@attero
Schau dir die australischen Lösungen an: Es gibt neben Ausweisprüfungen auch Prüfungen anhand Videoalterserkennung (Sichtprüfung wie bei der Supermarktkasse) und Verhaltenserkennung. Direkt umgesetzt durch den jeweiligen Dienst und damit keine zentrale Instanz.
Wenn man hier kein Vertrauen hat, sollte man diesen Dienst besser schon heute nicht nutzen.
Ebenso alle Dienste, deren vorrangiges Ziel der Verkauf der eigenen Daten darstellt.
Eine Altersprüfung wie am Zigarettenautomat, der einen temporären, nicht rückverfolgbaren Token erzeugt, den man dann auf den SocialMedia Plattformen universell nutzen kann, ist auch eine Möglichkeit:
Der Verifizierungsdienst könnte sauber auditiert werden und die Daten gar nicht speichern, nur die anonymen Tokens (wie eine nicht personalisierte Eintrittskarte).
Niemand kann wissen, wo man diese Eintrittskarte einlösen wird.
Mein Vorschlag wäre hier: Für eine privacy-first Variante werben, Konzepte erarbeiten und publik machen.
Ausnahme: Wenn jemand wirklich gegen den Schutz mittels Verbot der asozialen BigTech Plattformen für Minderjährige ist, weil es den Kindern mehr Schaden würde. Dann ist es ok, gegen ein Verbot zu argumentieren, nur eben mit Gründen, die nicht in Wirklichkeit auf ein anderes Interesse einzahlen.