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    #1

    Okay ... Let's play!

    Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
    „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

    Oder bei Starkregen in Köln:
    „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

    Aber tun wir das?
    Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

    Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

    Was kommt als nächstes?
    "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

    Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

    Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
    "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
    Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
    Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.

    Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.

    🫳 🎤

    https://youtube.com/shorts/KpkU-h5FSDg?si=hEeL8HdmjXcv8_KQ

    honk if you want to honk :goose_honk_trans:D KoPPeR 📡K Micha P. SexbeatB nocci [cyberpunk'd]N soeanA 15 Replies Last reply
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      Okay ... Let's play!

      Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
      „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

      Oder bei Starkregen in Köln:
      „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

      Aber tun wir das?
      Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

      Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

      Was kommt als nächstes?
      "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

      Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

      Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
      "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
      Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
      Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.

      Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.

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      #2

      @2ndStar@astronomy.social 💜

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      • Dark*:*Star  :antifa:2 Dark*:*Star :antifa:

        Okay ... Let's play!

        Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
        „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

        Oder bei Starkregen in Köln:
        „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

        Aber tun wir das?
        Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

        Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

        Was kommt als nächstes?
        "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

        Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

        Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
        "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
        Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
        Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.

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        KoPPeR 📡
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        #3

        @2ndStar
        An dieses Beispiel musste ich eben auch denken.

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          Okay ... Let's play!

          Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
          „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

          Oder bei Starkregen in Köln:
          „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

          Aber tun wir das?
          Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

          Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

          Was kommt als nächstes?
          "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

          Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

          Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
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          Micha P. Sexbeat
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          #4

          @2ndStar ❤️

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            Okay ... Let's play!

            Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
            „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

            Oder bei Starkregen in Köln:
            „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

            Aber tun wir das?
            Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

            Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

            Was kommt als nächstes?
            "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

            Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

            Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
            "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
            Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
            Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.

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            nocci [cyberpunk'd]
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            #5

            @2ndStar@astronomy.social

            True.

            "Wir sind früher mit zwei gebrochenen Beinen und 3 Meter hohen Schnee und auf dem Hosenboden 45 Kilometer in den nächsten Ort gerutscht und das hat uns auch nicht geschadet!1!11!"

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              Okay ... Let's play!

              Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
              „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

              Oder bei Starkregen in Köln:
              „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

              Aber tun wir das?
              Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

              Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

              Was kommt als nächstes?
              "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

              Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

              Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
              "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
              Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
              Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.

              Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.

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              soean
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              #6

              @2ndStar
              Ach, ich wunder mich bloß leise. Kontest tut nich Not.

              (Ich würde aber differenzieren zwischen Flutkatastrophe im Süden und n büschen mehr Schnee als üblich. Ersteres verdient mit Sicherheit viel Hilfsbereitschaft.
              Wer härter sein möchte, soll halt Eisbaden gehen. Dafür bin ich zu weich 😉)

              soeanA 1 Reply Last reply
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              • soeanA soean

                @2ndStar
                Ach, ich wunder mich bloß leise. Kontest tut nich Not.

                (Ich würde aber differenzieren zwischen Flutkatastrophe im Süden und n büschen mehr Schnee als üblich. Ersteres verdient mit Sicherheit viel Hilfsbereitschaft.
                Wer härter sein möchte, soll halt Eisbaden gehen. Dafür bin ich zu weich 😉)

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                soean
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                #7

                @2ndStar
                ... aber "in einer Lawine aufgewachsen" finde ich eine sehr erhaltenswerte Wortschöpfung.

                Dark*:*Star  :antifa:2 1 Reply Last reply
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                • Dark*:*Star  :antifa:2 Dark*:*Star :antifa:

                  Okay ... Let's play!

                  Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
                  „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

                  Oder bei Starkregen in Köln:
                  „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

                  Aber tun wir das?
                  Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

                  Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

                  Was kommt als nächstes?
                  "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

                  Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

                  Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
                  "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
                  Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
                  Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.

