall von den eltern gekauft werden, können die eltern das einrichten. -
@attero @henningtillmann Können wir bitte anfangen, zu differenzieren, ob Identifikationszwang bedeutet, einen "Yes I'm 18+ years old"-Button zu klicken, oder irgendwelche Apps von der Bundesregierung zu benutzen?
Vielleicht versteht's dann der Ein oder Andere was das bedeutet.
@armin @attero @henningtillmann Sie haben im Papier schon definitiv klar gemacht, dass das über das EUDI-Wallet laufen muss.
Ich frage mich, wo da genau Der Kinderschutz ist. Mein fast 5-jähriger guckt YouTube unter Aufsicht, aber natürlich von meinem Account. Und ich sage, wann Schluss ist. Und natürlich ist da die Werbung geblockt, auch wenn Google das hasst.
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@ironium @st3fan @armin @attero @henningtillmann
Angestrebt ist am Ende eine Verwendung von eIDAS, weil nur das die unrealistischen Sicherheitsanforderungen des deutschen Jugendschutzes umsetzen kann.
Parallel dazu wird eIDAS als Identifikationssystem geplant, nicht als attributbasierendes System. Übermittelt wird nicht „Ausweis mit Merkmal ü18“, sondern „Kristian Köhntopp, geboren …“
Das hat den absolut gewollten Nebeneffekt, dass Du da das Verhaltensprofil des aktuellen Shadowprofiling deanonymisieren kannst, was verhaltensbasierende Werbung endlich mit realen Personenidenitäten verknüpft UND Du kannst mit dem namentlich bekannten Benutzer reale belastbare Verträge über Daten gegen Zugang abschließen („Endlich keine Cookiebanner mehr, weil Du Dich mit eIDAS angemeldet hast und mit uns einen Vertrag über Dein Profiling gemacht hast“).
Die Belange der Bedarfsträger, die Belange der Werbeindustrie und die Belange des Jugendschutzes um das als „Maßnahme gegen die fiesen dark patterns der US Konzerne“ zu verkaufen sind hier perfekt aligned. Insbesondere diese US Konzerne werden hier auch am meisten profitieren, von GAFAM bis Palantir.
Ein BEDARF nach Ausweisen im Internet besteht nicht. Wir haben jetzt seit 30 Jahren Internet. Die ersten Leute, die online aufgewachsen sind, sind also jetzt 45. Wenn das alles so schlimm wäre, hätte man da schon lange was sehen müssen, bzw. schon lange was getan.
Und wenn TikTok so ein fieses Dark Pattern ist, dann sind Facebook und Insta das auch und man muss nicht nur die Kinder schützen, sondern alle und entweder diese Dienste weg regulieren oder die Dark Patterns oder beides.
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ehrlich gesagt, weiß ich das nciht.
aber die idee ist ja, daß eben nicht alle sich ausweisen müssen, sondern nur Geräte, die als "Kind" oder "Jugendlich" geflagt sind, können nicht alles sehen. und da die geräte im normlafall von den eltern gekauft werden, können die eltern das einrichten.@virgil_tibbs @attero @henningtillmann Lest einfach den Artikel durch:
Das soll über den EUDI-Wallet laufen. Also vielleicht kann man da ja einen Anbieter finden, der aus dem Perso notariell beglaubigt ein „Ich bin 18“ ohne ID macht. Und man den so oft braucht, dass sich eh jeder einen holt, und dahinter kein Stigma wie „ich gucke Pornos“ versteckt.
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@ironium @st3fan @armin @attero @henningtillmann
Angestrebt ist am Ende eine Verwendung von eIDAS, weil nur das die unrealistischen Sicherheitsanforderungen des deutschen Jugendschutzes umsetzen kann.
Parallel dazu wird eIDAS als Identifikationssystem geplant, nicht als attributbasierendes System. Übermittelt wird nicht „Ausweis mit Merkmal ü18“, sondern „Kristian Köhntopp, geboren …“
Das hat den absolut gewollten Nebeneffekt, dass Du da das Verhaltensprofil des aktuellen Shadowprofiling deanonymisieren kannst, was verhaltensbasierende Werbung endlich mit realen Personenidenitäten verknüpft UND Du kannst mit dem namentlich bekannten Benutzer reale belastbare Verträge über Daten gegen Zugang abschließen („Endlich keine Cookiebanner mehr, weil Du Dich mit eIDAS angemeldet hast und mit uns einen Vertrag über Dein Profiling gemacht hast“).
