Leider reiht sich die SPD in die populistische Forderung ein, Social-Media für Kinder/Jugendliche zu verbieten/einzuschränken.
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@henningtillmann
Können wir bitte anfangen die Headline "Social-Media Verbot für Jugendliche" durch "Identifikationszwang bei sämtlichen online Diensten" zu ersetzen, danke.Vielleicht versteht's dann der Ein oder Andere was das bedeutet.
Nur wenn wir zugleich das Gehen lernen verbieten, damit die Kinder sich später beim Laufen nicht unnötig verletzen!
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@st3fan @isotopp @ironium @armin @henningtillmann
Die Kriterien die eine "social-media" Plattform ausmachen sind relativ arbiträr und können theoretisch auf alle Plattformen mit Nutzer erstellten Inhalten angewendet werden --> Alle online Dienste können theoretisch zur Identifikation ihrer Nutzer verpflichtet werden.Außerdem wenn ein System / die Praxis erst etabliert ist werden immer mehr Dienste folgen z.B. für noch besseres Werbe-Profiling, oder "Dynamic Pricing".
@attero
Ich weiß nicht mehr, wie lange es her ist, aber bei Impressumspflicht und Mitverantwortung für Content und Moderation war die Stimmung ähnlich:Es wurde gefürchtet, dass alle kleineren, vorrangig privat betriebenen Foren (damals war phpBB der heiße Scheiß) schließen müssten, kam dann doch nur für die Mega-Plattformen.
Erneut werbe ich dafür den Kinderschutz und den Datenschutz nicht gegeneinander auszuspielen. Beides ist in Koexistenz möglich.
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Leider reiht sich die SPD in die populistische Forderung ein, Social-Media für Kinder/Jugendliche zu verbieten/einzuschränken. Damit erweist sie dem Jugendschutz einen Bärendienst & stärkt BigTech.
Verstehe nicht, warum die Partei Expert:innen nicht einbindet. Da war sie schon mal deutlich weiter.
@henningtillmann
Anstatt nur über indentikationsprüfung redet, wie wäe es mit früher aufklärung von der 1. Klasse an und das in jedem bundesland, auch bayern
Discord wird ALLE user auf unter 18 runterstufen, wer mehr will, muss perso scsnnen lassen. Finde ich nicht so sehr lustigWas haltet ihr davon ?
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@st3fan @isotopp @ironium @armin @henningtillmann
Die Kriterien die eine "social-media" Plattform ausmachen sind relativ arbiträr und können theoretisch auf alle Plattformen mit Nutzer erstellten Inhalten angewendet werden --> Alle online Dienste können theoretisch zur Identifikation ihrer Nutzer verpflichtet werden.Außerdem wenn ein System / die Praxis erst etabliert ist werden immer mehr Dienste folgen z.B. für noch besseres Werbe-Profiling, oder "Dynamic Pricing".
@attero
Schau dir die australischen Lösungen an: Es gibt neben Ausweisprüfungen auch Prüfungen anhand Videoalterserkennung (Sichtprüfung wie bei der Supermarktkasse) und Verhaltenserkennung. Direkt umgesetzt durch den jeweiligen Dienst und damit keine zentrale Instanz.Wenn man hier kein Vertrauen hat, sollte man diesen Dienst besser schon heute nicht nutzen.
Ebenso alle Dienste, deren vorrangiges Ziel der Verkauf der eigenen Daten darstellt.Eine Altersprüfung wie am Zigarettenautomat, der einen temporären, nicht rückverfolgbaren Token erzeugt, den man dann auf den SocialMedia Plattformen universell nutzen kann, ist auch eine Möglichkeit:
Der Verifizierungsdienst könnte sauber auditiert werden und die Daten gar nicht speichern, nur die anonymen Tokens (wie eine nicht personalisierte Eintrittskarte).
Niemand kann wissen, wo man diese Eintrittskarte einlösen wird.Mein Vorschlag wäre hier: Für eine privacy-first Variante werben, Konzepte erarbeiten und publik machen.
Ausnahme: Wenn jemand wirklich gegen den Schutz mittels Verbot der asozialen BigTech Plattformen für Minderjährige ist, weil es den Kindern mehr Schaden würde. Dann ist es ok, gegen ein Verbot zu argumentieren, nur eben mit Gründen, die nicht in Wirklichkeit auf ein anderes Interesse einzahlen. -
@attero
Schau dir die australischen Lösungen an: Es gibt neben Ausweisprüfungen auch Prüfungen anhand Videoalterserkennung (Sichtprüfung wie bei der Supermarktkasse) und Verhaltenserkennung. Direkt umgesetzt durch den jeweiligen Dienst und damit keine zentrale Instanz.Wenn man hier kein Vertrauen hat, sollte man diesen Dienst besser schon heute nicht nutzen.
Ebenso alle Dienste, deren vorrangiges Ziel der Verkauf der eigenen Daten darstellt.Eine Altersprüfung wie am Zigarettenautomat, der einen temporären, nicht rückverfolgbaren Token erzeugt, den man dann auf den SocialMedia Plattformen universell nutzen kann, ist auch eine Möglichkeit:
Der Verifizierungsdienst könnte sauber auditiert werden und die Daten gar nicht speichern, nur die anonymen Tokens (wie eine nicht personalisierte Eintrittskarte).
Niemand kann wissen, wo man diese Eintrittskarte einlösen wird.Mein Vorschlag wäre hier: Für eine privacy-first Variante werben, Konzepte erarbeiten und publik machen.
Ausnahme: Wenn jemand wirklich gegen den Schutz mittels Verbot der asozialen BigTech Plattformen für Minderjährige ist, weil es den Kindern mehr Schaden würde. Dann ist es ok, gegen ein Verbot zu argumentieren, nur eben mit Gründen, die nicht in Wirklichkeit auf ein anderes Interesse einzahlen.@st3fan @attero @ironium @armin @henningtillmann
https://www.heise.de/news/SPD-will-Social-Media-Verbot-fuer-Kinder-unter-14-11177275.html
Es gibt jetzt eIDAS alias EUID, und weil es existiert muß man es verwenden.Deine Ideen sind nicht einmal Teil der Diskussion.
Mein Vorschlag ist weiter wie es sich die letzten drei Dekaden bewährt hat - nix machen. Es bewahrt Privacy, es entstehen keine Kosten und es führt nicht zu noch mehr Plattformkapitalismus und Überwachung.
Denn das ist um was es hier real geht, die armen Kinder sind nur das Wrapping. Das sieht man schon daran, daß es um Ausweise geht und nicht darum, sie überflüssig zu machen indem man die dark patterns weg reguliert.
Lieber verbieten wir Kindern das TikTok bevor wir TikTok vorschreiben Menschen nicht zu verhetzen.
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Kannst du das "interne Designziel" näher erläutern, oder eine Quelle angeben? Gern auch ne Doku, oder eine Einordnung als Video, oder eben Artikel, Vorträge, what ever. Das würde mich sehr interessieren und freuen.
Danke! -
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