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  3. Umverteilung hin oder her.

Umverteilung hin oder her.

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taxwealthnotwor
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  • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

    Ich finde außerdem, dass dringend alle Einkommensarten gleich behandelt werden müssen.

    Ob das am Ende heißt, dass wir die Einkommenssteuer auf das Niveau der Kapitalertragssteuer absenken oder umgekehrt die Kapitalertragssteuer auf das der Einkommensteuer anheben, wäre für mich fast schon zweitrangig.

    Aber das jetzige System ist eine so krasse Ungerechtigkeit, dass ich nicht verstehe, wieso die Leute nicht längst alle auf der Straße sind.

    3/3

    LardierL This user is from outside of this forum
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    Lardier
    wrote last edited by
    #24

    @AwetTesfaiesus

    "Ich finde außerdem, dass dringend alle Einkommensarten gleich behandelt werden müssen."
    Am besten sollten alle Einkommensarten auch noch sozialversicherungspflichtig sein.

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    • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

      @JamesBont
      🤝

      JamesBontJ This user is from outside of this forum
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      JamesBont
      wrote last edited by
      #25

      @AwetTesfaiesus

      Ich mag nichts mehr schön reden.

      Wenn fast oder sogar 50% AFD wählen wollen, dann sind wir eben NAZIS. Ob bewusst oder aus vollkommener Verblödung spielt dann auch keine Rolle mehr.

      So kann ich mich als Antifaschist besser positionieren und einordnen.

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      • Martin LückeA Martin Lücke

        @AwetTesfaiesus

        Weil es um die Gleichbehandlung von Rechtsformen geht.

        Wenn man zwei Unternehmer nimmt, der eine hat eine KG und der andere eine GmbH. Dann zahlt der eine 42% Grenzsteuersatz und der andere 30% auf Ebene des Unternehmens und 25% auf die Ausschüttungen. Im Ergebnis ist dann die Belastung ähnlich.

        Früher hat man das so gelöst, dass nur ein Teil der Ausschüttungen besteuert worden sind und der andere Teil steuerfrei war.

        Hier sind ein paar Randthemen weggelassen (Reichensteuer, Soli etc.)

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        Awet Tesfaiesus, MdB
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        #26

        @agileranwalt

        1.
        Das mag beim Metzgereibetrieb in den 1980ern so gewesen sein. Dein Beispiel hat aber viele Annahmen, die sich in der Praxis heute leicht weg gestalten lassen (ohne hier Steuerberatung zu geben).

        Im Übrigen: gut, dass man für das Haftungsschild Aufschlag bezahlt.

        2.
        Wenn dein Anlageportfolio 100K€ abwirft ist der Steuersatz gedeckelt, wenn Du für dasselbe Geld arbeiten gehst liegst Du in der höchsten Progressionsstufe.

        1 Reply Last reply
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        • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

          @bruhein

          1.
          "Aufkommensneutral" ist m.E. zumindest nah am Red Hering.

          2.
          Welcher "gleiche" Steuersatz. 25% oder Progression?

          3.
          Ich habe wenig Präferenzen bei Progression; könnte mir aber durchaus vorstellen, dass sie auch deutlich flacher verlaufen könnte, wenn Kapitalerträge hinzu kommen. Aber das ist Steuerpolitik; mir geht es hier wirklich um die Gleichbehandlung, denn das ist m.E. eine grundrechtlich geprägte Frage. Sogar eine Flat-Tax auf alle Einkünfte wäre gerechter als der status quo

          BruheinB This user is from outside of this forum
          BruheinB This user is from outside of this forum
          Bruhein
          wrote last edited by
          #27

          @AwetTesfaiesus In diesem Zusammenhang könnte auch noch die Körperschaftssteuer (inkl. Soli 15,825%) mit einem Aufkommen 2023 von 44,9 Mrd mit einbezogen werden. Dazu kommt dann noch die Gewerbesteuer von 75,1 Mrd, also in Summe gut 120 Mrd.

          Awet Tesfaiesus, MdBA 2 Replies Last reply
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          • Martin LückeA Martin Lücke

            @AwetTesfaiesus

            Weil es um die Gleichbehandlung von Rechtsformen geht.

            Wenn man zwei Unternehmer nimmt, der eine hat eine KG und der andere eine GmbH. Dann zahlt der eine 42% Grenzsteuersatz und der andere 30% auf Ebene des Unternehmens und 25% auf die Ausschüttungen. Im Ergebnis ist dann die Belastung ähnlich.

            Früher hat man das so gelöst, dass nur ein Teil der Ausschüttungen besteuert worden sind und der andere Teil steuerfrei war.

            Hier sind ein paar Randthemen weggelassen (Reichensteuer, Soli etc.)

            Awet Tesfaiesus, MdBA This user is from outside of this forum
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            Awet Tesfaiesus, MdB
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            #28

            @agileranwalt Mindestens bei den Nachgelagerten Ausschüttungen haben die Leute in Deinem Spiel ja Spielraum.

