Die Tage werden länger und ich kann mal wieder durch den #Wald nachhause gehen 🙂
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Das finde ich schön. Ich habe gerade auch Impulse, mich wieder mehr mit früherem zu verbinden. Vielleicht ist mit Kindern und Familienleben etwas "ich" verloren gegangen.
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Das finde ich schön. Ich habe gerade auch Impulse, mich wieder mehr mit früherem zu verbinden. Vielleicht ist mit Kindern und Familienleben etwas "ich" verloren gegangen.
@Drude Ich habe das Gefühl, dass mein Ich an vielen Stellen gewachsen und an vielen Stellen geschrumpft ist. Ich mache und erlebe mit dem Kind Dinge, die ich vor fünf Jahren nicht kannte. Aber ich verzichte auch auf bzw. kann mich nicht aufraffen zu Dingen, die mir früher viel Freude gemacht haben (Fotografieren ist eines davon).
Deine Bilder gefallen mir gut, @schiriki. Ich denke, dass du hier bei Interesse auf ein interessiertes Publikum stoßen wirst.
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@Drude Ich habe das Gefühl, dass mein Ich an vielen Stellen gewachsen und an vielen Stellen geschrumpft ist. Ich mache und erlebe mit dem Kind Dinge, die ich vor fünf Jahren nicht kannte. Aber ich verzichte auch auf bzw. kann mich nicht aufraffen zu Dingen, die mir früher viel Freude gemacht haben (Fotografieren ist eines davon).
Deine Bilder gefallen mir gut, @schiriki. Ich denke, dass du hier bei Interesse auf ein interessiertes Publikum stoßen wirst.
Geschrumpft passt für mich nicht so richtig, ich habe das Gefühl, das ist alles "noch da", irgendwo, nur verschüttet. Also das, was sich für mich nach "ich" anfühlt. Sicherlich gibt es auch Aspekte, z. B. so eine jugendliche Leichtigkeit, die sich irgendwie verwachsen haben. Aber das meine ich nicht.
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Geschrumpft passt für mich nicht so richtig, ich habe das Gefühl, das ist alles "noch da", irgendwo, nur verschüttet. Also das, was sich für mich nach "ich" anfühlt. Sicherlich gibt es auch Aspekte, z. B. so eine jugendliche Leichtigkeit, die sich irgendwie verwachsen haben. Aber das meine ich nicht.
@Drude Ja, 'verschüttet' ist sicher die bessere Metapher. Die Persönlichkeit als ein System von Höhlen und Gängen. In manche kommt man gerade nicht mehr rein, weil der Eingang verschüttet ist. In manche kommt man vielleicht nie wieder rein, weil man nicht mehr klein genug ist. Wir können es nur ausprobieren.
Ich habe manchmal schon das Gefühl, den Zugang zu Teilen von mir selbst verloren zu haben, weil immer etwas anderes im Vordergrund stand (Kind, Job, bla). Daher passt das Bild mit dem Schrumpfen schon auch irgendwie für mich. Aber ich werde auch wieder wachsen.
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@Drude Ich habe das Gefühl, dass mein Ich an vielen Stellen gewachsen und an vielen Stellen geschrumpft ist. Ich mache und erlebe mit dem Kind Dinge, die ich vor fünf Jahren nicht kannte. Aber ich verzichte auch auf bzw. kann mich nicht aufraffen zu Dingen, die mir früher viel Freude gemacht haben (Fotografieren ist eines davon).
Deine Bilder gefallen mir gut, @schiriki. Ich denke, dass du hier bei Interesse auf ein interessiertes Publikum stoßen wirst.
@SaySimonSay ich finde es interessant, dass ich gar keine Ahnung habe, wie es bei mir ist.
Ich habe mich sehr verändert, seit ich Kinder habe. In offensichtlicher Hinsicht - ich hab weniger Zeit, frühere Hobbys liegen brach, ich bin erschöpfter. Aber auch auf ganz anderen Ebenen - ich habe gelernt, dass ich agender bin, ich bin wieder mehr in queeren Kontexten, politisch und kirchlich aktiver.
