@Setcab Das hat mich am Ende dazu gebracht, das mal so direkt aufzuschreiben. Ändert nichts, aber irgendwo musste es hin, damit ich es nicht die ganze Zeit zerdenke.
westphaldenn@freiburg.social
Posts
-
Es ist fast eine Woche her, dass hier mehrfach von sehr prominenten Menschen gegen Inklusion auf Mastodon geschossen wurde. -
Es ist fast eine Woche her, dass hier mehrfach von sehr prominenten Menschen gegen Inklusion auf Mastodon geschossen wurde.@martindrogat Ich meinte tatsächlich von dem, um den es geht. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass mir etwas durchgerutscht ist.
-
Es ist fast eine Woche her, dass hier mehrfach von sehr prominenten Menschen gegen Inklusion auf Mastodon geschossen wurde.@AngelaCarstensen Danke für deine Worte. Gruppendynamik ist manchmal wirklich anstrengend.
-
Es ist fast eine Woche her, dass hier mehrfach von sehr prominenten Menschen gegen Inklusion auf Mastodon geschossen wurde.@armando Ich vermag beides nicht zu beurteilen. Mit sicherheit wird er extrem oft tatsächlich angegriffen. Da verstehe ich, dass es eine Notwendigkeit ist, sich ein dickes Fell zuzulegen. Dass die Unterscheidung zwischen sachlicher Kritik und hassender Meute nicht erkannt wird, bestürzt mich aber sehr.
-
Es ist fast eine Woche her, dass hier mehrfach von sehr prominenten Menschen gegen Inklusion auf Mastodon geschossen wurde.@somlu1968 Ja ich bin da nach wie vor ratlos und ehrlich gesagt auch echt sauer wegen diesem Vorwurf. Und auch, dass so viele das einfach so glauben. Das ist so eine ganz neue Erfahrung von Machtlosigkeit. Gerade, weil es nicht irgendein kleiner Wald und Wiesen Account ist.
-
Es ist fast eine Woche her, dass hier mehrfach von sehr prominenten Menschen gegen Inklusion auf Mastodon geschossen wurde.Es ist fast eine Woche her, dass hier mehrfach von sehr prominenten Menschen gegen Inklusion auf Mastodon geschossen wurde. Bei einer der Personen ging es um Bildbeschreibungen. Hier haben die Argumente verfangen und das finde ich sehr gut!
Bei der anderen Person ging es um die Verwendung von Hashtags im Fließtext. Hier wurde erst versucht, sich mit einer vermeintlich veralteten Technik herauszureden und dann eine ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet aufs übelste beleidigt. Statt einer Entschuldigung folgte, auch über die Grenzen von Mastodon hinaus das Begeben in eine Opferrolle. Jedes noch so ruhig und neutral formulierte Gesprächsangebot wurde ignoriert.
Ich glaube, dass die meisten Leute hier vollkommen fremd ist, wie es sich anfühlt, hunderte Beiträge darüber zu lesen, wie schön es sei, dass die Person sich nicht unterkriegen lässt, weil es sind ja alles nur Störenfriede, die sich nicht zu benehmen wissen. Hier spielt zum einen ein krasses Machtgefälle eine Rolle, denn diese Menschen stehen in der Öffentlichkeit und in Rollen, die mit einer gewissen Moralität aufgeladen sind.
Als Mensch mit Behinderung kann ich sagen, dass aber noch etwas Anderes eine Rolle spielt. Hier, dass keiner betroffenen Person auch nur eine Antwort gegeben wurde. Nichtbehinderte hingegen bekamen sofort eine Antwort. Was soll man daraus schließen? Zählt die Lebensrealität behinderter Menschen so wenig, dass sie nicht mal eine Reaktion würdig sind?
Um es drastisch zu sagen: Das ist das Aussortieren aus der öffentlichen Diskussion. Man hat ja genug Verbündete, die die anderen nur als störendes Beiwerk betrachten, das man wegblocken kann. Dabei bin ich mir sicher, dass ein Großteil dieser Unterstützenden ganz nette Menschen sind, würde man ihnen in anderem Kontext begegnen.
Aber kommt es nicht gerade hier, wo im relativ Kleinen Menschen nicht zugehört wird schon darauf an, sich ein differenziertes Bild zu machen? Muss man das nicht gerade von Menschen erwarten dürfen, die wissen, wie sich Angriffe anfühlen? (1/2)
-
Es ist fast eine Woche her, dass hier mehrfach von sehr prominenten Menschen gegen Inklusion auf Mastodon geschossen wurde.Mich lässt das Ganze ehrlich gesagt bestürzt zurück. Insbesondere, weil mehr Menschen hier auftreten, die die öffentlichen Personen direkt in Schutz nehmen und von allen anderen verbale Abrüstung fordern. Darauf angesprochen, was der Auslöser war, musste ich übrigens lesen, dass man doch bitte aus der Diskussion genommen werden möchte, um nicht die ganzen Benachrichtigungen zu bekommen. Und das ist nach der Woche irgendwie der nächste Schlag! Sollen sich die Behinderten doch jetzt echt mal zurückhalten! Das ist das, was ankommt! Und das schmerzt wahnsinnig.
Eine Entschuldigung für die Beleidigung der Expertin gab es übrigens nach wie vor mit keiner Silbe.
Sorry, aber das musste mal raus. (2/2)
-
Möchte etwas loswerden:@AwetTesfaiesus @achimreinke @rpolenz @BlumeEvolution Den Wunsch nach mehr Abrüstung verstehe ich. Gerade bei den beiden Beispielen muss ich aber sagen, dass sie sich wirklich nicht respektvoll verhalten haben, als sie um Inklusion gebeten wurden. Stattdessen Wurde zumindest von Herrn Blume eine ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet übel beleidigt. Und bei allem Verständnis für überzogene Kritik, die zum Tagesgeschäft gehören mag: Da erwarte ich, den Unterschied zu erkennen und die Größe zu haben, sich auch einmal einen Fehler einzugestehen und vielleicht zumindest eine Woche danach mal eine Entschuldigung hören zu lassen.
Respekt und Umgangsformen sind nämlich wahrlich keine Einbahnstraße.
-
Ich hab sowas von die Schnauze voll.@thomas @kc Das Problem ist nur, dass sehr vielen behinderten Menschen für ihre Expertise nahezu ausschließlich solch ein Taschengeld angeboten bekommen. Hier geht es ja um einen mehr oder weniger tiefen Einblick in Lebensrealitäten, die eben nicht so auf der Straße liegen, sorry, schlechter Wortwitz, wie Autofahrende, Radfahrende oder andere Zielgruppen, die extrem viel größer sind.
Was man hier für ein Taschengeld einkaufen möchte ist Expertise durch Erleben, also jahrelange Erfahrung. Als Experte gilt dank dieser heroischen Spendabilität aber der Nichtbehinderte.
Ich verstehe aber, dass das nicht leicht nachzuvollziehen ist.