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So geht's:

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  • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

    So geht's:

    Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.

    Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.

    Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.

    Kurz erwähnen, dass die Wortwahl kritisiert wurde (also: nicht der Inhalt?). Dazu frische kritische Stimmen einzuholen: lohnt in der Regel nicht.

    Das letzte Wort behalten.

    Spiegel 🤝 Union

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    #16

    @AwetTesfaiesus
    Eindeutiger Beleg für bewusst formulierte
    Kernaussagen von Seiten der #nocxu ist immer, wenn der #KanzleramtsPinocchio himself ein nicht zustimmendes Statement abgibt ...

    »Dem Politikverständnis der CDU ist es völlig fremd, den Menschen sagen zu wollen, wie sie ihr Leben zu führen haben«

    Wie von Dir aufgezeigt, ist das eine wiederkehrende #Masche ...

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    • RamonR Ramon

      @AwetTesfaiesus @rHAdlerin Weil die Leute unzufrieden sind. Und das dann immer mehr auf die Parteien der Mitte projizieren, gerade wenn solche Vorschläge von diesen kommen.
      Und Unzufriedenheit führt leider zum Erstarken der Ränder.

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      rHAdlerin
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      #17

      @ramon @AwetTesfaiesus

      Ich würde trotzdem gerne verstehen, warum Abbau von Arbeitsrechten zu rechts wählen führe. soll. Links gibt es ja auch einen Rand - und das wäre für mich plausibler.

      Es muss doch Erklärungsansätze dafür geben, dass Leute es vorziehen, für sie tendenziell schädliche Parteien zu wählen.

      Einfach nur Protestwahl ist mir zu einfach. Das "warum" interessiert mich.

      Awet Tesfaiesus, MdBA RamonR RobertoR 3 Replies Last reply
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      • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

        @rHAdlerin @ramon

        Frag das mal die Ökonomen.

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        rHAdlerin
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        #18

        @AwetTesfaiesus @ramon

        Hmm, ich weiß, dass höhere Einkommensungleichheit zu Unzufriedenheit führt, aber ich tippe, Wahlen kann eher Psychologie/Soziologie oder vielleicht Politikwissenschaft erklären. Irgendwer hier?

        Vielleicht spielt Ökonomie eine Rolle, wenn es um in Lobbyarbeit/Social Media investierte Summen geht - aber die Wirkung kann wahrscheinlich auch eher die Psychologie erklären.

        KassanderK 1 Reply Last reply
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        • rHAdlerinR rHAdlerin

          @ramon @AwetTesfaiesus

          Ich würde trotzdem gerne verstehen, warum Abbau von Arbeitsrechten zu rechts wählen führe. soll. Links gibt es ja auch einen Rand - und das wäre für mich plausibler.

          Es muss doch Erklärungsansätze dafür geben, dass Leute es vorziehen, für sie tendenziell schädliche Parteien zu wählen.

          Einfach nur Protestwahl ist mir zu einfach. Das "warum" interessiert mich.

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          Awet Tesfaiesus, MdB
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          #19

          @rHAdlerin @ramon

          Vor einer Weile erzählt mir ein Richter, 60% der Richterstellen sei mit Frau besetzt, aber Nur 40% der Verfahren würden von Frauen "abgearbeitet".

          Ich kenne viele Leute, die nicken, die bei dem Vorschlag heftig nicken, weil sie der Ansicht sind, dass sie selbst (in Vollzeit) darunter leiden, dass andere in Teilzeit gegangen sind.

          Ich denke, Neid spielt eine Rolle.

          rHAdlerinR EasydorE 2 Replies Last reply
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          • rHAdlerinR rHAdlerin

            @ramon @AwetTesfaiesus

            Ich würde trotzdem gerne verstehen, warum Abbau von Arbeitsrechten zu rechts wählen führe. soll. Links gibt es ja auch einen Rand - und das wäre für mich plausibler.

            Es muss doch Erklärungsansätze dafür geben, dass Leute es vorziehen, für sie tendenziell schädliche Parteien zu wählen.

            Einfach nur Protestwahl ist mir zu einfach. Das "warum" interessiert mich.