Ich fühle mich fast *mehr* wie ich selbst

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@SaySimonSay ich finde es interessant, dass ich gar keine Ahnung habe, wie es bei mir ist.
Ich habe mich sehr verändert, seit ich Kinder habe. In offensichtlicher Hinsicht - ich hab weniger Zeit, frühere Hobbys liegen brach, ich bin erschöpfter. Aber auch auf ganz anderen Ebenen - ich habe gelernt, dass ich agender bin, ich bin wieder mehr in queeren Kontexten, politisch und kirchlich aktiver.
Ich fühle mich fast *mehr* wie ich selbst

@quidcumque @SaySimonSay @Drude spannende Diskussion, die ihr hier habt
Mir ist ein Teil von meinem Ich verloren gegangen, weil ich so damit beschäftigt war und bin, die Bedürfnisse der Kinder zu befriedigen. Jetzt, wo sie größer und selbstständiger werden, öffnen sich für mich wieder Fenster, an mein früheres Ich wieder anzuschließen. Gleichzeitig bin ich durch die Kinder und einfach so die vergangenen Jahre natürlich auch gewachsen und würde sagen, dass ich jetzt mehr in mir ruhe -
@quidcumque @SaySimonSay @Drude spannende Diskussion, die ihr hier habt
Mir ist ein Teil von meinem Ich verloren gegangen, weil ich so damit beschäftigt war und bin, die Bedürfnisse der Kinder zu befriedigen. Jetzt, wo sie größer und selbstständiger werden, öffnen sich für mich wieder Fenster, an mein früheres Ich wieder anzuschließen. Gleichzeitig bin ich durch die Kinder und einfach so die vergangenen Jahre natürlich auch gewachsen und würde sagen, dass ich jetzt mehr in mir ruhe@quidcumque @SaySimonSay @Drude verschüttet trifft es da auch eher als verloren, weil es ja nicht weg ist
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@quidcumque @SaySimonSay @Drude verschüttet trifft es da auch eher als verloren, weil es ja nicht weg ist
@schiriki @quidcumque @Drude Ohne nachgesehen zu haben, würde ich mich nicht trauen, mich festzulegen, ob es verschüttet ist oder weg (dauerhaft verschüttet). Keine Ahnung, ob ich noch mal mit so viel Freude fotografieren kann wie vor dem Kind.
Wann werde ich das nächste Mal Gelegenheit haben, wie in meiner Studienzeit bis 12 Uhr zu schlafen, dann den ganzen Nachmittag durch die Stadt zu ziehen mit der Kamera und am Abend die Fotos zu sichten und zu bearbeiten? Und selbst wenn ich die Gelegenheit hätte, weiß ich nicht, ob es denselben Effekt hätte wie seinerzeit.
Ich habe in der Zeit mit Kind auch extrem viel über mich selbst gelernt und versuche daraus jetzt das Beste zu machen. Insofern würde ich überhaupt nicht sagen, dass alles nur schlechter und weniger geworden ist. Aber ich werde auch damit leben müssen, wenn sich herausstellt, dass bestimmte Sachen nicht wiederkommen.
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@schiriki @quidcumque @Drude Ohne nachgesehen zu haben, würde ich mich nicht trauen, mich festzulegen, ob es verschüttet ist oder weg (dauerhaft verschüttet). Keine Ahnung, ob ich noch mal mit so viel Freude fotografieren kann wie vor dem Kind.
Wann werde ich das nächste Mal Gelegenheit haben, wie in meiner Studienzeit bis 12 Uhr zu schlafen, dann den ganzen Nachmittag durch die Stadt zu ziehen mit der Kamera und am Abend die Fotos zu sichten und zu bearbeiten? Und selbst wenn ich die Gelegenheit hätte, weiß ich nicht, ob es denselben Effekt hätte wie seinerzeit.
