Okay ...
-
@2ndStar Moooment!
Als 1a Qualitäts-Boomer bestehe ich darauf: meine Arroganz ist nicht gespielt@Petsie
Sorry
-
@2ndStar
Gehe ich voll mit.
Regt mich auch total auf!Nach dem Motto: Stirb ruhig auf dem Heimweg, aber mach vorher noch Überstunden. Ach, und dokumentiere gut für die Nachfolge.
@grey_moth
Die Leute sind immer weniger chillig drauf
Was denken sich so viele?
"Ohhh - mein letzter Gedanke auf dem Sterbebett wird sein, wie ich heldenhaft zur Arbeit bei Extremwetterereignissen gekommen bin! Ohne mich, würde es das Unternehmen nicht mehr geben! Jawoll!" -
@grey_moth
Die Leute sind immer weniger chillig drauf
Was denken sich so viele?
"Ohhh - mein letzter Gedanke auf dem Sterbebett wird sein, wie ich heldenhaft zur Arbeit bei Extremwetterereignissen gekommen bin! Ohne mich, würde es das Unternehmen nicht mehr geben! Jawoll!"@2ndStar
Vermutlich. Und dann gibt's von dem Unternehmen, das man vermeintlich gerettet hat, nicht mal nen Kranz.
Zum Teil verstehe ich solche Denkweisen, weil ich leider recht zwanghaft bin - ist immer gut, wenn Dinge gleich bleiben.
Aber ich hab auch Bock, dass Menschenleben wertgeschätzt werden und auch, mich nicht in unnötige Gefahren zu bringen. Weil wegen dem Kranz.

-
@2ndStar
Vermutlich. Und dann gibt's von dem Unternehmen, das man vermeintlich gerettet hat, nicht mal nen Kranz.
Zum Teil verstehe ich solche Denkweisen, weil ich leider recht zwanghaft bin - ist immer gut, wenn Dinge gleich bleiben.
Aber ich hab auch Bock, dass Menschenleben wertgeschätzt werden und auch, mich nicht in unnötige Gefahren zu bringen. Weil wegen dem Kranz.

@grey_moth
Über meinen toten Kollegen (43), der im März verstorben ist und dem sie so viel Arbeit aufgehalst haben, dass er sich unentbehrlich gefühlt hat nd damit sich auch unter Druck gesetzt hat ... redet niemensch noch!
Er wurde nur 2 Wochen später von einem jüngeren "ersetzt". -
@grey_moth
Über meinen toten Kollegen (43), der im März verstorben ist und dem sie so viel Arbeit aufgehalst haben, dass er sich unentbehrlich gefühlt hat nd damit sich auch unter Druck gesetzt hat ... redet niemensch noch!
Er wurde nur 2 Wochen später von einem jüngeren "ersetzt".@2ndStar
Fürchterlich. 🥺 -
Okay ... Let's play!
Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
„Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“Oder bei Starkregen in Köln:
„Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“Aber tun wir das?
Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.
Was kommt als nächstes?
"Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.
Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
"Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.
🫳

Das Lustige ist, dass uns in den 70ern und 80ern die Alten auch erzählt haben, dass es keine richtigen Winter mehr gäbe und dass wir voll die Waschlappen seien.
Die Wetter-Statistik sagt was anderes. Klar: Der letzte Kriegswinter 44/45 war extrem kalt, aber sonst hat sich bis kurz vor der Jahrtausendwende an Extremwerten kaum was geändert.
Leute nehmen ihre eigenen Erfahrungen immer wichtiger als die anderer Leute.
Alles Ego-Bratzen.
-
Das Lustige ist, dass uns in den 70ern und 80ern die Alten auch erzählt haben, dass es keine richtigen Winter mehr gäbe und dass wir voll die Waschlappen seien.
Die Wetter-Statistik sagt was anderes. Klar: Der letzte Kriegswinter 44/45 war extrem kalt, aber sonst hat sich bis kurz vor der Jahrtausendwende an Extremwerten kaum was geändert.
Leute nehmen ihre eigenen Erfahrungen immer wichtiger als die anderer Leute.
Alles Ego-Bratzen.
@mina
ich werde mir das für in 30 Jahren als Termin eintragen und dann überall kommentieren, dass 2026 voll der harte Winter war und alle nun verweichlicht sind
-
@mina
ich werde mir das für in 30 Jahren als Termin eintragen und dann überall kommentieren, dass 2026 voll der harte Winter war und alle nun verweichlicht sind
Machen wir beide und dann treffen wir uns zum Tee und verhöhnen die Enkel.
-
@mina
So nämlich!
-
Okay ... Let's play!
Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
„Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“Oder bei Starkregen in Köln:
„Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“Aber tun wir das?
Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.
Was kommt als nächstes?
"Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.
Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
"Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.
🫳

