Liebe Freunde der Wochentage und des #DNIPBriefing|s: Es ist wieder Dienstag!
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Eine Meta-Studie mehrerer US-Forscher zeigt, dass Frauen 20âŻ% weniger wahrscheinlich KI nutzen. Unter anderem, weil sie dem Datenschutz der KI-Firmen weniger vertrauen oder Angst vor Kontrollverlust haben. Aber auch, weil ihnen der negative Einfluss auf die Umwelt u.a. durch den hohen Strom- und Wasserbedarf von KI-Rechenzentren ein Dorn im Auge ist.
https://www.fastcompany.com/91482896/the-surprising-reason-women-are-snubbing-ai*ïžâŁ PS: Wer erwartet hat, dass wir diese Woche etwas zu Clawdbot/Moltbot/OpenClaw schreiben, sei auf dieses Zitat von @tante verwiesen:
https://tldr.nettime.org/@tante/115989759832123649 -
Ganz offensichtlich setzt Bending Spoons auf die TrĂ€gheit der Benutzerinnen, welche lieber bei einem sich graduell verschlechternden Produkt bleiben (und dafĂŒr bezahlen) als sich die MĂŒhe eines Wechsels zu einer Alternative zu nehmen. Datenmigrationen sind, sofern sie ĂŒberhaupt möglich sind, oft aufwĂ€ndig und unvollstĂ€ndig, und man verliert durch den Wechsel auf etwas Neues wie so oft auch eine Community.
https://dnip.ch/2026/02/03/dnip-briefing-58-von-passwoertern-und-kuehen/#Applikations-Kuehe-melken@marcel Guter Bericht. Fasst vieles kompakt zusammen!
Die DĂ€nen sind mir in letzter Zeit mehrmals positiv aufgefallen. Das Land ist ja nicht viel grösser als die Schweiz, dennoch zeigen sie mehr RĂŒckgrat als die hiesigen politischen Maulaffen. Der dĂ€nische Sender DR macht mobil und rĂŒttelt die Bevölkerung wach, mit dem Aufruf, OpenSource Lösungen statt US BigTech zu verwenden.
SRF beisst sich da lieber die Zunge ab.
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@marcel Gibts bei dnip auch RSS?
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@marcel Guter Bericht. Fasst vieles kompakt zusammen!
Die DĂ€nen sind mir in letzter Zeit mehrmals positiv aufgefallen. Das Land ist ja nicht viel grösser als die Schweiz, dennoch zeigen sie mehr RĂŒckgrat als die hiesigen politischen Maulaffen. Der dĂ€nische Sender DR macht mobil und rĂŒttelt die Bevölkerung wach, mit dem Aufruf, OpenSource Lösungen statt US BigTech zu verwenden.
SRF beisst sich da lieber die Zunge ab.
@thom
Danke, gute Liste (auch wenn man an einiger Stelle noch etwas mĂ€keln könnte, aber hey!). Ja, wĂ€re cool, wenn ein grosses CH-Medium sowas bringen wĂŒrde. -
@thom
Klar gibt es auch #RSS. Das lasse ich meist weg, weil das dann doch mehr Fragen aufwirft. Und der typische RSS-Reader unseren Feed automatisch finden sollte, da er in den Metadaten jeder Seite entsprechend verlinkt ist:
https://dnip.ch/feed/ -
Doch die Zeiten haben sich geĂ€ndert: 2FA, Biometrie via Fingerabdruck oder Gesichtsscan, allenfalls sogar Passkeys sind heute vielerorts Standard. Auch Passwort-Manager sind dank der Integration in gĂ€ngige Betriebssysteme und Browser einfach zugĂ€nglich und machen es leichter, Zugang zu Webseiten mit lĂ€ngeren/komplexeren/eindeutigen Passwörtern zu schĂŒtzen.
https://marcel-waldvogel.ch/2018/09/23/ist-1234-ein-gutes-passwort/@marcel
Doch die Zeiten haben sich geÀndert: 2FA, Biometrie via Fingerabdruck oder Gesichtsscan, allenfalls sogar Passkeys sind heute vielerorts Standard.
Leider wahr. Wer den Sandart nicht will muss die Steuern wieder von Hand ausfĂŒllen bei der Arbeit oder Arbeitsamt ist man im besten Fall ein schrĂ€ger Vogel.
Wohin fĂŒhrt das? DNA Login?
Sind Daten heute sicherer als in der analogen Zeit? -
@marcel
Doch die Zeiten haben sich geÀndert: 2FA, Biometrie via Fingerabdruck oder Gesichtsscan, allenfalls sogar Passkeys sind heute vielerorts Standard.
