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  3. Wir haben hier ja einige #solarpunk s.

Wir haben hier ja einige #solarpunk s.

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solarpunkdegrowth
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  • SunnyS Sunny

    @Levold ich bleibe dabei, weil ich das (zwar aus der Not heraus, aber ich war schon immer Fan von Minimalismus) auch so lebe: für die allermeisten im globalen Norden wäre noch eine Steigerung des Lebensstandards bei gleichzeitiger Einsparung von Ressourcen drin. Aber darüber kann man ja gerne auch unterschiedliche Ansichten haben.

    @AwetTesfaiesus

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    Awet Tesfaiesus, MdB
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    #105

    @sunnythesheep @Levold würde ich auch so sehen

    LevoldL 1 Reply Last reply
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    • Awet Tesfaiesus, MdBA This user is from outside of this forum
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      Awet Tesfaiesus, MdB
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      #106

      @LordCaramac wie definierst du Wohlstand?

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      • Awet Tesfaiesus, MdBA This user is from outside of this forum
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        Awet Tesfaiesus, MdB
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        #107

        @EWI aber: space mining?!

        Space mining ist das nächste Fiji Water 💦

        Sherlock SchafS 1 Reply Last reply
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        • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

          @EWI aber: space mining?!

          Space mining ist das nächste Fiji Water 💦

          Sherlock SchafS This user is from outside of this forum
          Sherlock SchafS This user is from outside of this forum
          Sherlock Schaf
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          #108

          @AwetTesfaiesus @EWI ja und als nächstes bauen wir eine Dyson-Spähre /s

          1 Reply Last reply
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          • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

            Wir haben hier ja einige #solarpunk s.

            Thematisch sehr nah dran scheint mir #degrowth.

            Mich würden Eure Meinungen dazu interessieren:
            - economic madness,
            - der einzige Weg nach vorn oder
            - just another craze?

            https://www.arte.tv/de/videos/104840-007-A/brauchen-wir-wirtschaftswachstum/

            Wie steht ihr zu #Degrowth im Allgemeinen?
            Im Speziellen?
            Konkret?

            Bitte wählt die Antwort mit der relativ größten Zustimmung

            Norbert SchanneD This user is from outside of this forum
            Norbert SchanneD This user is from outside of this forum
            Norbert Schanne
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            #109

            @AwetTesfaiesus hängt total von der Sache ab...

            - bestimmte Dinge nicht mehr am Markt zu kaufen, weil man sie selbst produziert (Strom, Selbst kochen, Kinderbetreuung...): gut, wenn man das will und kann; schlecht, wenn man dazu gezwungen ist (bspw weil Kitaplätze fehlen)
            - qualitatives Wachstum find ich gut (bspw mehr Bio/fair gehandelt/lokal; bessere Bildung)
            - Drüber nachzudenken, was man wirklich braucht/will, und das dann zu wählen, kann bei Senkung materiellen Konsums nutzen steigern

            Awet Tesfaiesus, MdBA 1 Reply Last reply
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            • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

              @sunnythesheep @Levold würde ich auch so sehen

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              Levold
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              #110

              Freut mich ja, dass mein Toot dich nicht loslässt, dafür sind wir ja hier 😉. Hier mal ein älterer Text zum Energieproblem im Zusammenhang mit den Regenerativen. Physik lässt sich leider nicht aushebeln. Vielleicht schaffen wir es eine Gesellschaft zu etablieren, die mit weniger auskommt. Aber imo eben nicht Degrowth und mehr (oder wenigstens den gleichen) Wohlstand. Aktuell leben wir weit über dem, was der Planet verträgt. Wenn wir den momentanen Standard des… @AwetTesfaiesus @sunnythesheep

              LevoldL SunnyS 3 Replies Last reply
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              • Norbert SchanneD Norbert Schanne

                @AwetTesfaiesus hängt total von der Sache ab...

