Ich verstehe die mediale Darstellung nicht, warum "aktive Cybergegenschläge" (oder wie Dobrindt das nennen wird) jetzt vom Narrativ her begründet werden, dass z.B. die Bundesbank ja so häufig angegriffen wird.
-
Ich verstehe die mediale Darstellung nicht, warum "aktive Cybergegenschläge" (oder wie Dobrindt das nennen wird) jetzt vom Narrativ her begründet werden, dass z.B. die Bundesbank ja so häufig angegriffen wird.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/angriffe-bundesbank-cyberkriminalitaet-100.html
Das Bild ist gefährlich und schräg. Die Herstellung von Informationssicherheit ist nicht wie Krieg, da gibt es keine Gegenschläge und dann ist Ruhe.
Es ist eher wie Infektionsschutz.
-
Ich verstehe die mediale Darstellung nicht, warum "aktive Cybergegenschläge" (oder wie Dobrindt das nennen wird) jetzt vom Narrativ her begründet werden, dass z.B. die Bundesbank ja so häufig angegriffen wird.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/angriffe-bundesbank-cyberkriminalitaet-100.html
Das Bild ist gefährlich und schräg. Die Herstellung von Informationssicherheit ist nicht wie Krieg, da gibt es keine Gegenschläge und dann ist Ruhe.
Es ist eher wie Infektionsschutz.
Grundsätzlich fängt Informationssicherheit ähnlich wie Infektionsschutz bei mir selbst an. Ich unternehme präventive Maßnahmen, "um mir nichts zu fangen". Klar kannste jetzt zählen, dass dich jeden Tag 1000e Requests oder Viren oder Bakterien "angreifen".
Aber davon werden die auch nicht weggehen. Sie haben nur weniger Schadenspotential, wenn bessere Prävention. Daher erst Prävention, dann "harte Gegenmaßnahmen". Aber das haben wir ja in der Pandemie mit echten Viren auch schon nicht… naja.
-
Ich verstehe die mediale Darstellung nicht, warum "aktive Cybergegenschläge" (oder wie Dobrindt das nennen wird) jetzt vom Narrativ her begründet werden, dass z.B. die Bundesbank ja so häufig angegriffen wird.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/angriffe-bundesbank-cyberkriminalitaet-100.html
Das Bild ist gefährlich und schräg. Die Herstellung von Informationssicherheit ist nicht wie Krieg, da gibt es keine Gegenschläge und dann ist Ruhe.
Es ist eher wie Infektionsschutz.
Eine Aussage von vor ein paar Jahren:
"Im Zweifelsfall können wir dann zurückhacken und uns die Daten zurückholen."Als wären es gestohlene Kulturschätze oder Goldbarren.
-
Ich verstehe die mediale Darstellung nicht, warum "aktive Cybergegenschläge" (oder wie Dobrindt das nennen wird) jetzt vom Narrativ her begründet werden, dass z.B. die Bundesbank ja so häufig angegriffen wird.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/angriffe-bundesbank-cyberkriminalitaet-100.html
Das Bild ist gefährlich und schräg. Die Herstellung von Informationssicherheit ist nicht wie Krieg, da gibt es keine Gegenschläge und dann ist Ruhe.
Es ist eher wie Infektionsschutz.
@bkastl
Ja.Wie gut die Politik und die Gesellschaft Infektionsschutz verstanden haben, konnten wir ja alle in einem Großversuch beobachten. 🫣
-
Grundsätzlich fängt Informationssicherheit ähnlich wie Infektionsschutz bei mir selbst an. Ich unternehme präventive Maßnahmen, "um mir nichts zu fangen". Klar kannste jetzt zählen, dass dich jeden Tag 1000e Requests oder Viren oder Bakterien "angreifen".
Aber davon werden die auch nicht weggehen. Sie haben nur weniger Schadenspotential, wenn bessere Prävention. Daher erst Prävention, dann "harte Gegenmaßnahmen". Aber das haben wir ja in der Pandemie mit echten Viren auch schon nicht… naja.
