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  3. Ich verstehe die mediale Darstellung nicht, warum "aktive Cybergegenschläge" (oder wie Dobrindt das nennen wird) jetzt vom Narrativ her begründet werden, dass z.B. die Bundesbank ja so häufig angegriffen wird.

Ich verstehe die mediale Darstellung nicht, warum "aktive Cybergegenschläge" (oder wie Dobrindt das nennen wird) jetzt vom Narrativ her begründet werden, dass z.B. die Bundesbank ja so häufig angegriffen wird.

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  • Bianca KastlB This user is from outside of this forum
    Bianca KastlB This user is from outside of this forum
    Bianca Kastl
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    #1

    Ich verstehe die mediale Darstellung nicht, warum "aktive Cybergegenschläge" (oder wie Dobrindt das nennen wird) jetzt vom Narrativ her begründet werden, dass z.B. die Bundesbank ja so häufig angegriffen wird.

    https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/angriffe-bundesbank-cyberkriminalitaet-100.html

    Das Bild ist gefährlich und schräg. Die Herstellung von Informationssicherheit ist nicht wie Krieg, da gibt es keine Gegenschläge und dann ist Ruhe.

    Es ist eher wie Infektionsschutz.

    Bianca KastlB Not a Spring OnionW koehntopp ~ :K ChristianC 4 Replies Last reply
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    • Bianca KastlB Bianca Kastl

      Ich verstehe die mediale Darstellung nicht, warum "aktive Cybergegenschläge" (oder wie Dobrindt das nennen wird) jetzt vom Narrativ her begründet werden, dass z.B. die Bundesbank ja so häufig angegriffen wird.

      https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/angriffe-bundesbank-cyberkriminalitaet-100.html

      Das Bild ist gefährlich und schräg. Die Herstellung von Informationssicherheit ist nicht wie Krieg, da gibt es keine Gegenschläge und dann ist Ruhe.

      Es ist eher wie Infektionsschutz.

      Bianca KastlB This user is from outside of this forum
      Bianca KastlB This user is from outside of this forum
      Bianca Kastl
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      #2

      Grundsätzlich fängt Informationssicherheit ähnlich wie Infektionsschutz bei mir selbst an. Ich unternehme präventive Maßnahmen, "um mir nichts zu fangen". Klar kannste jetzt zählen, dass dich jeden Tag 1000e Requests oder Viren oder Bakterien "angreifen".

      Aber davon werden die auch nicht weggehen. Sie haben nur weniger Schadenspotential, wenn bessere Prävention. Daher erst Prävention, dann "harte Gegenmaßnahmen". Aber das haben wir ja in der Pandemie mit echten Viren auch schon nicht… naja.

      Bianca KastlB SimonS 2 Replies Last reply
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      • Bianca KastlB Bianca Kastl

        Ich verstehe die mediale Darstellung nicht, warum "aktive Cybergegenschläge" (oder wie Dobrindt das nennen wird) jetzt vom Narrativ her begründet werden, dass z.B. die Bundesbank ja so häufig angegriffen wird.

        https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/angriffe-bundesbank-cyberkriminalitaet-100.html

        Das Bild ist gefährlich und schräg. Die Herstellung von Informationssicherheit ist nicht wie Krieg, da gibt es keine Gegenschläge und dann ist Ruhe.

        Es ist eher wie Infektionsschutz.

        Not a Spring OnionW This user is from outside of this forum
        Not a Spring OnionW This user is from outside of this forum
        Not a Spring Onion
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        #3

        @bkastl

        Eine Aussage von vor ein paar Jahren:
        "Im Zweifelsfall können wir dann zurückhacken und uns die Daten zurückholen."

        Als wären es gestohlene Kulturschätze oder Goldbarren.

        1 Reply Last reply
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        • Bianca KastlB Bianca Kastl

          Ich verstehe die mediale Darstellung nicht, warum "aktive Cybergegenschläge" (oder wie Dobrindt das nennen wird) jetzt vom Narrativ her begründet werden, dass z.B. die Bundesbank ja so häufig angegriffen wird.

          https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/angriffe-bundesbank-cyberkriminalitaet-100.html

          Das Bild ist gefährlich und schräg. Die Herstellung von Informationssicherheit ist nicht wie Krieg, da gibt es keine Gegenschläge und dann ist Ruhe.

          Es ist eher wie Infektionsschutz.

          koehntopp ~ :K This user is from outside of this forum
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          koehntopp ~ :
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          #4

          @bkastl
          Ja.

          Wie gut die Politik und die Gesellschaft Infektionsschutz verstanden haben, konnten wir ja alle in einem Großversuch beobachten. 🫣

          1 Reply Last reply
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          • Bianca KastlB Bianca Kastl

            Grundsätzlich fängt Informationssicherheit ähnlich wie Infektionsschutz bei mir selbst an. Ich unternehme präventive Maßnahmen, "um mir nichts zu fangen". Klar kannste jetzt zählen, dass dich jeden Tag 1000e Requests oder Viren oder Bakterien "angreifen".

