Wir haben hier ja einige #solarpunk s.
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@guy_bockamp @doncish @AwetTesfaiesus
Wenn Nahrungsmittel unkritisch sind, dann gilt das noch viel mehr für andere Güter, da diese im Gegensatz zu Nahrung substituierbar sind. Sehen wir ja gerade bei Öl und Gas, wie das in der Praxis abläuft.
Im Übrigen ist MDPI kein ernstzunehmender wissenschaftlicher Verlag.
@hweimer @doncish @AwetTesfaiesus
Das Journal hat einen Impact Factor: 3.3
Ich hätte aber auch noch das hier im Angebot (Impact Factor: 5.4):
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jiec.13084 -
Naja, wenn ich eine Maschine erwerbe, die zusätzliche Güter produziert, dann wächst die Wirtschaft. Auch umgekehrt gilt, dass wenn Degrowth zu weniger Nachfrage führt, dass dann Investitionen weniger rentabel werden. Sehe das schon miteinander verknüpft.
Nicht, dass ich nicht selbst reichlich Bedenken hätte, aber nach dieser Logik wären ja alle Kleingärtner mit ihren Gemüseparzelle nur einen Schritt vom Ökoterrorismus entfernt.
Die Amortisation von productive assets hängt halt immer vom Horizont ab.
Wenn sich die Labubu-Maschine nicht rechnet, gibt's halt keine. Der Traktor und die Nähmaschine werden ihre Investition einfahren.
Und: was machen wir eigentlich, wenn in 80 Jahren die Weltbevölkerung schrumpft.
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@hweimer @doncish @AwetTesfaiesus
Das Journal hat einen Impact Factor: 3.3
Ich hätte aber auch noch das hier im Angebot (Impact Factor: 5.4):
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jiec.13084Der Impact Factor ist ein ziemlich fragwürdiges Konzept: https://doi.org/10.1038/517245a
Hinzu kommt, dass sich in zweifelhaften Zeitschriften und Verlagen regelmäßig Zitatkartelle bilden, um die Zahlen künstlich in die Höhe zu treiben.
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Nicht, dass ich nicht selbst reichlich Bedenken hätte, aber nach dieser Logik wären ja alle Kleingärtner mit ihren Gemüseparzelle nur einen Schritt vom Ökoterrorismus entfernt.
Die Amortisation von productive assets hängt halt immer vom Horizont ab.
Wenn sich die Labubu-Maschine nicht rechnet, gibt's halt keine. Der Traktor und die Nähmaschine werden ihre Investition einfahren.
Und: was machen wir eigentlich, wenn in 80 Jahren die Weltbevölkerung schrumpft.
Wenn wir in den nächsten 80 Jahren keine Lösungen für die demografische Krise finden, dann werden wir zwangsläufig Degrowth bekommen. Aber das ist in meinen Augen kein gutes Argument, bereits jetzt damit zu beginnen.
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@hweimer @doncish @AwetTesfaiesus
Wie werden denn die Nahrungsmittel hergestellt? Hat das nichts mit Ressourcen-Limits zu tun?
@guy_bockamp @doncish @AwetTesfaiesus
Ich dachte wir hatten Konsens, dass die Nahrungsmittel pro Kopf nicht zurückgehen und "Grenzen des Wachstums" in diesem Punkt widerlegt ist?
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Wenn wir in den nächsten 80 Jahren keine Lösungen für die demografische Krise finden, dann werden wir zwangsläufig Degrowth bekommen. Aber das ist in meinen Augen kein gutes Argument, bereits jetzt damit zu beginnen.
Kickin' the can further down the road towards birth stimulation? Das klingt nicht nach einer guten Strategie.
Ich denke übrigens, dass es wenig Indizien gibt, dass es in den letzten 10 Jahren überhaupt Wachstum in der Realwirtschaft gab.
Mal ganz ehrlich: ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich dieses Jahr mehr Kram kaufen möchte als letztes Jahr. Eher tendiere ich zum Gegenteil. Nach 10+ Jahren gehen mir die Frühstücksteller aus, das müsste mal ersetzt werden.
