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  3. Ein weiterer (vermutlich auch überwiegend negativer) Aspekt von KI, über den fast gar nicht gesprochen wird:

Ein weiterer (vermutlich auch überwiegend negativer) Aspekt von KI, über den fast gar nicht gesprochen wird:

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  • benniB This user is from outside of this forum
    benniB This user is from outside of this forum
    benni
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    #1

    Ein weiterer (vermutlich auch überwiegend negativer) Aspekt von KI, über den fast gar nicht gesprochen wird:

    Sie ist ein Netzwerkeffekt-Verstärker. Die KI "weiß" nämlich sehr viel über Tools, die viele Leute benutzen und ihre Antworten sind dann halbwegs brauchbar, schlicht weil davon natürlich mehr in ihren Trainingsdaten ist. Wenn Du aber irgendein Nischentool verwendest, kommt oft Unsinn raus. Sprich: Das bremst Innovative oder auch einfach nur ungewöhnliche Werkzeuge oder Plattformen noch mehr aus, als das eh schon wegen des Netzwerkeffekts der Fall ist.

    wolfW benniB Maxi 12x 💉F echopapaE 4 Replies Last reply
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    • benniB benni

      Ein weiterer (vermutlich auch überwiegend negativer) Aspekt von KI, über den fast gar nicht gesprochen wird:

      Sie ist ein Netzwerkeffekt-Verstärker. Die KI "weiß" nämlich sehr viel über Tools, die viele Leute benutzen und ihre Antworten sind dann halbwegs brauchbar, schlicht weil davon natürlich mehr in ihren Trainingsdaten ist. Wenn Du aber irgendein Nischentool verwendest, kommt oft Unsinn raus. Sprich: Das bremst Innovative oder auch einfach nur ungewöhnliche Werkzeuge oder Plattformen noch mehr aus, als das eh schon wegen des Netzwerkeffekts der Fall ist.

      wolfW This user is from outside of this forum
      wolfW This user is from outside of this forum
      wolf
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      #2
      @benni guter Punkt. Das gilt sogar für einen erweiterten Begriff des "Netzwerkseffekt". Alle spezialisierten, individuelleren und naturgemäß komplechseren Fragen werden durch KI ignoriert. Die Welt wird banaler, runtergebrochen auf die Banalitäten, die mehrheitlich ohnehin klar sind. Man sieht das sehr gut am rapiden Zerfall der Suchqualität im Internet, was in kürzseter Zeit für differenzierte, spezialisierte und nieschige Recherchen quasi unbrauchbar geworden ist.
      RolfR 1 Reply Last reply
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      • benniB benni

        Ein weiterer (vermutlich auch überwiegend negativer) Aspekt von KI, über den fast gar nicht gesprochen wird:

        Sie ist ein Netzwerkeffekt-Verstärker. Die KI "weiß" nämlich sehr viel über Tools, die viele Leute benutzen und ihre Antworten sind dann halbwegs brauchbar, schlicht weil davon natürlich mehr in ihren Trainingsdaten ist. Wenn Du aber irgendein Nischentool verwendest, kommt oft Unsinn raus. Sprich: Das bremst Innovative oder auch einfach nur ungewöhnliche Werkzeuge oder Plattformen noch mehr aus, als das eh schon wegen des Netzwerkeffekts der Fall ist.

        benniB This user is from outside of this forum
        benniB This user is from outside of this forum
        benni
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        #3

        Andererseits: Vielleicht ist eine Innovationsbremse ja genau das, was die Menschheit jetzt braucht? Und umgekehrt so richtig dark: Wenn KI uns jetzt den letzten Schubs in den Neofeudalismus gibt, passt das ja auch gut. Vielleicht werden Ketzer, die keine Konzerntools verwenden wollen, ja dann auch bald wieder verbrannt?

        zombiecide 馬雄Z 1 Reply Last reply
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        • benniB benni

          Ein weiterer (vermutlich auch überwiegend negativer) Aspekt von KI, über den fast gar nicht gesprochen wird:

          Sie ist ein Netzwerkeffekt-Verstärker. Die KI "weiß" nämlich sehr viel über Tools, die viele Leute benutzen und ihre Antworten sind dann halbwegs brauchbar, schlicht weil davon natürlich mehr in ihren Trainingsdaten ist. Wenn Du aber irgendein Nischentool verwendest, kommt oft Unsinn raus. Sprich: Das bremst Innovative oder auch einfach nur ungewöhnliche Werkzeuge oder Plattformen noch mehr aus, als das eh schon wegen des Netzwerkeffekts der Fall ist.

          Maxi 12x 💉F This user is from outside of this forum
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          Maxi 12x 💉
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          #4

          @benni Programmiersprachen wären in dem Sinne auch Plattformen.

          RolfR 1 Reply Last reply
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          • Maxi 12x 💉F Maxi 12x 💉

            @benni Programmiersprachen wären in dem Sinne auch Plattformen.

            RolfR This user is from outside of this forum
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            Rolf
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            #5

            @frumble @benni
            Latürnich. Frameworks, Programmiersprachen, das gehört dazu.

