"Ich freue mich ja so auf die #Rente!
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Er konnte weder, wie erträumt, die Tochter in den USA besuchen, noch all die "aufgesparten Stunden des Glücks" mit seiner Frau verbringen, weil ihn nach den Jahren schwerer Arbeit, des Stresses u. der Nachtschichten mit 65 ein Herzinfarkt ereilte.
Ich habe damals sehr geweint. Um ihn und weil ich das so ungerecht fand.Nun planen sie, die Menschen sogar erst mit mind. 70 gehen zu lassen - völlig blind dafür, dass Körper UND Seele irgendwann mit 60+ endgült. die "Faxen dicke" haben.
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#Rente@LeilahLilienruh Ich habe auch so einige Kollegen gehabt, die kurz nach Rentenbeginn gestorben sind und auch mehrere, die es nicht mehr bis zur Rente geschafft haben.
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Er konnte weder, wie erträumt, die Tochter in den USA besuchen, noch all die "aufgesparten Stunden des Glücks" mit seiner Frau verbringen, weil ihn nach den Jahren schwerer Arbeit, des Stresses u. der Nachtschichten mit 65 ein Herzinfarkt ereilte.
Ich habe damals sehr geweint. Um ihn und weil ich das so ungerecht fand.Nun planen sie, die Menschen sogar erst mit mind. 70 gehen zu lassen - völlig blind dafür, dass Körper UND Seele irgendwann mit 60+ endgült. die "Faxen dicke" haben.
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#Rente@LeilahLilienruh das ist so ungerecht!
Ich habe heute erst im Bekanntenkreis erfahren, dass eine Angestellte unseres Dorfbäckers nach 3 Wochen in Rente, jetzt am kommenden Donnerstag beerdigt wird. Ein Mensch den man aus dem Alltag kennt. Immer da, immer freundlich und dann weg.
Wie viele Ar…..her dürfen länger auf dieser Welt bleiben.

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Er konnte weder, wie erträumt, die Tochter in den USA besuchen, noch all die "aufgesparten Stunden des Glücks" mit seiner Frau verbringen, weil ihn nach den Jahren schwerer Arbeit, des Stresses u. der Nachtschichten mit 65 ein Herzinfarkt ereilte.
Ich habe damals sehr geweint. Um ihn und weil ich das so ungerecht fand.Nun planen sie, die Menschen sogar erst mit mind. 70 gehen zu lassen - völlig blind dafür, dass Körper UND Seele irgendwann mit 60+ endgült. die "Faxen dicke" haben.
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#Rente@LeilahLilienruh Mein Vater hatte den Vorruhestand mit 55 unterschrieben. Sie wollten die Welt bereisen. Vier Monate bevor er in den Ruhestand ging, ist meine Mutter plötzlich verschoben. Er hat wieder geheiratet. Sie haben sich ein Wohnmobil gekauft. Dann wurde seine neue Schwiegermutter zum Pflegefall und sie haben sie gepflegt. Sie hat immer gesagt, reisen könnt ihr wenn ich tot bin. Als sie dann starb, hatte er schon Demenz. Man muss im hier und jetzt leben. Die Zukunft ist ungewiss.
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"Ich freue mich ja so auf die #Rente! Bald ist's so weit! Dann machen wir's uns schön, meine Frau und ich!", schwärmte ein lieber älterer Schriftsetzer immer mit glänzenden Augen, wenn ich damals als junge Redakteurin nachts neben ihm an seiner Arbeitsplatte stand und die letzten Kontrollblicke vor Andruck auf die Seiten warf.
Er zählte die Monate, die Wochen, zuletzt die Tage. Mit einem kleinen Umtrunk entließen wir ihn schließlich in die ersehnte "Freiheit".
Fünf Wochen später war er tot.
1/2@LeilahLilienruh Der Übergang ist nicht einfach, egal in welchem Alter. So lange du arbeitest, hast du Strukturen: Arbeitstage und auch deine übrige Zeit. Bestimmte Dinge müssen zu bestimmten Zeiten geschehen: Die Zimmerpflanzen werden sonntags gegossen, die Einkäufe am Samstag erledigt, . . .
In Rente fällt die ganze Struktur auseinander. Das Problem sind nicht Unternehmungen, sondern der Alltag; die Umstellung ist sicher umso schwieriger, je älter man ist, je länger man in der Tretmühle war. -
@LeilahLilienruh Mein Vater hatte den Vorruhestand mit 55 unterschrieben. Sie wollten die Welt bereisen. Vier Monate bevor er in den Ruhestand ging, ist meine Mutter plötzlich verschoben. Er hat wieder geheiratet. Sie haben sich ein Wohnmobil gekauft. Dann wurde seine neue Schwiegermutter zum Pflegefall und sie haben sie gepflegt. Sie hat immer gesagt, reisen könnt ihr wenn ich tot bin. Als sie dann starb, hatte er schon Demenz. Man muss im hier und jetzt leben. Die Zukunft ist ungewiss.
