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  3. Umverteilung hin oder her.

Umverteilung hin oder her.

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taxwealthnotwor
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  • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

    Ich fürchte nämlich, mit weiteren 100 Mrd. € würde wenig von dem gebaut und gemacht, was auf dem Sharepic steht.

    Die Bedeutung von "man könnte" ist eben in der Realität der Politik anders als im allgemeinen Sprachverständnis.

    Aber genau deshalb ist wir wichtig zu betonen: eine Vermögenssteuer auf sehr große Vermögen ist eben gleichwohl aus den genannten Gründen schlicht unumgänglich.

    2/3

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    #7

    @AwetTesfaiesus klingt logisch, doch wird die Klasse der Epstein Milliardäre das nicht auf sich sitzen lassen. Ja mit etwas Besteuerung könnte man die Welt etwas weniger scheiße gestalten. Wenn wir aber wirklich Ziele haben wie die Klimakrise aufzuhalten, die Tierindustrie zu stoppen und Menschenrechte für alle gelten zu lassen, dann reicht das bei weitem nicht. Mal davon abgesehen, dass sie ihre Vermögen nutzen werden um das umzukehren. Wir hatten ja auch schon eine Vermögensteuer...

    Wir müssen die Konzerne demokratisieren, die Wirtschaft für die Mehrheit arbeiten lassen, statt nur aus Profitinteresse. Wenn wir eine echte Demokratie wollen, dürfen Energiekonzerne, Nahrungsmittelhersteller, Krankenhäuser und Zeitungen nicht irgenwelchen Investoren gehören. Das ist ja ein offensichtlicher Interessenkonflikt.

    Wieso darf eine Person überhaupt so ein Vermögen haben? Das ist doch viel zu gefährlich für die Demokratie!

    Awet Tesfaiesus, MdBA 2 Replies Last reply
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    • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

      Ich fürchte nämlich, mit weiteren 100 Mrd. € würde wenig von dem gebaut und gemacht, was auf dem Sharepic steht.

      Die Bedeutung von "man könnte" ist eben in der Realität der Politik anders als im allgemeinen Sprachverständnis.

      Aber genau deshalb ist wir wichtig zu betonen: eine Vermögenssteuer auf sehr große Vermögen ist eben gleichwohl aus den genannten Gründen schlicht unumgänglich.

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      #8

      Ich finde außerdem, dass dringend alle Einkommensarten gleich behandelt werden müssen.

      Ob das am Ende heißt, dass wir die Einkommenssteuer auf das Niveau der Kapitalertragssteuer absenken oder umgekehrt die Kapitalertragssteuer auf das der Einkommensteuer anheben, wäre für mich fast schon zweitrangig.

      Aber das jetzige System ist eine so krasse Ungerechtigkeit, dass ich nicht verstehe, wieso die Leute nicht längst alle auf der Straße sind.

      3/3

      BruheinB Rainer BlankenagelR Martin LückeA LardierL KassanderK 5 Replies Last reply
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        @AwetTesfaiesus klingt logisch, doch wird die Klasse der Epstein Milliardäre das nicht auf sich sitzen lassen. Ja mit etwas Besteuerung könnte man die Welt etwas weniger scheiße gestalten. Wenn wir aber wirklich Ziele haben wie die Klimakrise aufzuhalten, die Tierindustrie zu stoppen und Menschenrechte für alle gelten zu lassen, dann reicht das bei weitem nicht. Mal davon abgesehen, dass sie ihre Vermögen nutzen werden um das umzukehren. Wir hatten ja auch schon eine Vermögensteuer...

        Wir müssen die Konzerne demokratisieren, die Wirtschaft für die Mehrheit arbeiten lassen, statt nur aus Profitinteresse. Wenn wir eine echte Demokratie wollen, dürfen Energiekonzerne, Nahrungsmittelhersteller, Krankenhäuser und Zeitungen nicht irgenwelchen Investoren gehören. Das ist ja ein offensichtlicher Interessenkonflikt.

        Wieso darf eine Person überhaupt so ein Vermögen haben? Das ist doch viel zu gefährlich für die Demokratie!

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        #9

        @karl

        Großes Fass, das Du auf machst.

        Nur soviel: Ich denke, Du kannst 500.000 € im Jahr als Chefärztin oder Traderin nach Hause bringen und musst das aktuelle System doch trotzdem (oder deshalb) als Frechheit begreifen, weil deine Nachbarin auf die Erträge, die das Familyoffice jährlich überweist nur den halben Steuersatz zahlt.

