Die politische Forderung nach Social Media Verboten ist einfach der Beweis dafür das die CDU und gute Teile der Gesellschaft bei Merkels "das internet ist Neuland" einfach stehen geblieben sind.
-
Regulieren ist auch Verbieten.
Falls man meint, dass man SM per Regulierung der kommerz. Plattformen reparieren könnte, kann man es natürlich auf die Unfähigkeit der Regierungspartei schieben.
Aber dann gehört man auch selbst zu denen, die die Verantwortung für eine gemeinwohldienliche Gestaltung der Digitalität immer bei anderen sehen wollen.
@elottermann Nein verbieten von digitalen Diskursräumen ist primär ein Eingeständnis das man zu blöd dafür war die Räume zu regulieren. Und deswegen sie jetzt aus der Welt schaffen will.
-
Regulieren ist auch Verbieten.
Falls man meint, dass man SM per Regulierung der kommerz. Plattformen reparieren könnte, kann man es natürlich auf die Unfähigkeit der Regierungspartei schieben.
Aber dann gehört man auch selbst zu denen, die die Verantwortung für eine gemeinwohldienliche Gestaltung der Digitalität immer bei anderen sehen wollen.
@elottermann @Lilith erzähl mir bitte, wie man die Kontrolle über etwas behält, wenn es verboten wurde - dadurch wird es sogar unregulierter und bietet Nährboden für einen weiteren Schwarzmarkt
-
@elottermann Nein verbieten von digitalen Diskursräumen ist primär ein Eingeständnis das man zu blöd dafür war die Räume zu regulieren. Und deswegen sie jetzt aus der Welt schaffen will.
@elottermann Es gibt außerdem immer die Alternative Dinge zu vergesellschaften, wenn man davon ausgehen muss, dass sie im Rahmen des Marktes nicht funktionieren.
-
@elottermann Nein verbieten von digitalen Diskursräumen ist primär ein Eingeständnis das man zu blöd dafür war die Räume zu regulieren. Und deswegen sie jetzt aus der Welt schaffen will.
Verbieten kommerz. Diskursräume ist eine Bankrotterklärung der demokratischen Orgas, die übersehen haben, dass die Gestaltung gemeinwohldienlicher gesellschaftlicher Diskursräume ihr Job gewesen wäre.
Den Parteien haben wir das sogar ins GG Art 21 geschrieben.
-
Verbieten kommerz. Diskursräume ist eine Bankrotterklärung der demokratischen Orgas, die übersehen haben, dass die Gestaltung gemeinwohldienlicher gesellschaftlicher Diskursräume ihr Job gewesen wäre.
Den Parteien haben wir das sogar ins GG Art 21 geschrieben.
@elottermann Naja das ist spannend, weil es ja schon immer auch kommerziell orientierte Diskursräume gab - das Wirtshaus z.B.. Das wird ja auch von Parteien und Orgas gerne als solcher genutzt. Finde deine Argumentation da nicht ganz schlüssig.
-
@lobingera Da meinst Du mich mit. Ich glaube aber Du verwechselst da die neuen Digitalnationalisten, die doch recht nah an der CDU stehen, mit Netzbürger*innen aus den 2010ern.
@Lilith ich meine mich ja sogar selber mit. Eigentlich wüsste ich es besser, aber wenn der Druck hoch genug wird, nehme ich auch den Mainstream
-
@elottermann Es gibt außerdem immer die Alternative Dinge zu vergesellschaften, wenn man davon ausgehen muss, dass sie im Rahmen des Marktes nicht funktionieren.
Ja, nach einem WK3 wäre vielleicht so viel gesellschaftlicher Konsens gereift, dass es für eine Regulierung der kommerz. SM-Plattformen reichen könnte.
Es hat ja auch den WK2 gebraucht, um die Rundfunkwelt im demokratischen Sinn neu zu gestalten.
-
Die politische Forderung nach Social Media Verboten ist einfach der Beweis dafür das die CDU und gute Teile der Gesellschaft bei Merkels "das internet ist Neuland" einfach stehen geblieben sind. Solch ein versagen das Netz zu verstehen und zu regulieren ist schon immernoch beeindruckend.
@Lilith Ich finde, das es jetzt ja die Online-Funktion für den Perso gibt, kann man den doch vor der Einwahl vom Modem einlesen lassen oder so.
Edit: /s, zur Sicherheit, weil Internet und so
-
@Lilith wie hoch ist der Anteil an Leuten in deiner Umgebung, für die das Netz nicht Neuland ist?
Größere Teile der re:publica Besatzung trauern Twitter nach, haben einen Spotify und PayPal Account und fassen Alternativen nur mit der Kneifzange an.
Wir sind nicht viel weiter als 2014
@lobingera @Lilith Man sieht halt bei jeder Veranstaltung, wann die Leute mit Internet angefangen haben. Weil zu viele an dem Zeitpunkt stehen bleiben.