@lupusalex Diese Pflege zu delegieren wird doch von der Gesellschaft gewünscht. Das die noch fitten ihre Zeit nicht mit bettlägerigen Angehörigen verbringen müssen, sondern ihren Ruhestand genießen können. Finanzieren muss das nur jemand.
Die Aufstocker können das nicht. Das müssen schon die Reichen machen. Ups, dann können die ja nicht mehr ihren Ruhestand genießen. -
@LeilahLilienruh das ist so ungerecht!
Ich habe heute erst im Bekanntenkreis erfahren, dass eine Angestellte unseres Dorfbäckers nach 3 Wochen in Rente, jetzt am kommenden Donnerstag beerdigt wird. Ein Mensch den man aus dem Alltag kennt. Immer da, immer freundlich und dann weg.
Wie viele Ar…..her dürfen länger auf dieser Welt bleiben.
@Painters World aka Toms Welt Es gibt keine Gerechtigkeit, es sei den Menschen schaffen sie.
@Leilah Lilienruh -
@LeilahLilienruh irgendwann sterben wir alle - ca. zur Hälfte vor dem Durchschnittsalter und die andere Hälfte danach. Das ist unabhängig vom Rentenalter. Bin mir nicht sicher, was dein Post aussagt.
@BioSchweiz Er soll sagen: Dass ohnehin nach so einem Arbeitsleben häufig nicht mehr viel Zeit respektive Kraft übrigbleibt, um endlich die kleinen Träume zu verwirklichen, die die meisten von uns immer aufschieben müssen. Je später der Renteneintritt, desto höher ist die "Chance", dass dann nicht mehr viel "Leben im Leben" ist.
Und er soll aussagen, dass es - ganz abgesehen von der körperlichen Verfassung - auch seelisch mal in dem Alter reicht. Es sei denn, der Beruf war quasi Hobby. -
@ulrich Aber wie unfair sind dann die Chancen für einen gute Ruhestand verteilt? einige müssen arbeiten bis zum umfallen, andere betteln gehen weil krank und dann sterben sie mit Minirente viel zu früh. Wie willst du als Schwerarbeitender denn bis 70 oder sogar länger durchhalten, es gibt so viele Berufe, die körperlich kaputt machen. Und andere gehen mit 60 in den Luxus-Ruhestand, weil sie es mal geschafft hatten, Minister zu werden, oder ähnliches @DancerOnSand
@energisch_ @ulrich @DancerOnSand Ich sehe das exakt so wie Du, Marina. Wer wahnsinnig gern seinen Job macht und noch Bock hat weiterzumachen oder wer sich kein Leben neben der Arbeit aufgebaut hat und deshalb den Ruhestand fürchtet, der möge gern bis zum letzten Atemzug einem Job nachgehen.
Aber die meisten Menschen, die mir je begegnet sind, sehnen sich irgendwann mit etwa 63-65 nach den lebenslang aufgeschobenen Träumen und/oder nach Ruhe. Das ist auch eine seelische Entwicklung dahin. -
@energisch_ @ulrich @DancerOnSand Ich sehe das exakt so wie Du, Marina. Wer wahnsinnig gern seinen Job macht und noch Bock hat weiterzumachen oder wer sich kein Leben neben der Arbeit aufgebaut hat und deshalb den Ruhestand fürchtet, der möge gern bis zum letzten Atemzug einem Job nachgehen.
Aber die meisten Menschen, die mir je begegnet sind, sehnen sich irgendwann mit etwa 63-65 nach den lebenslang aufgeschobenen Träumen und/oder nach Ruhe. Das ist auch eine seelische Entwicklung dahin.@Leilah Lilienruh Wenn der "Traum" nix kostet, ist ne Menge möglich. -
@DancerOnSand Jeder Familienbetrieb funktioniert doch so.
Die wenigsten Alt-Unternehmy legen an einem Stichtag die Arbeit nieder.
Warum auch? Wenn ich das ganze Leben gerne an und mit dem gearbeitet habe, was mein Unternehmen anbietet, warum sollte ich das ab 63 nicht mehr wollen.
Klar, der Generationswechsel muss klappen, das ist das eigentliche Problem.
Ansonsten, man kann so viel solange tun und dabei sein.
Allerdings wird das heute auch immer schwieriger, bei dem vielen HighTech. Ein Bauer-Altenteiler sagte " Ich fahre mit der Pflanzenschutzspritze nicht mehr los, auch nicht aushilfsweise. Ich verstehe das nicht mehr."
Diese Idee, dass man ab einem gewissen Alter sich die Welt mit dem 100.000 Euro Wohnmobil anschaut, ist sozial überhaupt nicht tragbar.