Die aktiven Gegenmaßnahmen, die aber jetzt diskutiert werden im informationstechnischen Raum, schaden aber der Prävention.
Für Angriffe werden möglicherweise Lücken im Schutzssystem gekauft (Zero Day Handel), es werden Lücken offen gehalten (weil sonst kannste ja nicht "zurückschlagen") und damit wird die gesamte Prävention torpediert. Das ist wieder schlecht für alle.
Es gibt ähnlich wie im Infektionsschutz keine Angriffe etc. die nur "die anderen" treffen. Es trifft immer alle.
-
Die aktiven Gegenmaßnahmen, die aber jetzt diskutiert werden im informationstechnischen Raum, schaden aber der Prävention.
Für Angriffe werden möglicherweise Lücken im Schutzssystem gekauft (Zero Day Handel), es werden Lücken offen gehalten (weil sonst kannste ja nicht "zurückschlagen") und damit wird die gesamte Prävention torpediert. Das ist wieder schlecht für alle.
Es gibt ähnlich wie im Infektionsschutz keine Angriffe etc. die nur "die anderen" treffen. Es trifft immer alle.
@bkastl dass die BuReg Infektionsschutz nicht will, hat sie ja längst bewiesen
-
Die aktiven Gegenmaßnahmen, die aber jetzt diskutiert werden im informationstechnischen Raum, schaden aber der Prävention.
Für Angriffe werden möglicherweise Lücken im Schutzssystem gekauft (Zero Day Handel), es werden Lücken offen gehalten (weil sonst kannste ja nicht "zurückschlagen") und damit wird die gesamte Prävention torpediert. Das ist wieder schlecht für alle.
Es gibt ähnlich wie im Infektionsschutz keine Angriffe etc. die nur "die anderen" treffen. Es trifft immer alle.
@bkastl
Ob Dobrindt hier ein Problem wirklich lösen will, da darf man sehr misstrauisch sein. Ob sein Vorstoß eher von Unwissenheit oder bewusst einer Strategie der Scheinlösungen getrieben ist, ebenfalls.
Zu befürchten ist jedenfalls, dass am Ende die Erforschung von IT-Risiken weiter kriminalisiert und schließlich der Hacker-Paragraph nicht abgeschafft, sondern weiter verschärft wird. Damit nicht plötzlich Jemand unkoordiniert die mühsam offengehaltenen Sicherheitslücken findet... -
Grundsätzlich fängt Informationssicherheit ähnlich wie Infektionsschutz bei mir selbst an. Ich unternehme präventive Maßnahmen, "um mir nichts zu fangen". Klar kannste jetzt zählen, dass dich jeden Tag 1000e Requests oder Viren oder Bakterien "angreifen".
Aber davon werden die auch nicht weggehen. Sie haben nur weniger Schadenspotential, wenn bessere Prävention. Daher erst Prävention, dann "harte Gegenmaßnahmen". Aber das haben wir ja in der Pandemie mit echten Viren auch schon nicht… naja.
@bkastl Jetzt sag nicht auch noch, IP-Pakete folgen gar keinen ballistischen Kurven!
https://www.sicherheitstacho.eu -
Ich verstehe die mediale Darstellung nicht, warum "aktive Cybergegenschläge" (oder wie Dobrindt das nennen wird) jetzt vom Narrativ her begründet werden, dass z.B. die Bundesbank ja so häufig angegriffen wird.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/angriffe-bundesbank-cyberkriminalitaet-100.html
Das Bild ist gefährlich und schräg. Die Herstellung von Informationssicherheit ist nicht wie Krieg, da gibt es keine Gegenschläge und dann ist Ruhe.
Es ist eher wie Infektionsschutz.
@bkastl Wieviele davon Script Kiddies? 5000 sind kaum professionelle Angriffe.
-
R AodeRelay shared this topic