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        • 🍉Karl☭Skalidin🌱K 🍉Karl☭Skalidin🌱

          @AwetTesfaiesus klingt logisch, doch wird die Klasse der Epstein Milliardäre das nicht auf sich sitzen lassen. Ja mit etwas Besteuerung könnte man die Welt etwas weniger scheiße gestalten. Wenn wir aber wirklich Ziele haben wie die Klimakrise aufzuhalten, die Tierindustrie zu stoppen und Menschenrechte für alle gelten zu lassen, dann reicht das bei weitem nicht. Mal davon abgesehen, dass sie ihre Vermögen nutzen werden um das umzukehren. Wir hatten ja auch schon eine Vermögensteuer...

          Wir müssen die Konzerne demokratisieren, die Wirtschaft für die Mehrheit arbeiten lassen, statt nur aus Profitinteresse. Wenn wir eine echte Demokratie wollen, dürfen Energiekonzerne, Nahrungsmittelhersteller, Krankenhäuser und Zeitungen nicht irgenwelchen Investoren gehören. Das ist ja ein offensichtlicher Interessenkonflikt.

          Wieso darf eine Person überhaupt so ein Vermögen haben? Das ist doch viel zu gefährlich für die Demokratie!

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          #10

          @karl

          Insbesondere im Kontext von Medien und Plattformen ist Überreichtum ein unvertretbares Risiko.

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            #11

            @HeptaSean

            Vielleicht.

            Wichtig scheint mir, dass wir bei Überreichen exponentielles Wachstum sehen (Menschen sind ja nicht gut darin, das zu verstehen): das sieht lange harmlos aus, bis es sehr plötzlich überhaupt nicht mehr harmlos ist.

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              #12

              @HeptaSean

              Würde ich sonst nicht zitieren (und daher ohne Attribution), aber hier stimmt es m.E.:

              "When […] crisis occurs, the actions that are taken depend on the ideas that are lying around."

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              • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                Ich finde außerdem, dass dringend alle Einkommensarten gleich behandelt werden müssen.

                Ob das am Ende heißt, dass wir die Einkommenssteuer auf das Niveau der Kapitalertragssteuer absenken oder umgekehrt die Kapitalertragssteuer auf das der Einkommensteuer anheben, wäre für mich fast schon zweitrangig.

                Aber das jetzige System ist eine so krasse Ungerechtigkeit, dass ich nicht verstehe, wieso die Leute nicht längst alle auf der Straße sind.

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                Bruhein
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                #13

                @AwetTesfaiesus vielleicht so einstellen, dass es aufkommensmeutral ist.
                2023:
                Einkommensteuer - rd 300 Mrd
                Kapitalertragssteuer - rd 14 Mrd
                Das wird schwer.
                Bei gleichem Steuersatz könnte die Kapitalertragssteuer dann ca 25 Mrd bringen. Der Steuersatz für die Einkommensteuer könnte dann grob um 1,65 Punkte sinken.

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                • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                  Ich finde außerdem, dass dringend alle Einkommensarten gleich behandelt werden müssen.

                  Ob das am Ende heißt, dass wir die Einkommenssteuer auf das Niveau der Kapitalertragssteuer absenken oder umgekehrt die Kapitalertragssteuer auf das der Einkommensteuer anheben, wäre für mich fast schon zweitrangig.

                  Aber das jetzige System ist eine so krasse Ungerechtigkeit, dass ich nicht verstehe, wieso die Leute nicht längst alle auf der Straße sind.

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                  Rainer Blankenagel
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                  #14

                  @AwetTesfaiesus
                  Zustimmung zu Deinen Überlegungen zur Steuer.
                  Zu Leuten auf der Straße:
                  Im Januar '24 und '25 waren jeweils Menschen in Millionenzahl auf der Straße. Das hat beeindruckende Bilder erzeugt, ist aber politisch völlig ignoriert worden - das ist der Effekt, den Demonstrationen derzeit haben.
                  Ich finde nicht, daß man nicht demonstrieren sollte, bin aber sehr pessimistisch, was die politische Wirkung angeht.
                  Die Alternativen, die ich sehe, sind halt auch nicht unbedingt wünschenswert.

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                    #15

                    @HeptaSean

                    Das ist ein Ziel

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                    • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                      RE: https://mastodon.social/@nullbockgeneration/116025516954565894

                      Umverteilung hin oder her. Die Wahrheit ist doch: Überreichtum ist ein wirtschaftliches, gesellschaftliches und demokratietheoretisches Problem.

                      Punkt.