@Leilah Lilienruh@ulrich Für mich ist die Vorstellung, von der Wiege bis zur Bahre in diesem System verbraten zu werden und am Ende mehr oder weniger pflegebedürftig ins Gras zu beißen, ohne die eigenen Träume wahr gemacht zu haben, "sozial überhaupt nicht tragbar".
Kein Mensch oder Tier wird fürs "Hamsterrad" geboren.
Wie Rio sang: "Wir sind geboren, um frei zu sein!"
oder mit Biermann:"Das kann doch nicht alles gewesen sein!"
https://genius.com/Wolf-biermann-das-kann-doch-nicht-alles-gewesen-sein-lyrics -
Er konnte weder, wie erträumt, die Tochter in den USA besuchen, noch all die "aufgesparten Stunden des Glücks" mit seiner Frau verbringen, weil ihn nach den Jahren schwerer Arbeit, des Stresses u. der Nachtschichten mit 65 ein Herzinfarkt ereilte.
Ich habe damals sehr geweint. Um ihn und weil ich das so ungerecht fand.Nun planen sie, die Menschen sogar erst mit mind. 70 gehen zu lassen - völlig blind dafür, dass Körper UND Seele irgendwann mit 60+ endgült. die "Faxen dicke" haben.
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#Rente@LeilahLilienruh
🫂 Mein Renten-Countdown steht aktuell bei 585 Tagen und ich hoffe dass ich dann der Rentenkasse lange zur Last fallen werde.Aber ja, irgendwann ist es genug mit dem Beruf. Dann will man nur noch seine Ruhe und Entspannung.
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@LeilahLilienruh
🫂 Mein Renten-Countdown steht aktuell bei 585 Tagen und ich hoffe dass ich dann der Rentenkasse lange zur Last fallen werde.Aber ja, irgendwann ist es genug mit dem Beruf. Dann will man nur noch seine Ruhe und Entspannung.
@kinghaunst So war's gemeint: Ruhe und Entspannung oder Freiheit, um Wünsche wahrwerden zu lassen. Jeder nach seiner Facon.
Meinetwegen auch malochen bis der Vorhang fällt. Aber nicht auf Befehl! -
@kinghaunst So war's gemeint: Ruhe und Entspannung oder Freiheit, um Wünsche wahrwerden zu lassen. Jeder nach seiner Facon.
Meinetwegen auch malochen bis der Vorhang fällt. Aber nicht auf Befehl!@LeilahLilienruh
Ich habe ja ausreichend viele Hobbys die mich noch Jahrzehnte beschäftigen können.
Langweilig wird mir jedenfalls nicht.
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@Leilah Lilienruh Wenn der "Traum" nix kostet, ist ne Menge möglich.
@ulrich Der Traum darf auch ruhig was kosten. Warum nicht? Wenn ein Mensch lange gearbeitet hat, dann hat er häufig auch ein bisschen was "für später" zurückgelegt. Dazu muss man nicht Mega-Verdiener*in sein. Es ist ja beileibe nicht so, dass jeder Mensch hierzulande armutsbetroffen wäre.
Superteure Womos sind auch nicht der Kern meiner Aussage sondern vllt. ein paar nette Reisen, Hobbys, Ausflüge, Cafébesuche, Besichtigungen, ein hübsch eingerichteter Schrebergarten... Jede*r, wonach ihm ist. -
@LeilahLilienruh
Ich habe ja ausreichend viele Hobbys die mich noch Jahrzehnte beschäftigen können.
Langweilig wird mir jedenfalls nicht.
@kinghaunst So etwas wie Langeweile ist mir ebenfalls fremd. Zeit zu haben (und dazu noch die nötige körperliche und seelische Kraft/Gesundheit für Aktivitäten) halte ich für die größte Bereicherung im Leben, Heutzutage leider schon Luxus.
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@ulrich Für mich ist die Vorstellung, von der Wiege bis zur Bahre in diesem System verbraten zu werden und am Ende mehr oder weniger pflegebedürftig ins Gras zu beißen, ohne die eigenen Träume wahr gemacht zu haben, "sozial überhaupt nicht tragbar".
Kein Mensch oder Tier wird fürs "Hamsterrad" geboren.
Wie Rio sang: "Wir sind geboren, um frei zu sein!"
oder mit Biermann:"Das kann doch nicht alles gewesen sein!"
https://genius.com/Wolf-biermann-das-kann-doch-nicht-alles-gewesen-sein-lyrics@Leilah Lilienruh Du findest Millionen, die das genauso sehen. Nur die kommen irgendwie nicht in die Puschen.