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                  #8

                  @2ndStar du hast heute nen lauf 😋

                  Dark*:*Star  :antifa:2 1 Reply Last reply
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                  • soeanA soean

                    @2ndStar
                    ... aber "in einer Lawine aufgewachsen" finde ich eine sehr erhaltenswerte Wortschöpfung.

                    Dark*:*Star  :antifa:2 This user is from outside of this forum
                    Dark*:*Star  :antifa:2 This user is from outside of this forum
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                    #9

                    @alikatze
                    Es geht um meine Rants davor. Da kommt das her.

                    soeanA 1 Reply Last reply
                    0
                    • SuperIluD SuperIlu

                      @2ndStar du hast heute nen lauf 😋

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                      Dark*:*Star  :antifa:2 This user is from outside of this forum
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                      #10

                      @dec_hl
                      Meine Rippen haben mir gesagt, ich solle das mal an ihrer Stelle loswerden .-)

                      SuperIluD 1 Reply Last reply
                      0
                      • Dark*:*Star  :antifa:2 Dark*:*Star :antifa:

                        Okay ... Let's play!

                        Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
                        „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

                        Oder bei Starkregen in Köln:
                        „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

                        Aber tun wir das?
                        Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

                        Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

                        Was kommt als nächstes?
                        "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

                        Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

                        Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
                        "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
                        Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
                        Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.

                        Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.

                        🫳 🎤

                        https://youtube.com/shorts/KpkU-h5FSDg?si=hEeL8HdmjXcv8_KQ

                        M_oonmoodG This user is from outside of this forum
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                        M_oonmood
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                        #11

                        @2ndStar
                        Schon irre, das irgendein Rolf einem das Gefühl geben will, es gäbe keinen Klimawandel, sondern man ist nur verweichlicht.

                        Weil: seine Katastrophen sind immer zwei Mal mehr katastrophal als Deine!

                        Also grundsätzlich war früher alles besser...

                        Aber schlimmer hatte man es trotzdem!!!

                        Dark*:*Star  :antifa:2 1 Reply Last reply
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                        • Dark*:*Star  :antifa:2 Dark*:*Star :antifa:

                          Okay ... Let's play!

                          Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
                          „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

                          Oder bei Starkregen in Köln:
                          „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

                          Aber tun wir das?
                          Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

                          Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

                          Was kommt als nächstes?
                          "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

                          Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

                          Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
                          "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
                          Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
                          Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.

                          Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.

                          🫳 🎤

                          https://youtube.com/shorts/KpkU-h5FSDg?si=hEeL8HdmjXcv8_KQ

                          AllgeierA This user is from outside of this forum
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                          Allgeier
                          wrote last edited by
                          #12

                          @2ndStar
                          Jo. War geil.

                          1 Reply Last reply
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                          • M_oonmoodG M_oonmood

                            @2ndStar
                            Schon irre, das irgendein Rolf einem das Gefühl geben will, es gäbe keinen Klimawandel, sondern man ist nur verweichlicht.

                            Weil: seine Katastrophen sind immer zwei Mal mehr katastrophal als Deine!

                            Also grundsätzlich war früher alles besser...

                            Aber schlimmer hatte man es trotzdem!!!

                            Dark*:*Star  :antifa:2 This user is from outside of this forum
                            Dark*:*Star  :antifa:2 This user is from outside of this forum
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                            wrote last edited by
                            #13

                            @grey_moth
                            Es stört mich auch, dass Eltern Schweißausbrüche bekommen, weil ihr Kind außerplanmäßig zu Hause sein muss (passt nicht ins durchgetaktete Leben), AG ist es scheißegal ob ihren Leute was passiert - Arbeitsmarkt sorgt ja für Ersatz ... und alle heulen rum, weil ihr Leben mal vom Wetter durcheinandergebracht wurde!

                            Erstaunlich, wie viele Anwälte für Arbeitsrecht in den letzten Tagen vors Mikro gezerrt wurden, um ja allen eindrücklich mitzuteilen, dass sie gefälligst zur Arbeit kommen sollen!