Ich habe in der Zeit mit Kind auch extrem viel über mich selbst gelernt und versuche daraus jetzt das Beste zu machen. Insofern würde ich überhaupt nicht sagen, dass alles nur schlechter und weniger geworden ist. Aber ich werde auch damit leben müssen, wenn sich herausstellt, dass bestimmte Sachen nicht wiederkommen.
@SaySimonSay @schiriki @quidcumque
Ich glaube, das, was ich mit "verschüttete Teile von mir" meine, ist nicht so sehr an konkrete Aktivitäten geknüpft. Ich werde (vermutlich) auch nie wieder eine Pen&Paper-Kampagne mit mehreren hundert Stunden Spielzeit spielen. Aber was ich dabei gefühlt habe, warum es mich so gefesselt hat, das gibt es noch irgendwo in mir drin. Und es ist OK, wenn es nicht mehr so viel Raum bekommt wie damals. Es ist nicht ok, wenn ich es nicht mehr fühlen kann. (Muss ...
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@SaySimonSay @schiriki @quidcumque
Ich glaube, das, was ich mit "verschüttete Teile von mir" meine, ist nicht so sehr an konkrete Aktivitäten geknüpft. Ich werde (vermutlich) auch nie wieder eine Pen&Paper-Kampagne mit mehreren hundert Stunden Spielzeit spielen. Aber was ich dabei gefühlt habe, warum es mich so gefesselt hat, das gibt es noch irgendwo in mir drin. Und es ist OK, wenn es nicht mehr so viel Raum bekommt wie damals. Es ist nicht ok, wenn ich es nicht mehr fühlen kann. (Muss ...
@SaySimonSay @schiriki @quidcumque ...spontan an Nessaja denken: Erst dann, wenn ich's nicht mehr spüren kann, weiß ich es ist für mich zu spät ... zu spät ... zu spät...)
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@SaySimonSay @schiriki @quidcumque ...spontan an Nessaja denken: Erst dann, wenn ich's nicht mehr spüren kann, weiß ich es ist für mich zu spät ... zu spät ... zu spät...)
@Drude @SaySimonSay @quidcumque Für mich trifft es "beiseite geschoben auf Zeit" wohl besser als verschüttet. An die wissenschaftliche Seite von mir konnte ich sehr schnell wieder anknüpfen, weil ich damit auch mein Geld verdiene und das deshalb priorisieren musste. Die kreative, nachdenkliche, allseits-interessierte Seite musste länger zurück stecken und kriegt nun langsam wieder mehr Raum. Und natürlich werde ich anders fotografieren oder schreiben als früher, weil ich ja nicht mehr dieselbe..
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@Drude @SaySimonSay @quidcumque Für mich trifft es "beiseite geschoben auf Zeit" wohl besser als verschüttet. An die wissenschaftliche Seite von mir konnte ich sehr schnell wieder anknüpfen, weil ich damit auch mein Geld verdiene und das deshalb priorisieren musste. Die kreative, nachdenkliche, allseits-interessierte Seite musste länger zurück stecken und kriegt nun langsam wieder mehr Raum. Und natürlich werde ich anders fotografieren oder schreiben als früher, weil ich ja nicht mehr dieselbe..
@Drude @SaySimonSay @quidcumque bin wie früher. Aber die Erfahrungen nehme ich mit, was ich über das Sehen mit der Kamera gelernt habe.
Ja, ein schönes Lied...
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@SaySimonSay @schiriki @quidcumque ...spontan an Nessaja denken: Erst dann, wenn ich's nicht mehr spüren kann, weiß ich es ist für mich zu spät ... zu spät ... zu spät...)
@Drude auch interessant, denn auch da fühle ich anders - weil ich, bevor ich Elter wurde, schon zweimal mein Leben und mich radikal verändert habe. So sehr, dass ich tatsächlich nicht mehr dieselben Gedanken und Gefühle zu manchen Dingen habe. Ich bin da fundamental anderes geworden. Kein Wachstum, eher eine Metamorphose

Durch die Elternschaft hat sich mein Leben mehr verändert, aber meine Gefühlswelt weniger.
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@schiriki Klasse!
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