                      1/3
                      #TaxWealthNotWork

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                      #16

                      @AwetTesfaiesus

                      Durch nie ehrliche und richtige Steuer und Verfolgung von Straftätern die Steuern hinterziehen, würden unsere Schulen Universitäten gleichen, hätten wir keinen Bildungsmangel - auch in der Politik - eine Rundumbetreuung von Kindern, körperlich eingeschränkten Mitmenschen, eine richtige Inklusion und keinen Faschismus und sanierte Brücken und Straßen und Wege ohne Zuzahlung von gigantischen Summen und Menschen dazu gezwungen wären ihr Eigentum zu verkaufen und dann am Ende //1

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                      • Benjamin BraatzH This user is from outside of this forum
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                        Benjamin Braatz
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                        #17

                        @AwetTesfaiesus Ja, dieses Vermögen steckt meist mehr oder weniger direkt in Unternehmen und liegt nicht in bar vor (gerne mal als Argument genommen, warum das alles „Neiddebatte“ und es total naiv sei, da ran zu wollen), aber das macht es auf vielen Ebenen eher noch schlimmer:

                        Es bedeutet Macht über Arbeitnehmer*innen, Zuliefer*innen, Kund*innen, Standort-Kommunen, im Extremfall sogar über Landes- und Bundes-Politik.

                        Wenn eine Steuer (oder ähnliches) dazu führt, dass die Unternehmer*in größere Teile verkaufen muss, um sie zu bezahlen, dann ist das nicht schädlich, sondern im Gegenteil nützlich: Es verteilt die Macht auf mehr Eigentümer*innen, verhindert die Bildung von Oligarchien.

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                        • JamesBontJ JamesBont

                          @AwetTesfaiesus

                          Durch nie ehrliche und richtige Steuer und Verfolgung von Straftätern die Steuern hinterziehen, würden unsere Schulen Universitäten gleichen, hätten wir keinen Bildungsmangel - auch in der Politik - eine Rundumbetreuung von Kindern, körperlich eingeschränkten Mitmenschen, eine richtige Inklusion und keinen Faschismus und sanierte Brücken und Straßen und Wege ohne Zuzahlung von gigantischen Summen und Menschen dazu gezwungen wären ihr Eigentum zu verkaufen und dann am Ende //1

                          JamesBontJ This user is from outside of this forum
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                          JamesBont
                          wrote last edited by
                          #18

                          @AwetTesfaiesus

                          ... am Ende sozial verträgliche, intelligente Politiker und nicht den Abfall den wir heute haben.

                          Awet Tesfaiesus, MdBA 1 Reply Last reply
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                          • JamesBontJ JamesBont

                            @AwetTesfaiesus

                            ... am Ende sozial verträgliche, intelligente Politiker und nicht den Abfall den wir heute haben.

                            Awet Tesfaiesus, MdBA This user is from outside of this forum
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                            #19

                            @JamesBont

                            Ich nehme an, Du zählt mich mit zu diesem "Abfall"?

                            Dann bestehe ich auf den klarstellenden Zusatz: "Bio-"

                            🤡

                            JamesBontJ 1 Reply Last reply
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                            • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                              Ich finde außerdem, dass dringend alle Einkommensarten gleich behandelt werden müssen.

                              Ob das am Ende heißt, dass wir die Einkommenssteuer auf das Niveau der Kapitalertragssteuer absenken oder umgekehrt die Kapitalertragssteuer auf das der Einkommensteuer anheben, wäre für mich fast schon zweitrangig.

                              Aber das jetzige System ist eine so krasse Ungerechtigkeit, dass ich nicht verstehe, wieso die Leute nicht längst alle auf der Straße sind.

                              3/3

                              Martin LückeA This user is from outside of this forum
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                              Martin Lücke
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                              #20

                              @AwetTesfaiesus

                              Weil es um die Gleichbehandlung von Rechtsformen geht.

                              Wenn man zwei Unternehmer nimmt, der eine hat eine KG und der andere eine GmbH. Dann zahlt der eine 42% Grenzsteuersatz und der andere 30% auf Ebene des Unternehmens und 25% auf die Ausschüttungen. Im Ergebnis ist dann die Belastung ähnlich.

                              Früher hat man das so gelöst, dass nur ein Teil der Ausschüttungen besteuert worden sind und der andere Teil steuerfrei war.

                              Hier sind ein paar Randthemen weggelassen (Reichensteuer, Soli etc.)

                              Awet Tesfaiesus, MdBA 2 Replies Last reply
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                              • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                                @JamesBont

                                Ich nehme an, Du zählt mich mit zu diesem "Abfall"?

                                Dann bestehe ich auf den klarstellenden Zusatz: "Bio-"

                                🤡

                                JamesBontJ This user is from outside of this forum
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                                #21

                                @AwetTesfaiesus

                                Fühlst Du dich denn angesprochen?

                                Wenn mir ein Jude sagt "Deutsche sind Nazis", dann nehme ich dies erst einmal und auch zustimmend so hin, fühle mich aber nicht gemeint oder angesprochen, weil ich weis was und wer ich bin und sein will.