                            M_oonmoodG 1 Reply Last reply
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                            • Dark*:*Star  :antifa:2 Dark*:*Star :antifa:

                              @alikatze
                              Es geht um meine Rants davor. Da kommt das her.

                              soeanA This user is from outside of this forum
                              soeanA This user is from outside of this forum
                              soean
                              wrote last edited by
                              #14

                              @2ndStar
                              Jo, die hab ich gelesen und genossen - und mich n büschen ertappt gefühlt 🫣
                              Ich hab mein Heldentum aber nicht zum besten gegeben, in sofern wohl was richtig gemacht.

                              (Früher gab es ja auch kein SoMe, da blieb und ja nur das draußen für Erlebnisse 😉)

                              Aber der Winter 78/79 war Klasse. Wir haben ein Iglo gebaut, da konnten wir mit sechs Leuten drinnen bequem sitzen ... N büschen hab ich jetzt auf Schnee gehofft. Mal sehen, ob wir morgen ein kleines Iglo für die beiden Zwerge schaffen.

                              1 Reply Last reply
                              0
                              • Dark*:*Star  :antifa:2 Dark*:*Star :antifa:

                                Okay ... Let's play!

                                Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
                                „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

                                Oder bei Starkregen in Köln:
                                „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

                                Aber tun wir das?
                                Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

                                Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

                                Was kommt als nächstes?
                                "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

                                Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

                                Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
                                "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
                                Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
                                Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.

                                Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.

                                🫳 🎤

                                https://youtube.com/shorts/KpkU-h5FSDg?si=hEeL8HdmjXcv8_KQ

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                                #15

                                @2ndStar einerseits geb' ich dir Recht.

                                Andererseits ist aber wirklich was anders, was früher(TM) besser war.

                                Es gab nämlich verbreitet die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen.

                                Am Winterbeispiel -- als Kind konnten meine Eltern entscheiden, ob ich bei fettem Schnee in die Schule ging (und sie zur Arbeit). Wenn's nicht ging, dann war's eben Pech. Genau so kam vielleicht nur ein Teil der Lehrerinnen in die Schule und die konnten dann für ihren Unterricht entscheiden, ob er stattfand oder ob's für die paar Schüler sinnlos war.

                                Heute trauen sich das kaum noch Leute, du schriebst es letztens selber...

                                Ansonsten bin ich selber tatsächlich Ende der 80er im Winter per Zug zur Schule gefahren, und da gab's die Bundesbahnwerbung "Alle reden vom Wetter. Wir nicht" mit Schneepflug vor der Lok.

                                1 Reply Last reply
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                                • Dark*:*Star  :antifa:2 Dark*:*Star :antifa:

                                  @dec_hl
                                  Meine Rippen haben mir gesagt, ich solle das mal an ihrer Stelle loswerden .-)

                                  SuperIluD This user is from outside of this forum
                                  SuperIluD This user is from outside of this forum
                                  SuperIlu
                                  wrote last edited by
                                  #16

                                  @2ndStar ich kann das nachvollziehen, bin 2008 mal die treppe runter geflogen. danach hat es wochenlang geknackt beim atmen 😬

                                  Christian GudrianC 1 Reply Last reply
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                                  • SuperIluD SuperIlu

                                    @2ndStar ich kann das nachvollziehen, bin 2008 mal die treppe runter geflogen. danach hat es wochenlang geknackt beim atmen 😬

                                    Christian GudrianC This user is from outside of this forum
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                                    Christian Gudrian
                                    wrote last edited by
                                    #17

                                    @dec_hl Ich bin letztes Jahr mit dem Fahrrad ausgerutscht und hatte danach einen Z-förmigen kleinen Finger… @2ndStar

                                    Dark*:*Star  :antifa:2 1 Reply Last reply
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                                    • Christian GudrianC Christian Gudrian

                                      @dec_hl Ich bin letztes Jahr mit dem Fahrrad ausgerutscht und hatte danach einen Z-förmigen kleinen Finger… @2ndStar

                                      Dark*:*Star  :antifa:2 This user is from outside of this forum
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                                      #18

                                      @cgudrian @dec_hl

                                      Aua! Beides möchte ich ungern erleben!