Die Belange der Bedarfsträger, die Belange der Werbeindustrie und die Belange des Jugendschutzes um das als „Maßnahme gegen die fiesen dark patterns der US Konzerne“ zu verkaufen sind hier perfekt aligned. Insbesondere diese US Konzerne werden hier auch am meisten profitieren, von GAFAM bis Palantir.
Ein BEDARF nach Ausweisen im Internet besteht nicht. Wir haben jetzt seit 30 Jahren Internet. Die ersten Leute, die online aufgewachsen sind, sind also jetzt 45. Wenn das alles so schlimm wäre, hätte man da schon lange was sehen müssen, bzw. schon lange was getan.
Und wenn TikTok so ein fieses Dark Pattern ist, dann sind Facebook und Insta das auch und man muss nicht nur die Kinder schützen, sondern alle und entweder diese Dienste weg regulieren oder die Dark Patterns oder beides.
Das klingt schlüssig und maximal gruselig. Ich bin mir nicht sicher, ob die Menschen bereit sind, sich mit ihren realen Identitäten im Netz zu bewegen.
Gibt es eigentlich eine Erhebung darüber, wie sich die neulich eingeführten Altersnachweise auf Ü18-Seiten auf die Nutzer bzw auf die Zugriffe ausgewirkt haben?...
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@ironium @st3fan @armin @attero @henningtillmann
Angestrebt ist am Ende eine Verwendung von eIDAS, weil nur das die unrealistischen Sicherheitsanforderungen des deutschen Jugendschutzes umsetzen kann.
Parallel dazu wird eIDAS als Identifikationssystem geplant, nicht als attributbasierendes System. Übermittelt wird nicht „Ausweis mit Merkmal ü18“, sondern „Kristian Köhntopp, geboren …“
Das hat den absolut gewollten Nebeneffekt, dass Du da das Verhaltensprofil des aktuellen Shadowprofiling deanonymisieren kannst, was verhaltensbasierende Werbung endlich mit realen Personenidenitäten verknüpft UND Du kannst mit dem namentlich bekannten Benutzer reale belastbare Verträge über Daten gegen Zugang abschließen („Endlich keine Cookiebanner mehr, weil Du Dich mit eIDAS angemeldet hast und mit uns einen Vertrag über Dein Profiling gemacht hast“).
Die Belange der Bedarfsträger, die Belange der Werbeindustrie und die Belange des Jugendschutzes um das als „Maßnahme gegen die fiesen dark patterns der US Konzerne“ zu verkaufen sind hier perfekt aligned. Insbesondere diese US Konzerne werden hier auch am meisten profitieren, von GAFAM bis Palantir.
Ein BEDARF nach Ausweisen im Internet besteht nicht. Wir haben jetzt seit 30 Jahren Internet. Die ersten Leute, die online aufgewachsen sind, sind also jetzt 45. Wenn das alles so schlimm wäre, hätte man da schon lange was sehen müssen, bzw. schon lange was getan.
Und wenn TikTok so ein fieses Dark Pattern ist, dann sind Facebook und Insta das auch und man muss nicht nur die Kinder schützen, sondern alle und entweder diese Dienste weg regulieren oder die Dark Patterns oder beides.
.... Sind die Männer (sie sind hier wohl ausschließlich betroffen) wirklich bereit, sich mit ihrem Gesicht oder ihrem Ausweis anzumelden, bevor sie mit runtergelassener Hose nach geilen Hausfrauen suchen?
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@ironium @st3fan @armin @attero @henningtillmann
Angestrebt ist am Ende eine Verwendung von eIDAS, weil nur das die unrealistischen Sicherheitsanforderungen des deutschen Jugendschutzes umsetzen kann.
Parallel dazu wird eIDAS als Identifikationssystem geplant, nicht als attributbasierendes System. Übermittelt wird nicht „Ausweis mit Merkmal ü18“, sondern „Kristian Köhntopp, geboren …“
Das hat den absolut gewollten Nebeneffekt, dass Du da das Verhaltensprofil des aktuellen Shadowprofiling deanonymisieren kannst, was verhaltensbasierende Werbung endlich mit realen Personenidenitäten verknüpft UND Du kannst mit dem namentlich bekannten Benutzer reale belastbare Verträge über Daten gegen Zugang abschließen („Endlich keine Cookiebanner mehr, weil Du Dich mit eIDAS angemeldet hast und mit uns einen Vertrag über Dein Profiling gemacht hast“).