            RamonR This user is from outside of this forum
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            Ramon
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            #20

            @AwetTesfaiesus @rHAdlerin Sie wollen laut den Studien eine Unzufriedenheit mit der Politik an sich und der Demokratie ausdrücken.
            Hier eine Beispiel Studie: https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/00027642241240334

            rHAdlerinR 1 Reply Last reply
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            • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

              So geht's:

              Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.

              Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.

              Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.

              Kurz erwähnen, dass die Wortwahl kritisiert wurde (also: nicht der Inhalt?). Dazu frische kritische Stimmen einzuholen: lohnt in der Regel nicht.

              Das letzte Wort behalten.

              Spiegel 🤝 Union

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              Robert Berger
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              #21

              @AwetTesfaiesus

              "Widerliches Wirtschaftsflügel-Gesindel"
              fällt mir dazu als Titulierung ein.
              Wir haben definitiv zu viel Korruption und Vetternwirtschaft im Bundestag, so lange dort "Interessenvertreter" den "Volksvertretern" die Gesetze fertig geschrieben übergeben.
              Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer gehören dringend reformiert!

              1 Reply Last reply
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              • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                @rHAdlerin @ramon

                Vor einer Weile erzählt mir ein Richter, 60% der Richterstellen sei mit Frau besetzt, aber Nur 40% der Verfahren würden von Frauen "abgearbeitet".

                Ich kenne viele Leute, die nicken, die bei dem Vorschlag heftig nicken, weil sie der Ansicht sind, dass sie selbst (in Vollzeit) darunter leiden, dass andere in Teilzeit gegangen sind.

                Ich denke, Neid spielt eine Rolle.

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                rHAdlerin
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                #22

                @AwetTesfaiesus @ramon

                Das Motiv klingt jedenfalls öfter durch, aber ich finde es merkwürdig, sich selber zu benachteiligen, weil man dadurch "die Anderen" ärgert.

                Die Logik kommt bei mir einfach nicht an. Aber da ich bisher keine andere Erklärung sehe, muss ich damit wohl klarkommen 🙂

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                • RamonR Ramon

                  @AwetTesfaiesus @rHAdlerin Sie wollen laut den Studien eine Unzufriedenheit mit der Politik an sich und der Demokratie ausdrücken.
                  Hier eine Beispiel Studie: https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/00027642241240334

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                  rHAdlerin
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                  #23

                  @ramon

                  Danke - das klingt so als könnte da eine Erklärung drinstehen.

                  @AwetTesfaiesus

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                  • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                    @rHAdlerin @ramon

                    Weil Menschen nicht rational handeln (auch oder gerade nicht in der Wahlkabine).

                    TorstenT This user is from outside of this forum
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                    Torsten
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                    #24
                    @AwetTesfaiesus @ramon @rHAdlerin Ich vermute, dass die Ideen- und Begriffsgeschichte von "rational" klassistisch und ableistisch geprägt ist. (Bin leider noch nicht zu weiteren Nachforschungen gekommen.) Schon von daher und ohne den primitiven Rationalitätsbegriff der Ökonomen zu kritisieren, find ich es ganz gut, dass Menschen nicht rational handeln.
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                    • rHAdlerinR rHAdlerin

                      @ramon @AwetTesfaiesus

                      Ich würde trotzdem gerne verstehen, warum Abbau von Arbeitsrechten zu rechts wählen führe. soll. Links gibt es ja auch einen Rand - und das wäre für mich plausibler.

                      Es muss doch Erklärungsansätze dafür geben, dass Leute es vorziehen, für sie tendenziell schädliche Parteien zu wählen.

                      Einfach nur Protestwahl ist mir zu einfach. Das "warum" interessiert mich.

                      RobertoR This user is from outside of this forum
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                      Roberto
                      wrote last edited by
                      #25

                      @rHAdlerin rechts ist staerker, hat eine potentere lobby. die psychologische kriegsfuehrung, ihre methoden und werkzeuge, die seit sehr langer zeit von rechts betrieben werden, vergiften einen klaren gedanken. nicht ohne grund gelang es den nazis und ihren kollaborateuren, im namen der menschheit und mit voelliger ueberzeugung die widerwaertigsten verbrechen zu begehen. und das wurde bis heute nicht sauber aufgearbeitet, noch nicht einmal ansatzweise.