                                      Christian GudrianC 1 Reply Last reply
                                      0
                                      • Dark*:*Star  :antifa:2 Dark*:*Star :antifa:

                                        @grey_moth
                                        Es stört mich auch, dass Eltern Schweißausbrüche bekommen, weil ihr Kind außerplanmäßig zu Hause sein muss (passt nicht ins durchgetaktete Leben), AG ist es scheißegal ob ihren Leute was passiert - Arbeitsmarkt sorgt ja für Ersatz ... und alle heulen rum, weil ihr Leben mal vom Wetter durcheinandergebracht wurde!

                                        Erstaunlich, wie viele Anwälte für Arbeitsrecht in den letzten Tagen vors Mikro gezerrt wurden, um ja allen eindrücklich mitzuteilen, dass sie gefälligst zur Arbeit kommen sollen!

                                        M_oonmoodG This user is from outside of this forum
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                                        M_oonmood
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                                        #19

                                        @2ndStar
                                        Gehe ich voll mit.
                                        Regt mich auch total auf!

                                        Nach dem Motto: Stirb ruhig auf dem Heimweg, aber mach vorher noch Überstunden. Ach, und dokumentiere gut für die Nachfolge.

                                        Dark*:*Star  :antifa:2 1 Reply Last reply
                                        0
                                        • Dark*:*Star  :antifa:2 Dark*:*Star :antifa:

                                          Okay ... Let's play!

                                          Wenn wir hier das Spiel mitspielen würden, könnten wir hier im Norden bei jedem Starkregen in Bayern oder jedem Fluss, der wieder über die Ufer tritt, ganz nonchalant sagen:
                                          „Also bitte, wir haben zweimal täglich Flut. Nennt sich Gezeiten. Kommt klar.“

                                          Oder bei Starkregen in Köln:
                                          „Ach, da oben ist ein bisschen Wasser auf der Straße? Süß. Wir nennen das hier Dienstag. Und da fahren trotzdem die Möwen noch Fahrrad.“

                                          Aber tun wir das?
                                          Nein. Weil wir nicht wie eine Horde chronisch empörter Wetterrhetoriker leben, die glauben, Naturphänomene seien moralische Prüfungen, die man bestehen muss, indem man entweder friert oder arrogant tut!

                                          Diese Leute stellen sich offenbar vor, dass jedes Wetterereignis ein Test vom alten Gott „Früher“ ist – und wer sich beschwert, hat halt versagt.

                                          Was kommt als nächstes?
                                          "Du bist umgefallen bei 120 km/h Wind? Früher haben wir bei 180 km/h noch Boule gespielt und dabei geraucht und unsere Schafe hatten immer noch alle Locken schön!!!"

                                          Die Logik ist: Wenn sie mal durch drei Schneeflocken gestapft sind und dabei nicht sofort gestorben sind, dann muss jeder andere sofort still sein und danken, dass er nicht in einer Lawine aufgewachsen ist wie sie angeblich.

                                          Aber hey – vielleicht können wir bald einen neuen olympischen Wettbewerb vorschlagen:
                                          "Disziplin: Wetter-Stolz! Wer hat’s am härtesten durchlitten? Wer hat am wenigsten geheult?"
                                          Gold geht dann wie immer an Vorzeige-Boomer, aus dem Kommentarbereich von „Bild Aktuell“.
                                          Silber an seine kaputte Erinnerungslogik.

                                          Bronze an uns, weil wir wieder mitgelesen haben.

                                          🫳 🎤

                                          https://youtube.com/shorts/KpkU-h5FSDg?si=hEeL8HdmjXcv8_KQ

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                                          @2ndStar Moooment!
                                          Als 1a Qualitäts-Boomer bestehe ich darauf: meine Arroganz ist nicht gespielt

                                          Dark*:*Star  :antifa:2 1 Reply Last reply
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