Leider wahr. Wer den Sandart nicht will muss die Steuern wieder von Hand ausfĂŒllen bei der Arbeit oder Arbeitsamt ist man im besten Fall ein schrĂ€ger Vogel.
Wohin fĂŒhrt das? DNA Login?
Sind Daten heute sicherer als in der analogen Zeit?@Bergmolch
Wenn es nach Sam Altman geht, ja. (Und nein, bis zu Iris- oder DNA-Login sollten wir fĂŒr alles unterhalb von James-Bond-Top-Secret nicht gehen.)Allzu viele Leute verwenden schlechte Passwörter und nutzen die fĂŒr alles möglich, inklusive fĂŒrs Post-It am Bildschirm. Diese haben sich in Jahrzehnten Passwortmanagern etc. verweigert, egal wie gut sie in Browser oder OS integriert waren.
Und da der schlechte Ruf (und Klagen) auf die Plattform zurĂŒckfĂ€llt, muss diese handeln.
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Weniger bekannt ist, dass die gĂ€ngigen Mobilfunk-Standards (2G-5G) auch die Möglichkeit beinhalten, den GPS-gestĂŒtzten Standort eines Mobiltelefons zu erhalten. Dieser wird vom Mobiltelefon zwar nicht standardmĂ€ssig an die Antenne und den Betreiber ĂŒbermittelt. In den Mobilfunk-Protokollen ist aber eine Funktion enthalten, mit welcher der Betreiber ein Mobiltelefon bitten kann, dessen GPS-Koordinaten (falls vorhanden) zu ĂŒbermitteln.
https://an.dywa.ng/carrier-gnss.html@marcel mit neueren iPhones gibtâs die Möglichkeit, dies einzuschrĂ€nken: https://support.apple.com/de-de/126101
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Eine Meta-Studie mehrerer US-Forscher zeigt, dass Frauen 20âŻ% weniger wahrscheinlich KI nutzen. Unter anderem, weil sie dem Datenschutz der KI-Firmen weniger vertrauen oder Angst vor Kontrollverlust haben. Aber auch, weil ihnen der negative Einfluss auf die Umwelt u.a. durch den hohen Strom- und Wasserbedarf von KI-Rechenzentren ein Dorn im Auge ist.
https://www.fastcompany.com/91482896/the-surprising-reason-women-are-snubbing-ai@marcel Ich fĂŒhl mich grade unbeschreiblich weiblich
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@marcel mit neueren iPhones gibtâs die Möglichkeit, dies einzuschrĂ€nken: https://support.apple.com/de-de/126101
@afisch
Genau, das kommt weiter unten im Thread (bzw. Artikel).
https://waldvogel.family/@marcel/116006308098469618 -
Ăbrigens: Etwas verwirrend ist, dass bei einem KI-kritischen Film in den ersten Sekunden die Nachricht «Dieser Film enthĂ€lt KI-generierte Sequenzen» aufpoppt. Ab Minute 19:30 wird erklĂ€rt, dass man den von den KI-Systemen produzierte massenhafte MĂŒll aussortieren mĂŒsse und die wenigen guten Resultate gezielt weiterverarbeiten soll. DrĂŒcken wir da ein Auge zu; denn irgendwie passen die Grafiken und Videosequenzen auch sehr gut zum Thema.
https://dnip.ch/2026/02/03/dnip-briefing-58-von-passwoertern-und-kuehen/#KI-und-der-Tod-des-InternetsAch ja, im Bericht wird auf die miserablen Arbeitsbedingungen der "Clickworker" eingegangen.
Aber vor ein paar Wochen haben wir schon ĂŒber die zukĂŒnftigen Apartheid-Ă€hnlichen Arbeitsbedingungen von zukĂŒnftigen Roboter-"Clickworkern" gesprochen:
https://dnip.ch/2026/01/06/dnip-briefing-54-der-verraeterische-briefbeschwerer/#Apartheid-Roboter -
@gisiger Ivch bin wieder zu Outlook zurĂŒckgekehrt, weil die Oopen Source Alternative (Thunderbird) erstens extrem langsam started und fehlerhaft ist.
Libreoffice ist im UI dermassen ĂŒberladen und altrmodisch, dass ich das nie wirklich als Alternative sah.
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@lumiukko
Die Beispiele habe ich aus Platzmangel aus dem Post gestrichen. Aber im Artikel sind sie drin.Und vor 2-3 Tagen hat sich hier jemand ĂŒber die Entwicklungen bei Evernote beschwert, dem auch nicht klar war, dass das jetzt bei Spending Goons, sorry, Bending Spoons ist.