            1 Reply Last reply
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            • benniB benni

              Andererseits: Vielleicht ist eine Innovationsbremse ja genau das, was die Menschheit jetzt braucht? Und umgekehrt so richtig dark: Wenn KI uns jetzt den letzten Schubs in den Neofeudalismus gibt, passt das ja auch gut. Vielleicht werden Ketzer, die keine Konzerntools verwenden wollen, ja dann auch bald wieder verbrannt?

              zombiecide 馬雄Z This user is from outside of this forum
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              zombiecide 馬雄
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              #6

              @benni Ist ja nicht nur bei Tools so, sondern bei Wissen und Denkprozessen im Allgemeinen. Seit der Einführung der semantischen Suche werden wir zu mehr Uniformität gedrängt, und Autocomplete on Speed hat das nur noch verstärkt.

              1 Reply Last reply
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              • wolfW wolf
                @benni guter Punkt. Das gilt sogar für einen erweiterten Begriff des "Netzwerkseffekt". Alle spezialisierten, individuelleren und naturgemäß komplechseren Fragen werden durch KI ignoriert. Die Welt wird banaler, runtergebrochen auf die Banalitäten, die mehrheitlich ohnehin klar sind. Man sieht das sehr gut am rapiden Zerfall der Suchqualität im Internet, was in kürzseter Zeit für differenzierte, spezialisierte und nieschige Recherchen quasi unbrauchbar geworden ist.
                RolfR This user is from outside of this forum
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                Rolf
                wrote last edited by
                #7

                @wolf @benni
                Bist Du sicher?
                Ich konnte mit Hilfe der KI mehrmals ein besseres Suchergebnis erreichen als ohne, allerdings als Prompt.

                1 Reply Last reply
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                • benniB benni

                  Ein weiterer (vermutlich auch überwiegend negativer) Aspekt von KI, über den fast gar nicht gesprochen wird:

                  Sie ist ein Netzwerkeffekt-Verstärker. Die KI "weiß" nämlich sehr viel über Tools, die viele Leute benutzen und ihre Antworten sind dann halbwegs brauchbar, schlicht weil davon natürlich mehr in ihren Trainingsdaten ist. Wenn Du aber irgendein Nischentool verwendest, kommt oft Unsinn raus. Sprich: Das bremst Innovative oder auch einfach nur ungewöhnliche Werkzeuge oder Plattformen noch mehr aus, als das eh schon wegen des Netzwerkeffekts der Fall ist.

                  echopapaE This user is from outside of this forum
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                  echopapa
                  wrote last edited by
                  #8

                  @benni

                  auch meine allgemeine Beobachtung. Euphorische Berichte Anfang 2023 über das was ChatGPT in Sachen Programmierung kann und weiß.

                  Dann habe ich mal spaßeshalber ein wenig zu FORTRAN oder FORTH gefragt und der Output war freundlich gesagt ernüchternd (abgesehen davon, daß man gesehen hat, dass ChatGPT nur mit "modernen" Fortran trainiert wurde).

                  Frage nach Formatierungsregeln: Nix nada, nicht mal nach expliziten Hinweisen auf den gewünschten Sprachstandard. Dito bei FORTH: Schaut aus wie FORTH, aber auch bei trivialen Dingen (Primzahlsieb) viel Gelaber, aber kein brauchbarer Code.

                  Das Spielchen habe ich jetzt ca. alle halben Jahre wiederholt und man sah, daß in der Zwischenzeit auch alter Kram als Trainingsmaterial hinzugekommen ist und die Antworten graduell besser wurden.

                  echopapaE 1 Reply Last reply
                  0
                  • echopapaE echopapa

                    @benni

                    auch meine allgemeine Beobachtung. Euphorische Berichte Anfang 2023 über das was ChatGPT in Sachen Programmierung kann und weiß.

                    Dann habe ich mal spaßeshalber ein wenig zu FORTRAN oder FORTH gefragt und der Output war freundlich gesagt ernüchternd (abgesehen davon, daß man gesehen hat, dass ChatGPT nur mit "modernen" Fortran trainiert wurde).

                    Frage nach Formatierungsregeln: Nix nada, nicht mal nach expliziten Hinweisen auf den gewünschten Sprachstandard. Dito bei FORTH: Schaut aus wie FORTH, aber auch bei trivialen Dingen (Primzahlsieb) viel Gelaber, aber kein brauchbarer Code.

                    Das Spielchen habe ich jetzt ca. alle halben Jahre wiederholt und man sah, daß in der Zwischenzeit auch alter Kram als Trainingsmaterial hinzugekommen ist und die Antworten graduell besser wurden.

                    echopapaE This user is from outside of this forum
                    echopapaE This user is from outside of this forum
                    echopapa
                    wrote last edited by
                    #9

                    @benni

                    aber auch da nur ein "langsamer Fortschritt". Vor nem halben Jahr habe ich dann habe ich dann zum ersten Mal richtig formatierte Beispiele bekommen, wenn ich explizit nach FORTRAN 66 gefragt habe (wenn auch mit FORTRAN 77 Sprachmitteln durchsetzt). Aber ne Apollo Mondrakete mag man mit solchen Tools nicht nachbauen.

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