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                      • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                        So geht's:

                        Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.

                        Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.

                        Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.

                        Kurz erwähnen, dass die Wortwahl kritisiert wurde (also: nicht der Inhalt?). Dazu frische kritische Stimmen einzuholen: lohnt in der Regel nicht.

                        Das letzte Wort behalten.

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                        ulftietjen
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                        #26

                        @AwetTesfaiesus Das ist Politik nach Muster der Blauen und nach US Standard. Die rechte Hälfte der CDU (Hälfte bitte wörtlich nehmen) denkt wohl recht(s) ähnlich wie diese. Sie brauchen keine Wähler. Sie wollen Abstimmvieh.

                        1 Reply Last reply
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                        • rHAdlerinR rHAdlerin

                          @AwetTesfaiesus @ramon

                          Hmm, ich weiß, dass höhere Einkommensungleichheit zu Unzufriedenheit führt, aber ich tippe, Wahlen kann eher Psychologie/Soziologie oder vielleicht Politikwissenschaft erklären. Irgendwer hier?

                          Vielleicht spielt Ökonomie eine Rolle, wenn es um in Lobbyarbeit/Social Media investierte Summen geht - aber die Wirkung kann wahrscheinlich auch eher die Psychologie erklären.

                          KassanderK This user is from outside of this forum
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                          Kassander
                          wrote last edited by
                          #27

                          @rHAdlerin
                          Es gibt da einen sehr guten Film (auch als Buch gut):
                          "[...] The point is to create uninformed consumers who will make irrational choices. That's what advertising is all about and when the same institutional pr-system runs elections, they do it the same way. They want to create an uninformed electorate which will make irrational choices often against their own interests and we see it every time one of these extravaganzas take place."

                          https://www.youtube.com/watch?v=WEnv5I8Aq4I&t=3554s
                          @AwetTesfaiesus @ramon

                          1 Reply Last reply
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                          • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                            So geht's:

                            Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.

                            Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.

                            Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.

                            Kurz erwähnen, dass die Wortwahl kritisiert wurde (also: nicht der Inhalt?). Dazu frische kritische Stimmen einzuholen: lohnt in der Regel nicht.

                            Das letzte Wort behalten.

                            Spiegel 🤝 Union

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                            wuppi
                            wrote last edited by
                            #28

                            @AwetTesfaiesus korrekt analysiert. Aber was machen wir dagegen? Gar nicht reagieren?

                            1 Reply Last reply
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                            • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                              @kieliscalling

                              Sehe ich wirklich ganz anders. Ich interpretiere das als trailblazing.

                              Oliver SchönrockO This user is from outside of this forum
                              Oliver SchönrockO This user is from outside of this forum
                              Oliver Schönrock
                              wrote last edited by
                              #29

                              @kieliscalling @AwetTesfaiesus

                              Time will Tell?

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                                @ramon

                                Warum sollte der (versuchte - hoffentlich) Abbau von Arbeitnehmer*innen-Rechten dafür sorgen, dass mehr rechts gewählt wird?

                                @AwetTesfaiesus

                                Early Twix 🏳️‍🌈E This user is from outside of this forum
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                                wrote last edited by
                                #30

                                @rHAdlerin @ramon @AwetTesfaiesus mit dem gleichen Grund mit dem Leute, die niemals reich werden werden. Dafür stimmt, dass es keine Erbschaftssteuer gibt werden Leute die Vollzeit arbeiten. Dafür stimmen, dass andere Leute das auch müssen. Es ist immer die Hoffnung, dass man nach oben fällt. Verdrängt wird dabei, dass man sehr schnell arm wird, aber nicht schnell reich und dass man schnell krank wird, aber nicht schnell gesund.

                                1 Reply Last reply
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                                • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                                  So geht's:

                                  Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.

                                  Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.

                                  Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.

                                  Kurz erwähnen, dass die Wortwahl kritisiert wurde (also: nicht der Inhalt?). Dazu frische kritische Stimmen einzuholen: lohnt in der Regel nicht.

                                  Das letzte Wort behalten.