Die Belange der Bedarfsträger, die Belange der Werbeindustrie und die Belange des Jugendschutzes um das als „Maßnahme gegen die fiesen dark patterns der US Konzerne“ zu verkaufen sind hier perfekt aligned. Insbesondere diese US Konzerne werden hier auch am meisten profitieren, von GAFAM bis Palantir.
Ein BEDARF nach Ausweisen im Internet besteht nicht. Wir haben jetzt seit 30 Jahren Internet. Die ersten Leute, die online aufgewachsen sind, sind also jetzt 45. Wenn das alles so schlimm wäre, hätte man da schon lange was sehen müssen, bzw. schon lange was getan.
Und wenn TikTok so ein fieses Dark Pattern ist, dann sind Facebook und Insta das auch und man muss nicht nur die Kinder schützen, sondern alle und entweder diese Dienste weg regulieren oder die Dark Patterns oder beides.
@isotopp
Danke. Hast du für die Aussage zu eIDAS verlässliche Quellen?
Auch, dass es neben TikTok, Instagram und Facebook auch für andere Dienste eingesetzt werden soll? Ich konnte gerade nichts dazu finden, dafür diese Info:
https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/aktuelles/alle-meldungen/bundesregierung-beruft-expertenkommission-ein-269648Ich verstehe die Sorge zu Mißbrauch und unnötiger Datenerhebung.
Ich möchte gerne das De-Railing von einem Anliegen, dem Schutz von Kindern vor süchtigmachenden Anbietern und extremen Formen der Manipulation, die eigentlich wie Glücksspiel reguliert gehören würden, durch das andere Anliegen der Anonymität im Internet vermeiden.
Mir sind beide Aspekte wichtig und ich denke, dass man beides technisch sauber gewährleisten kann.
Ein BEDARF nach Ausweisen im Internet besteht nicht. Wir haben jetzt seit 30 Jahren Internet. Die ersten Leute, die online aufgewachsen sind, sind also jetzt 45. Wenn das alles so schlimm wäre, hätte man da schon lange was sehen müssen, bzw. schon lange was getan.
Ich bin lustigerweise 45j und ich habe das Web noch ein StudiVZ oder Facebook mit chronologischer Timeline und ohne Doomscrolling erlebt.
Ich habe ebenso Fifa Games noch ohne Loot Boxen erlebt und gut, Videoformate wie TikTok gab es damals noch nicht, selbst Youtube war mal eine Videocontentplattform wie Peertube.Und wenn TikTok so ein fieses Dark Pattern ist, dann sind Facebook und Insta das auch und man muss nicht nur die Kinder schützen, sondern alle und entweder diese Dienste weg regulieren oder die Dark Patterns oder beides.
Grundsätzlich wäre das schön. Gleiches gilt für Alkohol und Nikotin.
Wenn man nicht einfach die Regeln ändern kann (die meisten unserer Top Politiker hegen selbst einen ungesunden Umgang mit X und Instagram oder mit zu viel Weißbier...), dann doch als absolutes Minimum die besonders vulnerablen Gruppen der Minderjährigen in der empfindlichsten Phase der Hirnentwicklung nicht schutzlos diesen Dark Patterns auszuliefern.Ich würde auch keinen Unterschied zw. meta Plattformen, Youtube Shorts und TikTok machen und alle vergleichbar regulieren.
Dass diese ihre Dark Patterns entfernen werden, halte ich für fast unmöglich, da die Sucht das Kerngeschäft selbst geworden ist und ohne die Übernutzung der User:innen nicht genug Daten abfallen und nicht genug Manipulation stattfinden kann (die wird ja neben der Datensammlung als zweites Standbein als microtargeting angeboten).
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@isotopp
Danke. Hast du für die Aussage zu eIDAS verlässliche Quellen?
Auch, dass es neben TikTok, Instagram und Facebook auch für andere Dienste eingesetzt werden soll? Ich konnte gerade nichts dazu finden, dafür diese Info:
https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/aktuelles/alle-meldungen/bundesregierung-beruft-expertenkommission-ein-269648Ich verstehe die Sorge zu Mißbrauch und unnötiger Datenerhebung.
Ich möchte gerne das De-Railing von einem Anliegen, dem Schutz von Kindern vor süchtigmachenden Anbietern und extremen Formen der Manipulation, die eigentlich wie Glücksspiel reguliert gehören würden, durch das andere Anliegen der Anonymität im Internet vermeiden.
Mir sind beide Aspekte wichtig und ich denke, dass man beides technisch sauber gewährleisten kann.