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@guy_bockamp @doncish @AwetTesfaiesus
Ich dachte wir hatten Konsens, dass die Nahrungsmittel pro Kopf nicht zurückgehen und "Grenzen des Wachstums" in diesem Punkt widerlegt ist?
@hweimer @doncish @AwetTesfaiesus
"In diesem Punkt": ja. Das war nicht mein Verständnis vom vorangegangenen Post. Also: ja, 3 von 10 von uns sind noch nicht verhungert.
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Der Impact Factor ist ein ziemlich fragwürdiges Konzept: https://doi.org/10.1038/517245a
Hinzu kommt, dass sich in zweifelhaften Zeitschriften und Verlagen regelmäßig Zitatkartelle bilden, um die Zahlen künstlich in die Höhe zu treiben.
Naja, aber, die Behauptung: "das ist nicht seriös" ist jetzt auch noch kein Beleg.
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Wenn wir in den nächsten 80 Jahren keine Lösungen für die demografische Krise finden, dann werden wir zwangsläufig Degrowth bekommen. Aber das ist in meinen Augen kein gutes Argument, bereits jetzt damit zu beginnen.
Die werden wir doch in Deutschland schon viel früher haben. So viel Migration können wir ja gar nicht organisieren, um den Boomer-Demographiekollaps auszugleichen.
Dabei erben ja auch noch viele Leute viele Dinge, die sich nicht mehr kaufen müssten.
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@freistern Klar gibt es solche Bewegungen und Initiativen. Dem widerspreche ich auch gar nicht. Aber es gibt eben auch die Gegenbewegung „ Nach 200 Jahren Kolonialismus lassen wir uns jetzt nicht auch noch von euch erzählen, dass unsere Wirtschaft jetzt nicht wachsen darf“.
Das sind allerdings die Jemands, mit denen wir das diskutieren können, denn daher kommt die Duskussion. Was ist daran so westlich industriestaatlich gedacht, dass wir das nicht mit jemand von da diskutieren können?
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@Awet Tesfaiesus, MdB Ich habe heute mit einem 30 Jahren alten Besen zur vollsten Zufriedenheit gefegt. Das Ding sieht zerrupft aus, tut aber immer noch um Welten besser, als die Plastikdinger, die nach 2 Jahren die Füße durchstecken.
! 30 Jahre einen Besen. Lass das @Andreas Bürsten GmbH nicht hören.
Wir haben ein Bad mit rosa! Fliesen. Die kleben da vielleicht 50 Jahre. Bei den Dingen, die man im Bad so tut, stört das nicht wirklich.
Kulturell einfach "assi".@ulrich @AwetTesfaiesus Oh doch
der nachhaltigste Besen ist noch immer Deiner! Und solange der lebt, gibt es auch keinen Grund, diesen austauschen zu wollen 
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Die werden wir doch in Deutschland schon viel früher haben. So viel Migration können wir ja gar nicht organisieren, um den Boomer-Demographiekollaps auszugleichen.
Dabei erben ja auch noch viele Leute viele Dinge, die sich nicht mehr kaufen müssten.
Dabei erben ja auch noch viele Leute viele Dinge, die sich nicht mehr kaufen müssten.
Auch das ist ein guter Punkt. Hatte ich gar nicht so auf dem.Schirm, aber klar.
@hweimer @guy_bockamp -
@ulrich @AwetTesfaiesus Oh doch
der nachhaltigste Besen ist noch immer Deiner! Und solange der lebt, gibt es auch keinen Grund, diesen austauschen zu wollen 
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@guy_bockamp @doncish @AwetTesfaiesus
Ich dachte wir hatten Konsens, dass die Nahrungsmittel pro Kopf nicht zurückgehen und "Grenzen des Wachstums" in diesem Punkt widerlegt ist?
Können Sie mich aus dieser für mich völlig unfruchtbaren Detail-Diskussion über des Kaiser's Kleidung bitte entfernen? Ich hatte doch gestern schon gesagt, das ist für mich kein guter Austausch, ich habe ihn für mich bereits beendet und bereits ganz zu Beginn des Gespräches gesagt, wo ich stehe (#solarpunk, #degrowth).
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