Die Open-Source-Lösung ist teurer als Microsoft.
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Die Open-Source-Lösung ist teurer als Microsoft. Klingt absurd? Ist aber gerade Realität an deutschen Unis.
Zum Artikel: https://heise.de/-11176449?wt_mc=sm.red.ho.mastodon.mastodon.md_beitraege.md_beitraege&utm_source=mastodon
#opendesk #digitaleSouveränität #hochschulen #opensource #microsoft
Und selbst wenn: Wer billig kauft, kauft zweimal.
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@heiseonline eine gesalzener Zoll auf digitale Dienstleistungen von den Big Tech Buden könnte fairere Wettbewerbsbedingungen schaffen. Abgesehen davon sollte die europäische Softwarelösung für Unis UND Schüler*innen eh kostenlos sein. Sonst werden wir nie die Abhängigkeit von insb. Microsoft brechen.
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Und selbst wenn: Wer billig kauft, kauft zweimal.
@belug @heiseonline das hat leider noch nicht jeder gelernt

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Die Open-Source-Lösung ist teurer als Microsoft. Klingt absurd? Ist aber gerade Realität an deutschen Unis.
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@heiseonline@social.heise.de Ich weiß wirklich nicht wozu es nochmal OpenDesk bräuchte an den Universitäten. Viele der dort gebündelten Dienste gibt es doch schon längst. Also zumindest an den Unis die ich so kenne.
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@heiseonline
Wieso absurd? Alle möglichen Google Services sind auch kostenlos. Bzw kosten zumindest nicht direkt Geld, sondern halt Daten, die dann wiederum viel mehr Geld einbringen... -
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@heiseonline@social.heise.de Viele verwechseln "Opensource" mit "Kostenlos". Nachhaltig sind Projekte nur, wenn sie mindestens die eigenen Kosten tragen können. Und selbst dann ist eine Betreuung des Projektes nur in der Freizeit möglich, also nicht verbindlich.
Wer trotz Mitteln noch nie etwas an Projekte gespendet hat, darf nicht davon ausgehen, dass diese nächstes Jahr noch existieren. -
Die Open-Source-Lösung ist teurer als Microsoft. Klingt absurd? Ist aber gerade Realität an deutschen Unis.
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@heiseonline „teurer“? Möglicherweise, wenn mann nur auf Geldflüsse schaut.
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@heiseonline Ich habe das jetzt schon öfter gelesen, aber ich kapiere es noch nicht so richtig: Der Text spricht von Microsofts "Office-Suite", und als Alternative von OpenDesk. Aber: OpenDesk ist nach meinem Verständnis deutlich mehr als eine Office-Suite, und LibreOffice kostet genau gar nichts an Lizenzgebühren. Was genau ist denn der Bedarf, und was die Forderung? Der Brief selbst scheint nicht öffentlich zu sein? Will das wirklich verstehen.
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@belug @heiseonline das hat leider noch nicht jeder gelernt

@daumenlutscher @belug @heiseonline Wer billig kauft, hat aber halt auch manchmal keine andere Wahl, wenn es vom Land Budgetkürzungen gibt und überall das Geld fehlt
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@heiseonline Ich habe das jetzt schon öfter gelesen, aber ich kapiere es noch nicht so richtig: Der Text spricht von Microsofts "Office-Suite", und als Alternative von OpenDesk. Aber: OpenDesk ist nach meinem Verständnis deutlich mehr als eine Office-Suite, und LibreOffice kostet genau gar nichts an Lizenzgebühren. Was genau ist denn der Bedarf, und was die Forderung? Der Brief selbst scheint nicht öffentlich zu sein? Will das wirklich verstehen.
@felwert @heiseonline Im Artikel steht, die Kosten entstehen durch die benötigte Infrastruktur. So ein Rechenzentrum betreibt sich nicht von Luft und Liebe.
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@heiseonline Ich habe das jetzt schon öfter gelesen, aber ich kapiere es noch nicht so richtig: Der Text spricht von Microsofts "Office-Suite", und als Alternative von OpenDesk. Aber: OpenDesk ist nach meinem Verständnis deutlich mehr als eine Office-Suite, und LibreOffice kostet genau gar nichts an Lizenzgebühren. Was genau ist denn der Bedarf, und was die Forderung? Der Brief selbst scheint nicht öffentlich zu sein? Will das wirklich verstehen.
@felwert @heiseonline
Die Open Source Anwendungen kosten nicht. - aber die Betriebsführung dazu koste (muss ja z.B. auch irgendwie installiert werden).Microsoft verschenkt an dieser Stelle Lizenzen und übernimmt die Kosten für die Betriebsführung - an dieser Stelle.