                                  Spiegel 🤝 Union

                                  scotty86 🇺🇦🕊️S This user is from outside of this forum
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                                  #31

                                  @AwetTesfaiesus Ja, so verschiebt man heute Grenzen. Erst leugnen und Thema platzieren.
                                  Dann die Medien mit Aufreger fluten.
                                  Danach relativieren - aber die Botschaft stehen lassen.

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                                  • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                                    So geht's:

                                    Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.

                                    Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.

                                    Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.

                                    Kurz erwähnen, dass die Wortwahl kritisiert wurde (also: nicht der Inhalt?). Dazu frische kritische Stimmen einzuholen: lohnt in der Regel nicht.

                                    Das letzte Wort behalten.

                                    Spiegel 🤝 Union

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                                    #32

                                    @AwetTesfaiesus

                                    Das gehört heute zur Grundausstattung eines populistisch aufgestellten Politikers, sich eine Person oder eine Menschengruppe heraus zu picken und mit negativen Eigenschaften auszustellen.

                                    Die wollen alle vor allem ihr persönliches Glück auf dem Unglück anderer aufbauen, weil es zu viele Leute gibt, die auf diese aversionsgetriebenen Erzählungen über "die da" hereinfallen.

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                                    • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                                      So geht's:

                                      Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.

                                      Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.

                                      Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.

                                      Kurz erwähnen, dass die Wortwahl kritisiert wurde (also: nicht der Inhalt?). Dazu frische kritische Stimmen einzuholen: lohnt in der Regel nicht.

                                      Das letzte Wort behalten.

                                      Spiegel 🤝 Union

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                                      #33

                                      @AwetTesfaiesus

                                      Die selbe Version funktioniert auch, wenn die üblichen Verbandsvertreter in populistischer Manier versuchen, ihnen missliebige Gruppen von Menschen, die ihnen Kosten verursachen, negativ zu infizieren.

                                      Aber in der Regel geht es nur darum, sich von den solidarischen Beiträgen in die Allgemeinheit möglichst zu befreien oder frei zu halten.

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                                      • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                                        So geht's:

                                        Erst den Aufreger platziert, an dem sich alle abgearbeitet haben.

                                        Dann, 1 Woche später, dieselbe Aussage erneut platziert und nochmal in die Medien gebracht.

                                        Diesmal mit einem Spin: schade, dass nicht alle gleich kapiert haben, dass ich eigentlich recht hatte.

                                        Kurz erwähnen, dass die Wortwahl kritisiert wurde (also: nicht der Inhalt?). Dazu frische kritische Stimmen einzuholen: lohnt in der Regel nicht.

                                        Das letzte Wort behalten.

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                                        #34

                                        @AwetTesfaiesus

                                        Frau Connemann ist übrigens auch diejenige, die den Reformationstag als Lifestyle-Feiertag abschaffen möchte:

                                        https://www.oz-online.de/artikel/1599127/Man-moechte-Gitta-Connemann-fragen-Geht-s-noch

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                                        • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                                          @rHAdlerin @ramon

                                          Vor einer Weile erzählt mir ein Richter, 60% der Richterstellen sei mit Frau besetzt, aber Nur 40% der Verfahren würden von Frauen "abgearbeitet".

                                          Ich kenne viele Leute, die nicken, die bei dem Vorschlag heftig nicken, weil sie der Ansicht sind, dass sie selbst (in Vollzeit) darunter leiden, dass andere in Teilzeit gegangen sind.

                                          Ich denke, Neid spielt eine Rolle.

                                          EasydorE This user is from outside of this forum
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                                          #35

                                          @AwetTesfaiesus @rHAdlerin @ramon
                                          Ich stimme der These zu, dass Neid da eine Rolle spielen muss. Ich arbeite seit langem 75% und bekam schon öfter unabhängig von Kolleg:innen in Vollzeit sowas gesagt wie: "Oh, du Glücklicher, darfst schon nach hause" oder "Ach, du hast's gut" oder "ich will auch heim" oder so. Meine Entgegnung, dass jeder weniger arbeiten kann, bzw. ich ja auch entsprechend weniger Geld bekomme, wird kaum angenommen. Da steckt immer ein kleiner wahrer Kern drin, dass es nicht so ganz gegönnt wird.

                                          Awet Tesfaiesus, MdBA 1 Reply Last reply
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