-
Okay ... Let's play!
Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
„Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“Oder bei Starkregen in Köln:
„Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“Aber tun wir das?
Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.
Was kommt als nächstes?
"Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.
Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
"Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.
🫳

@2ndStar dann bin ich ein lockenloses Schaf
Die Kommentatoren sind Durch! Bitte mehr von deinen rants 🥹 -
@mina
So nämlich!
-
-
@Petsie
Sorry
-
@grey_moth
Die Leute sind immer weniger chillig drauf
Was denken sich so viele?
"Ohhh - mein letzter Gedanke auf dem Sterbebett wird sein, wie ich heldenhaft zur Arbeit bei Extremwetterereignissen gekommen bin! Ohne mich, würde es das Unternehmen nicht mehr geben! Jawoll!"Doofi können die Jahre davor sein: "Die da oben reden nur übers Klima und Menschenrechte, statt sich um uns hart arbeitenden Arbeiter zu kümmern, die hier bei jedem Wetter den Karren aus dem Dreck ziehen. Früher gab es noch eine SPD. Heute nur noch 'scheißegal ob die rechts sind', Hauptsache, ihr erlebt mal, wie es mir ging."
"Pick me, Pick me" rufen sie den Libertären zu.
_____
Guten Morgen

-
Okay ... Let's play!
Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
„Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“Oder bei Starkregen in Köln:
„Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“Aber tun wir das?
Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.
Was kommt als nächstes?
"Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.
Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
"Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.
🫳

@2ndStar hmm, ich fühle mich gerade ein wenig angepisst.
Es gab früher schlimmere Winter. 2019 z. B. Da waren die freiwilligen Helfer tagelang unterwegs, um die Dächer vom Schnee zu befreien, weil so viel gefallen ist. Ich konnte damals nicht raus, weil ich an dem Tag, an dem es begann, dem Tod von der Schaufel gesprungen bin, gerade deshalb steht die Erinnerung so gut.
Es zu vergleichen nach dem Motto „Meines war/ist schlimmer als deines“ ist der typische – sorry – Schwanzvergleich, wer denn da den größeren hat.
Jeder empfindet es, egal aus welchen Umständen auch immer, anders. Heute bekommst du wegen fünf Minuten Stress beim AG, früher ging es pragmatischer ab.
Andererseits ist es halt auch so, dass wir hier im Gebirge besser auf den Winter vorbereitet sind und nicht so schnell Panik schieben – genauso wie ihr jeden Tag die Gezeiten habt und wisst, damit umzugehen, und wir im Gebirge eben nicht.
Ich kann halt Äpfel mit Birnen vergleichen.
Aber immer noch kein Grund, pauschal auf meine Generation loszugehen. Und so wie in jeder Generation gibt es Arrogante, Besserwisser, Wichtigtuer, …
Was wir aber auch haben, ist – einfach der Zeit geschuldet – mehr erlebt. Das erlaubt es uns auch, mit früher zu vergleichen. Weg von reinen Zahlen, hin zu erlebtem Leben.
Zum Glück hat es sich auch weiterentwickelt. Jetzt gibt’s Thermowäsche, früher waren es dreimal lange Baumwollunterhosen (wer es sich leisten konnte), die warm hielten.
-
Okay ... Let's play!
Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
„Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“Oder bei Starkregen in Köln:
„Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“Aber tun wir das?
Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.
Was kommt als nächstes?
"Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.
Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
"Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.
🫳

-
R ActivityRelay shared this topic