                - bestimmte Dinge nicht mehr am Markt zu kaufen, weil man sie selbst produziert (Strom, Selbst kochen, Kinderbetreuung...): gut, wenn man das will und kann; schlecht, wenn man dazu gezwungen ist (bspw weil Kitaplätze fehlen)
                - qualitatives Wachstum find ich gut (bspw mehr Bio/fair gehandelt/lokal; bessere Bildung)
                - Drüber nachzudenken, was man wirklich braucht/will, und das dann zu wählen, kann bei Senkung materiellen Konsums nutzen steigern

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                Awet Tesfaiesus, MdB
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                #111

                @dancing_goblin comparative cost advantage ist ein Punkt, der mitör unter unterbeleuchtet ist - vor allem bei Solarpunk

                Pflanzenrechtler:inF 1 Reply Last reply
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                • LevoldL Levold

                  Freut mich ja, dass mein Toot dich nicht loslässt, dafür sind wir ja hier 😉. Hier mal ein älterer Text zum Energieproblem im Zusammenhang mit den Regenerativen. Physik lässt sich leider nicht aushebeln. Vielleicht schaffen wir es eine Gesellschaft zu etablieren, die mit weniger auskommt. Aber imo eben nicht Degrowth und mehr (oder wenigstens den gleichen) Wohlstand. Aktuell leben wir weit über dem, was der Planet verträgt. Wenn wir den momentanen Standard des… @AwetTesfaiesus @sunnythesheep

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                  Levold
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                  #112

                  @AwetTesfaiesus @sunnythesheep globalen Nordens weltweit gleichmäßig verteilen würden, käme das „für uns“ einem Absturz in die Armut gleich. Daher ist mir die aktuelle Degrowth-Diskussion einfach zu sehr auf unsere Gesellschaft fokussiert, ohne zu diskutieren, wie wir eigentlich mit dem globalen Süden umgehen wollen. Oder besser: wie wir diesen an dieser Diskussion als gleichberechtigten Partner an den Tisch holen.

                  Awet Tesfaiesus, MdBA 1 Reply Last reply
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                  • LevoldL Levold

                    Freut mich ja, dass mein Toot dich nicht loslässt, dafür sind wir ja hier 😉. Hier mal ein älterer Text zum Energieproblem im Zusammenhang mit den Regenerativen. Physik lässt sich leider nicht aushebeln. Vielleicht schaffen wir es eine Gesellschaft zu etablieren, die mit weniger auskommt. Aber imo eben nicht Degrowth und mehr (oder wenigstens den gleichen) Wohlstand. Aktuell leben wir weit über dem, was der Planet verträgt. Wenn wir den momentanen Standard des… @AwetTesfaiesus @sunnythesheep

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                    Sunny
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                    #113

                    @Levold Physik lässt sich nicht aushebeln, sinnlose Verschwendung jedoch schon.
                    Für Verbesserungen braucht es aber Anreize und manchmal auch strenge Regeln, damit sie überhaupt erst angegangen werden. Das hat auch in der Vergangenheit teils bereits recht gut funktioniert. Wenn wir uns nur auf dem ausruhen, was wir bereits haben und auch besseres Recycling verweigern, dann haben wir irgendwann (in ein paar Jahrzehnten!) schlicht unsere allerletzten Ressourcen literally verbrannt.

                    @AwetTesfaiesus

                    LevoldL 1 Reply Last reply
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                    • SunnyS Sunny

                      @Levold Physik lässt sich nicht aushebeln, sinnlose Verschwendung jedoch schon.
                      Für Verbesserungen braucht es aber Anreize und manchmal auch strenge Regeln, damit sie überhaupt erst angegangen werden. Das hat auch in der Vergangenheit teils bereits recht gut funktioniert. Wenn wir uns nur auf dem ausruhen, was wir bereits haben und auch besseres Recycling verweigern, dann haben wir irgendwann (in ein paar Jahrzehnten!) schlicht unsere allerletzten Ressourcen literally verbrannt.

                      @AwetTesfaiesus

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                      Levold
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                      #114

                      @sunnythesheep @AwetTesfaiesus Das wir die Verschwendung, wobei ich Ausbeutung des Planeten treffender finde, stoppen müssen, ist doch unstrittig. Mir geht es darum, dass #Degrowth nicht damit einhergeht, dass wir im globalen Norden den Wohlstand werden halten können. Zumindest nicht, wenn es auf diesem Planeten gerecht zugehen soll. Nur das ist mein Punkt.

                      SunnyS 1 Reply Last reply
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                      • LevoldL Levold

                        Freut mich ja, dass mein Toot dich nicht loslässt, dafür sind wir ja hier 😉. Hier mal ein älterer Text zum Energieproblem im Zusammenhang mit den Regenerativen. Physik lässt sich leider nicht aushebeln. Vielleicht schaffen wir es eine Gesellschaft zu etablieren, die mit weniger auskommt. Aber imo eben nicht Degrowth und mehr (oder wenigstens den gleichen) Wohlstand. Aktuell leben wir weit über dem, was der Planet verträgt. Wenn wir den momentanen Standard des… @AwetTesfaiesus @sunnythesheep

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                        Levold
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                        #115

                        @AwetTesfaiesus @sunnythesheep Hah! Habe den Link nicht mit angehangen. Reiche ich hiermit nach. 😉

                        https://www.resilience.org/stories/2018-11-21/the-limits-of-renewable-energy-and-the-case-for-degrowth/

                        SunnyS 1 Reply Last reply
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                        • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                          Wir haben hier ja einige #solarpunk s.