-
@elottermann Naja das ist spannend, weil es ja schon immer auch kommerziell orientierte Diskursräume gab - das Wirtshaus z.B.. Das wird ja auch von Parteien und Orgas gerne als solcher genutzt. Finde deine Argumentation da nicht ganz schlüssig.
Du möchtest die Vielfältigkeit der Diskursräume des Analogzeitalters mit den kommerz. SM-Plattformen vergleichen?
-
@lobingera @Lilith Man sieht halt bei jeder Veranstaltung, wann die Leute mit Internet angefangen haben. Weil zu viele an dem Zeitpunkt stehen bleiben.
@AndiBarth @Lilith was gabs den real neues in den letzten 10 Jahren?
-
Sehe schon die Mastodon Crowd auf ihren Servern Ausweispflicht implementieren, weil man damit ja den böhsen anderen Sozialen Netzwerken die Kinder wegnehmen kann.
@Lilith einige Instanzen blocken bereits den UK IP Raum, weil einfacher als Kontrolle und leider der gleiche Effekt
-
Du möchtest die Vielfältigkeit der Diskursräume des Analogzeitalters mit den kommerz. SM-Plattformen vergleichen?
@elottermann Schon. Sogar vielfältiger, je nach Zeitpunkt den man nimmt, die orgs waren ja alle da, so wie sie in vielen Wirtshäusern Diskurse gestalteten.
Du bringst hier einfach Medium (Wirtshaus, Soziales Netzwerk) und Inhalteanbieter durcheinander.
-
@elottermann Naja das ist spannend, weil es ja schon immer auch kommerziell orientierte Diskursräume gab - das Wirtshaus z.B.. Das wird ja auch von Parteien und Orgas gerne als solcher genutzt. Finde deine Argumentation da nicht ganz schlüssig.
Eine Orga, die ein analoges Diskursangebot macht, gestaltet oder wählt ihren Diskursraum selbstverständlich so, dass ein Diskurs in ihrem Sinn gelingen kann.
Bei Übergang ins Digitalzeitalter galt das plötzlich nicht mehr bzw. die Orgas können da keine eigene Verantwortlichkeit erkennen.
-
Eine Orga, die ein analoges Diskursangebot macht, gestaltet oder wählt ihren Diskursraum selbstverständlich so, dass ein Diskurs in ihrem Sinn gelingen kann.
Bei Übergang ins Digitalzeitalter galt das plötzlich nicht mehr bzw. die Orgas können da keine eigene Verantwortlichkeit erkennen.
@elottermann das verstehe ich nicht, wann gelingt ein Diskurs denn nicht in ihrem sinne?
-
@elottermann das verstehe ich nicht, wann gelingt ein Diskurs denn nicht in ihrem sinne?
Wenn du einen algorithmisch kuratierten dig. Diskursraum wählst, der deine Gäste danach aussucht, wie stark sie sich über die Beiträge aufregen.
-
@Lilith Es ist nur ein Aspekt des Nicht-Verstehen-Wollens von Wandel.
@masek @Lilith Und der Verachtung gegenüber jungen Leuten. Die können nix, die wissen nix, und faul sind sie sowieso. Deswegen halt Bevormundung.
Gerade wird halt auch im Kontext Arbeitsrecht rhetorisch hart gegen Gen Z geschossen, aber auch zum Wählen sind junge Menschen "zu naiv/unerfahren", und wenns ums Klima geht, wird der Diskurs richtig eklig. ("naive Klimahüpfer", "geht erst mal arbeiten") -
Sehe schon die Mastodon Crowd auf ihren Servern Ausweispflicht implementieren, weil man damit ja den böhsen anderen Sozialen Netzwerken die Kinder wegnehmen kann.
@Lilith jenseits davon, dass solche Regulierungen üblicherweise an mindest-Userzahlen gebunden sind, wird das für föderierte freie Systeme ja gar nicht funktionieren, da sich ein Großteil der zwölfjährigen locker eine eigene Instanz klicken kann. Vielleicht gar nicht so schlecht, die Kids ins Fediverse zu treiben.
-
Die politische Forderung nach Social Media Verboten ist einfach der Beweis dafür das die CDU und gute Teile der Gesellschaft bei Merkels "das internet ist Neuland" einfach stehen geblieben sind. Solch ein versagen das Netz zu verstehen und zu regulieren ist schon immernoch beeindruckend.
@Lilith Beim CSAM generator X hängen unsere Neulandianer trotzdem weiter fleißig rum. Und naja, social media verbot ist toll, kann man sagen sache ist gelöst, kein Druck die Plattformen effektiv zu regulieren. Pathetic.
-
Wenn du einen algorithmisch kuratierten dig. Diskursraum wählst, der deine Gäste danach aussucht, wie stark sie sich über die Beiträge aufregen.
@elottermann Weil es ja auch keinerlei andere Möglichkeit gab auf seine Räume aufmerksam zu machen
.
Das zeugt mehr von Inkompetenz die Räume zu nutzen - aber das die Kirche auf social media nicht funktioniert - liegt nun wirklich nicht an social media… falls es dir darum geht.