Das ist so wie in unsere ev.luth. Kirchengemeinde mit 8.000 Mitglieder, wo sich niemand findet, der vielleicht für den Kirchenkaffee mal die Kaffeemaschine anstellt. -
@codingWombat Das ist echt traurig! So stellt man sich das für die eigene Person nicht vor.
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@ulrich Der Traum darf auch ruhig was kosten. Warum nicht? Wenn ein Mensch lange gearbeitet hat, dann hat er häufig auch ein bisschen was "für später" zurückgelegt. Dazu muss man nicht Mega-Verdiener*in sein. Es ist ja beileibe nicht so, dass jeder Mensch hierzulande armutsbetroffen wäre.
Superteure Womos sind auch nicht der Kern meiner Aussage sondern vllt. ein paar nette Reisen, Hobbys, Ausflüge, Cafébesuche, Besichtigungen, ein hübsch eingerichteter Schrebergarten... Jede*r, wonach ihm ist.@Leilah Lilienruh Alles wunderbar muss man nur besprechen. Freiwillig hat sich bei uns keiner gemeldet, der uns mal für ne Zeit bei der Pflege unserer Eltern vertreten hätte. Dann wird der "Urlaub" doppelt teuer. Die Kurzeitpflege + Urlaubsgeld. Darum geht es mir. Jeder will, aber keiner kann und soldarisch ist das ein Furz.
Und fieser weise habe ich natürlich nach 15 Jahre unterschiedlichen Pflegeeinsatz keinen Bock mehr das für jemanden anderes zu machen. Eben das, was uns gefehlt hat. Mehr Geld für die Pflegeversicherung will ich auch nicht zahlen. Also sitzen jetzt irgendwo Leute um die 65 Jahre mit ihren 90-Jährigen pflegebedürftigen Eltern und kommen nicht weg, weil die Kohle für die Kurzzeitpflege auch nicht da ist.
Die abgeben könnten (Zeit oder Geld) haben wahrlich was besser vor, als ihr Potenz in einen Gemeinschaftskasse geben.
Das ist das Problem. Keiner will, wenn es für einen selber was kostet teilen.
(Das Muster gilt im Übrigen auch für Familien mit Kindern) -
@Leilah Lilienruh Alles wunderbar muss man nur besprechen. Freiwillig hat sich bei uns keiner gemeldet, der uns mal für ne Zeit bei der Pflege unserer Eltern vertreten hätte. Dann wird der "Urlaub" doppelt teuer. Die Kurzeitpflege + Urlaubsgeld. Darum geht es mir. Jeder will, aber keiner kann und soldarisch ist das ein Furz.
Und fieser weise habe ich natürlich nach 15 Jahre unterschiedlichen Pflegeeinsatz keinen Bock mehr das für jemanden anderes zu machen. Eben das, was uns gefehlt hat. Mehr Geld für die Pflegeversicherung will ich auch nicht zahlen. Also sitzen jetzt irgendwo Leute um die 65 Jahre mit ihren 90-Jährigen pflegebedürftigen Eltern und kommen nicht weg, weil die Kohle für die Kurzzeitpflege auch nicht da ist.
Die abgeben könnten (Zeit oder Geld) haben wahrlich was besser vor, als ihr Potenz in einen Gemeinschaftskasse geben.
Das ist das Problem. Keiner will, wenn es für einen selber was kostet teilen.
(Das Muster gilt im Übrigen auch für Familien mit Kindern)@ulrich Ich denke, die innerfamiliäre häusliche Pflege der Greis*innen ist ein Konzept, das ohnehin im städtischen Raum so gut wie ausgestorben und auf dem Lande auch nicht mehr der absolute Normalfall ist. Angehende Rentner*innen sind also insofern oft frei.
Ich wohne ländlich. Selbst hier verschwinden die Menschen reihenweise im Pflegeheim, wenn sie sich nicht mehr mithilfe der ambul. Pflegedienste selbst versorgen können. Ist ja schon lange so.
Vor etwa 30,35 Jahren trat da der Wandel ein. -
Er konnte weder, wie erträumt, die Tochter in den USA besuchen, noch all die "aufgesparten Stunden des Glücks" mit seiner Frau verbringen, weil ihn nach den Jahren schwerer Arbeit, des Stresses u. der Nachtschichten mit 65 ein Herzinfarkt ereilte.
Ich habe damals sehr geweint. Um ihn und weil ich das so ungerecht fand.Nun planen sie, die Menschen sogar erst mit mind. 70 gehen zu lassen - völlig blind dafür, dass Körper UND Seele irgendwann mit 60+ endgült. die "Faxen dicke" haben.
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#Rente@LeilahLilienruh
Besonders den letzten Satz kann ich unterschreiben. Deshalb habe ich die Möglichkeit genutzt in Altersteilzeit zu gehen. Es wird immer von schwer arbeitenden Menschen gesprochen, dabei ist geistige Arbeit genauso erschöpfend.