Das Geld holen sie sich an anderer Stelle wieder rein - ggf über die Lizenzgebühren beiden Bundesbehörden oder den privaten Anwendern.
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@felwert @heiseonline Im Artikel steht, die Kosten entstehen durch die benötigte Infrastruktur. So ein Rechenzentrum betreibt sich nicht von Luft und Liebe.
@gunchleoc @heiseonline Ja, klar. Aber eine Office-Suite braucht ja kein Rechenzentrum, wenn ich sie lokal installiere. Oder ist das kein Usecase mehr?
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Die Open-Source-Lösung ist teurer als Microsoft. Klingt absurd? Ist aber gerade Realität an deutschen Unis.
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@heiseonline Der Staat will ganz einfach nichts mehr zahlen. Hinterher müsste er noch die Herrschenden, die Milliardäre besteuern.
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@felwert @heiseonline
Die Open Source Anwendungen kosten nicht. - aber die Betriebsführung dazu koste (muss ja z.B. auch irgendwie installiert werden).Microsoft verschenkt an dieser Stelle Lizenzen und übernimmt die Kosten für die Betriebsführung - an dieser Stelle.
Das Geld holen sie sich an anderer Stelle wieder rein - ggf über die Lizenzgebühren beiden Bundesbehörden oder den privaten Anwendern.
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@gunchleoc @heiseonline Ja, klar. Aber eine Office-Suite braucht ja kein Rechenzentrum, wenn ich sie lokal installiere. Oder ist das kein Usecase mehr?
@felwert @heiseonline Wenn die Studis gemeinsam an etwas arbeiten sollen, wird das schwierig mit dem lokalen LibreOffice und Dateien hin- und herschicken. Da kannst du deinen Arsch drauf verwetten, dass sie dann privat auf MS Office umsteigen, um sich denn zusätzlichen Stress zu sparen.
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@felwert @heiseonline
Mit der Möglichkeit zur Installation ist es nicht getan.
ggf. braucht man eine einheitliche Quelle für die Software (-> RZ download), jemand der sich um aufgetretene Probleme kümmert (RZ -> Support, Helpdesk)
Ansonsten steht man an der UNI womöglich vor dem Problem: ich kann meine Arbeit nicht fertigstellen weil Fehler ....
Sicher wird man auch Möglichkeiten zur Sicherung und Wiederhestellung brauchen (RZ-> Backup) -
@felwert @heiseonline Wenn die Studis gemeinsam an etwas arbeiten sollen, wird das schwierig mit dem lokalen LibreOffice und Dateien hin- und herschicken. Da kannst du deinen Arsch drauf verwetten, dass sie dann privat auf MS Office umsteigen, um sich denn zusätzlichen Stress zu sparen.
@gunchleoc @heiseonline An der Uni Bochum ist z.B. in MS Office die Cloud-Funktion wegen Datenschutzbedenken eh gesperrt, dafür hat das Land NRW eine Uni-Nextcloud mit Collabora. Das mag andernorts anders sein. Das möchte ich eben nur besser verstehen. (Und Studis nutzen eh Google Docs.
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Die Open-Source-Lösung ist teurer als Microsoft. Klingt absurd? Ist aber gerade Realität an deutschen Unis.
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@heiseonline
Universitäten könnten auch bei Open-Source-Projekten mitarbeiten, als Ersatz für Gebühren. Dann bekommt man automatisch auch Studenten, die sich mit OSS auskennen. -
@daumenlutscher @belug @heiseonline Wer billig kauft, hat aber halt auch manchmal keine andere Wahl, wenn es vom Land Budgetkürzungen gibt und überall das Geld fehlt
@traubinger @belug @heiseonline
Dann haben die Entscheider vom Land es eben noch nicht gelernt. Darum sind so viele Länder, Kommunen und Städte eben verschuldet
nur wer langfristig denken kann spart.
Mit einem Brett vorn Kopf ist es mit dem langfristig so ein Problem
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@heiseonline @marove
Was für ne spannende Diskussion!
Ich versuch das mal rauszufummeln:
- die Anwendung kostet die Nutzenden nichts, weil Open Source.
- Open Source Entwicklung fällt auch nicht vom Himmel, wenn ernsthaft betrieben, kostet das eben auch HERSTELLUNG, aber nicht verleichbar mit einem LIZENZ-Modell
- Cloud-Anwendungen - so wie wir sie lieben - brauchen eben auch Server-Kapazitäten. Die Microsoft den Unis gerade anscheinend "schenkt"
So weit richtig?