            1 Reply Last reply
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            • BruheinB Bruhein

              @AwetTesfaiesus In diesem Zusammenhang könnte auch noch die Körperschaftssteuer (inkl. Soli 15,825%) mit einem Aufkommen 2023 von 44,9 Mrd mit einbezogen werden. Dazu kommt dann noch die Gewerbesteuer von 75,1 Mrd, also in Summe gut 120 Mrd.

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              Awet Tesfaiesus, MdB
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              #29

              @bruhein

              Ich verstehe im Prinzip, wie Gewinnverschiebung im internationalen Steuerrecht funktioniert; ich mache mir da keine Illusionen.

              Aber die Assets besteuern wir halt nicht (geschweige denn klug).

              Roman Abramovich, wie ärgerlich es ist, dass er Chelsea FC nicht im Koffer an Bord seiner Yacht tragen konnte.

              1 Reply Last reply
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              • BruheinB Bruhein

                @AwetTesfaiesus In diesem Zusammenhang könnte auch noch die Körperschaftssteuer (inkl. Soli 15,825%) mit einem Aufkommen 2023 von 44,9 Mrd mit einbezogen werden. Dazu kommt dann noch die Gewerbesteuer von 75,1 Mrd, also in Summe gut 120 Mrd.

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                Awet Tesfaiesus, MdB
                wrote last edited by
                #30

                @bruhein

                Ich denke, wir irren uns bei der Mobilität von Überreichen in puncto Mobilität:

                Hochqualifizierte Freiberufler sind viel mobiler als Überreiche. Eine Youtuberin kann morgen nach Liechtenstein ziehen, das Notebook aufklappen und ganz legal von dort arbeiten. Sie ist mobil, weil ihr Einkommen aus ihrer Arbeit stammt.

                Aber Wenn das Einkommen aus physischen Assets (z.B. Mietwohnungen) stammt, kannst Du umziehen, aber … versuch mal Deine 1.000 Mietwohnungen mitzunehmen.

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                • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                  Ich finde außerdem, dass dringend alle Einkommensarten gleich behandelt werden müssen.

                  Ob das am Ende heißt, dass wir die Einkommenssteuer auf das Niveau der Kapitalertragssteuer absenken oder umgekehrt die Kapitalertragssteuer auf das der Einkommensteuer anheben, wäre für mich fast schon zweitrangig.

                  Aber das jetzige System ist eine so krasse Ungerechtigkeit, dass ich nicht verstehe, wieso die Leute nicht längst alle auf der Straße sind.

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                  KassanderK This user is from outside of this forum
                  KassanderK This user is from outside of this forum
                  Kassander
                  wrote last edited by
                  #31

                  @AwetTesfaiesus Einen Punkt möchte ich ergänzen: Wenn es teurer (Besteuerung) wird, Geld irgendwo rumgammeln zu lassen, steigert das Konsum und Investitionen. Fließendes Kapital (zwecks Steuervermeidung) schafft auch Bewegung im Investitionsgütermarkt.

                  Es wird so viel in Müll investiert, dass selbst diese ungelenkten Effekte bei stotternder Konjunktur willkommen sein sollten.

                  Awet Tesfaiesus, MdBA 1 Reply Last reply
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                  • KassanderK Kassander

                    @AwetTesfaiesus Einen Punkt möchte ich ergänzen: Wenn es teurer (Besteuerung) wird, Geld irgendwo rumgammeln zu lassen, steigert das Konsum und Investitionen. Fließendes Kapital (zwecks Steuervermeidung) schafft auch Bewegung im Investitionsgütermarkt.

                    Es wird so viel in Müll investiert, dass selbst diese ungelenkten Effekte bei stotternder Konjunktur willkommen sein sollten.

                    Awet Tesfaiesus, MdBA This user is from outside of this forum
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                    Awet Tesfaiesus, MdB
                    wrote last edited by
                    #32

                    @kassander du meinst, wenn jemand käme und die Einnahmen aus der Vermögenssteuereinnahmen einfach öffentlich verbrennen würde, wäre das immer noch vorteilhaft für Wirtschaft und Gesellschaft?

                    KassanderK 1 Reply Last reply
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                    • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                      @kassander du meinst, wenn jemand käme und die Einnahmen aus der Vermögenssteuereinnahmen einfach öffentlich verbrennen würde, wäre das immer noch vorteilhaft für Wirtschaft und Gesellschaft?

                      KassanderK This user is from outside of this forum
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                      Kassander
                      wrote last edited by
                      #33

                      @AwetTesfaiesus Ich wollte nur ein Argument aus dem Universum von Betriebs-/Volkswirten beisteuern.

                      Was mit Einnahmen aus einer Kapitalsteuer passiert, ist eine andere Frage, die sich momentan ("nichts lässt sich mehr bezahlen") angeblich ja nicht stellt.

                      1 Reply Last reply
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