Auch in den Geisteswissenschaften wächst das Interesse an Open-Source-Lösungen und auch an #Linux.
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Auch in den Geisteswissenschaften wächst das Interesse an Open-Source-Lösungen und auch an #Linux. Grund dafür ist die Kritik an #Datenoligarchie, das gewachsene Interesse an #DigitaleSouveränität und die #OpenScience -Bewegung.
Hier auf Mastodon ist die Linuxnutzendendichte sicher hoch, trotzdem dachte ich, ich berichte mal ein wenig von meinen eigenen Erfahrungen. Vielleicht hilft es ja anderen bei ihrer Entscheidung, es doch mal auszuprobieren.
(1/7)
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Auch in den Geisteswissenschaften wächst das Interesse an Open-Source-Lösungen und auch an #Linux. Grund dafür ist die Kritik an #Datenoligarchie, das gewachsene Interesse an #DigitaleSouveränität und die #OpenScience -Bewegung.
Hier auf Mastodon ist die Linuxnutzendendichte sicher hoch, trotzdem dachte ich, ich berichte mal ein wenig von meinen eigenen Erfahrungen. Vielleicht hilft es ja anderen bei ihrer Entscheidung, es doch mal auszuprobieren.
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Ich habe mich vor vier Jahren, zu Beginn meiner Promotion, zum kompletten Umstieg auf Linux entschieden. Ich wusste, dass ich 1. mit großen Mengen an Quellen und Literatur arbeiten muss, die ich 2. in effizienten Workflows bearbeiten wollte und dabei 3. mit möglichst gut verzahnten Programmen arbeiten muss. Außerdem hatte ich kein Geld für proprietäre Tools.
(2/7)
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Ich habe mich vor vier Jahren, zu Beginn meiner Promotion, zum kompletten Umstieg auf Linux entschieden. Ich wusste, dass ich 1. mit großen Mengen an Quellen und Literatur arbeiten muss, die ich 2. in effizienten Workflows bearbeiten wollte und dabei 3. mit möglichst gut verzahnten Programmen arbeiten muss. Außerdem hatte ich kein Geld für proprietäre Tools.
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All dies war mit Linux umsetzbar, deshalb entschied ich mich dann dafür, es einmal zu probieren. Der Umstieg war zuerst erstaunlich einfach. To be fair: Ich habe als Jugendlicher schon einmal Linux genutzt (da dachte ich noch, ich werde Hacker oder so, ist offensichtlich nichts draus geworden), deshalb kannte ich die Grundlagen. Aber:
(3/7)
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All dies war mit Linux umsetzbar, deshalb entschied ich mich dann dafür, es einmal zu probieren. Der Umstieg war zuerst erstaunlich einfach. To be fair: Ich habe als Jugendlicher schon einmal Linux genutzt (da dachte ich noch, ich werde Hacker oder so, ist offensichtlich nichts draus geworden), deshalb kannte ich die Grundlagen. Aber:
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Ich konnte feststellen, dass Linux schon lange kein Spezialist:innen-Betriebssystem mehr ist. Man kann es größtenteils genauso nutzen wie kommerzielle Betriebssysteme. Linux hat sogar einige große Vorteile: Komplette Kontrolle über das System und die eigenen Daten, Kostenfreiheit, enorme Anpassbarkeit. Und wenn es mal hakt, kann man sich auf eine gigantische Community verlassen.
(4/7)
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Ich konnte feststellen, dass Linux schon lange kein Spezialist:innen-Betriebssystem mehr ist. Man kann es größtenteils genauso nutzen wie kommerzielle Betriebssysteme. Linux hat sogar einige große Vorteile: Komplette Kontrolle über das System und die eigenen Daten, Kostenfreiheit, enorme Anpassbarkeit. Und wenn es mal hakt, kann man sich auf eine gigantische Community verlassen.
(4/7)
Nach der Promotion habe ich mich dann intensiver mit Open Science, Forschungsdaten, Digital Humanities etc. auseinandergesetzt. Mir ist jetzt klar, dass Linux über die ganz pragmatischen Fragen hinaus noch weitere Vorteile hat, die hier jetzt aber zu weit gehen (kurz: Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit, Integration mit Programmierumgebungen).
(5/7)
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Nach der Promotion habe ich mich dann intensiver mit Open Science, Forschungsdaten, Digital Humanities etc. auseinandergesetzt. Mir ist jetzt klar, dass Linux über die ganz pragmatischen Fragen hinaus noch weitere Vorteile hat, die hier jetzt aber zu weit gehen (kurz: Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit, Integration mit Programmierumgebungen).
(5/7)
Natürlich lässt sich Linux (noch) nicht für alle Zwecke einsetzen. Das liegt aber vor allem an der weiten Verbreitung von proprietärer Software, die nicht interoperabel mit der Software anderer Anbieter ist. Digitale Souveränität beginnt beim Betriebssystem. Für Forscher:innen, die ihre Tools selbst kontrollieren wollen, ist Linux jedenfalls eine echte Option.
(6/7)
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Natürlich lässt sich Linux (noch) nicht für alle Zwecke einsetzen. Das liegt aber vor allem an der weiten Verbreitung von proprietärer Software, die nicht interoperabel mit der Software anderer Anbieter ist. Digitale Souveränität beginnt beim Betriebssystem. Für Forscher:innen, die ihre Tools selbst kontrollieren wollen, ist Linux jedenfalls eine echte Option.
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Ich dachte, ich berichte hier hin und wieder mal ein wenig über meine Erfahrungen. Denkt ihr darüber nach, auf Linux zu wechseln? Oder habt ihr auch schon Erfahrungen damit gemacht?
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