Ein BEDARF nach Ausweisen im Internet besteht nicht. Wir haben jetzt seit 30 Jahren Internet. Die ersten Leute, die online aufgewachsen sind, sind also jetzt 45. Wenn das alles so schlimm wäre, hätte man da schon lange was sehen müssen, bzw. schon lange was getan.
Ich bin lustigerweise 45j und ich habe das Web noch ein StudiVZ oder Facebook mit chronologischer Timeline und ohne Doomscrolling erlebt.
Ich habe ebenso Fifa Games noch ohne Loot Boxen erlebt und gut, Videoformate wie TikTok gab es damals noch nicht, selbst Youtube war mal eine Videocontentplattform wie Peertube.Und wenn TikTok so ein fieses Dark Pattern ist, dann sind Facebook und Insta das auch und man muss nicht nur die Kinder schützen, sondern alle und entweder diese Dienste weg regulieren oder die Dark Patterns oder beides.
Grundsätzlich wäre das schön. Gleiches gilt für Alkohol und Nikotin.
Wenn man nicht einfach die Regeln ändern kann (die meisten unserer Top Politiker hegen selbst einen ungesunden Umgang mit X und Instagram oder mit zu viel Weißbier...), dann doch als absolutes Minimum die besonders vulnerablen Gruppen der Minderjährigen in der empfindlichsten Phase der Hirnentwicklung nicht schutzlos diesen Dark Patterns auszuliefern.Ich würde auch keinen Unterschied zw. meta Plattformen, Youtube Shorts und TikTok machen und alle vergleichbar regulieren.
Dass diese ihre Dark Patterns entfernen werden, halte ich für fast unmöglich, da die Sucht das Kerngeschäft selbst geworden ist und ohne die Übernutzung der User:innen nicht genug Daten abfallen und nicht genug Manipulation stattfinden kann (die wird ja neben der Datensammlung als zweites Standbein als microtargeting angeboten).
@st3fan @isotopp @ironium @armin @henningtillmann
Die Kriterien die eine "social-media" Plattform ausmachen sind relativ arbiträr und können theoretisch auf alle Plattformen mit Nutzer erstellten Inhalten angewendet werden --> Alle online Dienste können theoretisch zur Identifikation ihrer Nutzer verpflichtet werden.Außerdem wenn ein System / die Praxis erst etabliert ist werden immer mehr Dienste folgen z.B. für noch besseres Werbe-Profiling, oder "Dynamic Pricing".
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@ironium @st3fan @armin @attero @henningtillmann
Angestrebt ist am Ende eine Verwendung von eIDAS, weil nur das die unrealistischen Sicherheitsanforderungen des deutschen Jugendschutzes umsetzen kann.
Parallel dazu wird eIDAS als Identifikationssystem geplant, nicht als attributbasierendes System. Übermittelt wird nicht „Ausweis mit Merkmal ü18“, sondern „Kristian Köhntopp, geboren …“
Das hat den absolut gewollten Nebeneffekt, dass Du da das Verhaltensprofil des aktuellen Shadowprofiling deanonymisieren kannst, was verhaltensbasierende Werbung endlich mit realen Personenidenitäten verknüpft UND Du kannst mit dem namentlich bekannten Benutzer reale belastbare Verträge über Daten gegen Zugang abschließen („Endlich keine Cookiebanner mehr, weil Du Dich mit eIDAS angemeldet hast und mit uns einen Vertrag über Dein Profiling gemacht hast“).
Die Belange der Bedarfsträger, die Belange der Werbeindustrie und die Belange des Jugendschutzes um das als „Maßnahme gegen die fiesen dark patterns der US Konzerne“ zu verkaufen sind hier perfekt aligned. Insbesondere diese US Konzerne werden hier auch am meisten profitieren, von GAFAM bis Palantir.
Ein BEDARF nach Ausweisen im Internet besteht nicht. Wir haben jetzt seit 30 Jahren Internet. Die ersten Leute, die online aufgewachsen sind, sind also jetzt 45. Wenn das alles so schlimm wäre, hätte man da schon lange was sehen müssen, bzw. schon lange was getan.
Und wenn TikTok so ein fieses Dark Pattern ist, dann sind Facebook und Insta das auch und man muss nicht nur die Kinder schützen, sondern alle und entweder diese Dienste weg regulieren oder die Dark Patterns oder beides.
@isotopp wirklich ernsthafte Frage: wie gehen wir vor, damit das nicht so kommt, wie du das skizzierst?
Stress bei den Politikern machen?