            Aber davon werden die auch nicht weggehen. Sie haben nur weniger Schadenspotential, wenn bessere Prävention. Daher erst Prävention, dann "harte Gegenmaßnahmen". Aber das haben wir ja in der Pandemie mit echten Viren auch schon nicht… naja.

            Bianca KastlB This user is from outside of this forum
            Bianca KastlB This user is from outside of this forum
            Bianca Kastl
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            #5

            Die aktiven Gegenmaßnahmen, die aber jetzt diskutiert werden im informationstechnischen Raum, schaden aber der Prävention.

            Für Angriffe werden möglicherweise Lücken im Schutzssystem gekauft (Zero Day Handel), es werden Lücken offen gehalten (weil sonst kannste ja nicht "zurückschlagen") und damit wird die gesamte Prävention torpediert. Das ist wieder schlecht für alle.

            Es gibt ähnlich wie im Infektionsschutz keine Angriffe etc. die nur "die anderen" treffen. Es trifft immer alle.

            BurtB IsarbluesI 2 Replies Last reply
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            • Bianca KastlB Bianca Kastl

              Die aktiven Gegenmaßnahmen, die aber jetzt diskutiert werden im informationstechnischen Raum, schaden aber der Prävention.

              Für Angriffe werden möglicherweise Lücken im Schutzssystem gekauft (Zero Day Handel), es werden Lücken offen gehalten (weil sonst kannste ja nicht "zurückschlagen") und damit wird die gesamte Prävention torpediert. Das ist wieder schlecht für alle.

              Es gibt ähnlich wie im Infektionsschutz keine Angriffe etc. die nur "die anderen" treffen. Es trifft immer alle.

              BurtB This user is from outside of this forum
              BurtB This user is from outside of this forum
              Burt
              wrote last edited by
              #6

              @bkastl dass die BuReg Infektionsschutz nicht will, hat sie ja längst bewiesen

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              • Bianca KastlB Bianca Kastl

                Die aktiven Gegenmaßnahmen, die aber jetzt diskutiert werden im informationstechnischen Raum, schaden aber der Prävention.

                Für Angriffe werden möglicherweise Lücken im Schutzssystem gekauft (Zero Day Handel), es werden Lücken offen gehalten (weil sonst kannste ja nicht "zurückschlagen") und damit wird die gesamte Prävention torpediert. Das ist wieder schlecht für alle.

                Es gibt ähnlich wie im Infektionsschutz keine Angriffe etc. die nur "die anderen" treffen. Es trifft immer alle.

                IsarbluesI This user is from outside of this forum
                IsarbluesI This user is from outside of this forum
                Isarblues
                wrote last edited by
                #7

                @bkastl
                Ob Dobrindt hier ein Problem wirklich lösen will, da darf man sehr misstrauisch sein. Ob sein Vorstoß eher von Unwissenheit oder bewusst einer Strategie der Scheinlösungen getrieben ist, ebenfalls.
                Zu befürchten ist jedenfalls, dass am Ende die Erforschung von IT-Risiken weiter kriminalisiert und schließlich der Hacker-Paragraph nicht abgeschafft, sondern weiter verschärft wird. Damit nicht plötzlich Jemand unkoordiniert die mühsam offengehaltenen Sicherheitslücken findet...

                1 Reply Last reply
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                • Bianca KastlB Bianca Kastl

                  Grundsätzlich fängt Informationssicherheit ähnlich wie Infektionsschutz bei mir selbst an. Ich unternehme präventive Maßnahmen, "um mir nichts zu fangen". Klar kannste jetzt zählen, dass dich jeden Tag 1000e Requests oder Viren oder Bakterien "angreifen".

                  Aber davon werden die auch nicht weggehen. Sie haben nur weniger Schadenspotential, wenn bessere Prävention. Daher erst Prävention, dann "harte Gegenmaßnahmen". Aber das haben wir ja in der Pandemie mit echten Viren auch schon nicht… naja.

                  SimonS This user is from outside of this forum
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                  Simon
                  wrote last edited by
                  #8

                  @bkastl Jetzt sag nicht auch noch, IP-Pakete folgen gar keinen ballistischen Kurven!
                  https://www.sicherheitstacho.eu

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                  • Bianca KastlB Bianca Kastl

                    Ich verstehe die mediale Darstellung nicht, warum "aktive Cybergegenschläge" (oder wie Dobrindt das nennen wird) jetzt vom Narrativ her begründet werden, dass z.B. die Bundesbank ja so häufig angegriffen wird.

                    https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/angriffe-bundesbank-cyberkriminalitaet-100.html

                    Das Bild ist gefährlich und schräg. Die Herstellung von Informationssicherheit ist nicht wie Krieg, da gibt es keine Gegenschläge und dann ist Ruhe.

                    Es ist eher wie Infektionsschutz.

                    ChristianC This user is from outside of this forum
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                    Christian
                    wrote last edited by
                    #9

                    @bkastl Wieviele davon Script Kiddies? 5000 sind kaum professionelle Angriffe.

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