                                Wenn Du dich als Bioabfall betrachten willst, dann will ich dies auch sein. Ich mag Bio 😉

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                                • BruheinB Bruhein

                                  @AwetTesfaiesus vielleicht so einstellen, dass es aufkommensmeutral ist.
                                  2023:
                                  Einkommensteuer - rd 300 Mrd
                                  Kapitalertragssteuer - rd 14 Mrd
                                  Das wird schwer.
                                  Bei gleichem Steuersatz könnte die Kapitalertragssteuer dann ca 25 Mrd bringen. Der Steuersatz für die Einkommensteuer könnte dann grob um 1,65 Punkte sinken.

                                  Awet Tesfaiesus, MdBA This user is from outside of this forum
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                                  Awet Tesfaiesus, MdB
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                                  #22

                                  @bruhein

                                  1.
                                  "Aufkommensneutral" ist m.E. zumindest nah am Red Hering.

                                  2.
                                  Welcher "gleiche" Steuersatz. 25% oder Progression?

                                  3.
                                  Ich habe wenig Präferenzen bei Progression; könnte mir aber durchaus vorstellen, dass sie auch deutlich flacher verlaufen könnte, wenn Kapitalerträge hinzu kommen. Aber das ist Steuerpolitik; mir geht es hier wirklich um die Gleichbehandlung, denn das ist m.E. eine grundrechtlich geprägte Frage. Sogar eine Flat-Tax auf alle Einkünfte wäre gerechter als der status quo

                                  BruheinB 1 Reply Last reply
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                                  • JamesBontJ JamesBont

                                    @AwetTesfaiesus

                                    Fühlst Du dich denn angesprochen?

                                    Wenn mir ein Jude sagt "Deutsche sind Nazis", dann nehme ich dies erst einmal und auch zustimmend so hin, fühle mich aber nicht gemeint oder angesprochen, weil ich weis was und wer ich bin und sein will.

                                    Wenn Du dich als Bioabfall betrachten willst, dann will ich dies auch sein. Ich mag Bio 😉

                                    Awet Tesfaiesus, MdBA This user is from outside of this forum
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                                    #23

                                    @JamesBont
                                    🤝

                                    JamesBontJ 1 Reply Last reply
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                                    • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                                      Ich finde außerdem, dass dringend alle Einkommensarten gleich behandelt werden müssen.

                                      Ob das am Ende heißt, dass wir die Einkommenssteuer auf das Niveau der Kapitalertragssteuer absenken oder umgekehrt die Kapitalertragssteuer auf das der Einkommensteuer anheben, wäre für mich fast schon zweitrangig.

                                      Aber das jetzige System ist eine so krasse Ungerechtigkeit, dass ich nicht verstehe, wieso die Leute nicht längst alle auf der Straße sind.

                                      3/3

                                      LardierL This user is from outside of this forum
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                                      #24

                                      @AwetTesfaiesus

                                      "Ich finde außerdem, dass dringend alle Einkommensarten gleich behandelt werden müssen."
                                      Am besten sollten alle Einkommensarten auch noch sozialversicherungspflichtig sein.

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                                      • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

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                                        #25

                                        @AwetTesfaiesus

                                        Ich mag nichts mehr schön reden.

                                        Wenn fast oder sogar 50% AFD wählen wollen, dann sind wir eben NAZIS. Ob bewusst oder aus vollkommener Verblödung spielt dann auch keine Rolle mehr.

                                        So kann ich mich als Antifaschist besser positionieren und einordnen.

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                                        • Martin LückeA Martin Lücke

                                          @AwetTesfaiesus

                                          Weil es um die Gleichbehandlung von Rechtsformen geht.

                                          Wenn man zwei Unternehmer nimmt, der eine hat eine KG und der andere eine GmbH. Dann zahlt der eine 42% Grenzsteuersatz und der andere 30% auf Ebene des Unternehmens und 25% auf die Ausschüttungen. Im Ergebnis ist dann die Belastung ähnlich.

                                          Früher hat man das so gelöst, dass nur ein Teil der Ausschüttungen besteuert worden sind und der andere Teil steuerfrei war.

                                          Hier sind ein paar Randthemen weggelassen (Reichensteuer, Soli etc.)

                                          Awet Tesfaiesus, MdBA This user is from outside of this forum
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                                          #26

                                          @agileranwalt

                                          1.
                                          Das mag beim Metzgereibetrieb in den 1980ern so gewesen sein. Dein Beispiel hat aber viele Annahmen, die sich in der Praxis heute leicht weg gestalten lassen (ohne hier Steuerberatung zu geben).

                                          Im Übrigen: gut, dass man für das Haftungsschild Aufschlag bezahlt.

                                          2.
                                          Wenn dein Anlageportfolio 100K€ abwirft ist der Steuersatz gedeckelt, wenn Du für dasselbe Geld arbeiten gehst liegst Du in der höchsten Progressionsstufe.

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