                          Thematisch sehr nah dran scheint mir #degrowth.

                          Mich würden Eure Meinungen dazu interessieren:
                          - economic madness,
                          - der einzige Weg nach vorn oder
                          - just another craze?

                          https://www.arte.tv/de/videos/104840-007-A/brauchen-wir-wirtschaftswachstum/

                          Wie steht ihr zu #Degrowth im Allgemeinen?
                          Im Speziellen?
                          Konkret?

                          Bitte wählt die Antwort mit der relativ größten Zustimmung

                          HeriH This user is from outside of this forum
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                          Heri
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                          #116

                          @AwetTesfaiesus Punkt 1 und 4 sind m.E. untrennbar verknüpft.

                          Ausserdem ist diese Frage keine, auf die man sinnvoller Weise mit Sympathie oder Antipathie antworten kann. Es ist ein kategorischer Imperativ, und wird sowieso kommen, entweder unangenehm mit Krieg, Zerstörung, Untergang der Zivilisation. Oder dann einigermassen klug und positiv gemanaged, basierend auf vernünftiger Einsicht.

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                          • LevoldL Levold

                            @sunnythesheep @AwetTesfaiesus Das wir die Verschwendung, wobei ich Ausbeutung des Planeten treffender finde, stoppen müssen, ist doch unstrittig. Mir geht es darum, dass #Degrowth nicht damit einhergeht, dass wir im globalen Norden den Wohlstand werden halten können. Zumindest nicht, wenn es auf diesem Planeten gerecht zugehen soll. Nur das ist mein Punkt.

                            SunnyS This user is from outside of this forum
                            SunnyS This user is from outside of this forum
                            Sunny
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                            #117

                            @Levold auf den heutigen globalen Norden bezogen, bei gleichzeitiger gerechter Umverteilung auf alle Erdenbürger (was wahrscheinlich leider nie eintreten wird!) und unter Berücksichtigung der nur tatsächlich nachhaltig/langfristig zur Verfügung stehenden Ressourcen (du siehst, viele Bedingungen), hast du Recht: da ist es einfach nicht drin, dass jede*r sein 4+ Personen (plus Gepäck) fassendes Individualgefährt besitzt und mehrmals im Jahr um die Welt reist, egal wie effizient.

                            @AwetTesfaiesus

                            SunnyS 1 Reply Last reply
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                            • SunnyS Sunny

                              @Levold auf den heutigen globalen Norden bezogen, bei gleichzeitiger gerechter Umverteilung auf alle Erdenbürger (was wahrscheinlich leider nie eintreten wird!) und unter Berücksichtigung der nur tatsächlich nachhaltig/langfristig zur Verfügung stehenden Ressourcen (du siehst, viele Bedingungen), hast du Recht: da ist es einfach nicht drin, dass jede*r sein 4+ Personen (plus Gepäck) fassendes Individualgefährt besitzt und mehrmals im Jahr um die Welt reist, egal wie effizient.

                              @AwetTesfaiesus

                              SunnyS This user is from outside of this forum
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                              Sunny
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                              #118

                              @Levold (nicht nur) aktuell geht der Trend ja sogar in die gegenteilige Richtung: noch mehr Konzentration aller Ressourcen auf nur einige wenige und der Rest darf gerne verrecken (durch Einstellung von #USAID z.B.). Was gleichzeitig natürlich auch dazu führt, dass Ärmere und die Ärmsten (pauschal, nach individuellem Mindset bemessen nicht unbedingt!) es noch weniger einsehen, weiter zu verzichten, selbst dort, wo es objektiv gesehen gar kein Verzicht, sondern mehr Komfort wäre.

                              @AwetTesfaiesus

                              SunnyS 1 Reply Last reply
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                              • SunnyS Sunny

                                @Levold (nicht nur) aktuell geht der Trend ja sogar in die gegenteilige Richtung: noch mehr Konzentration aller Ressourcen auf nur einige wenige und der Rest darf gerne verrecken (durch Einstellung von #USAID z.B.). Was gleichzeitig natürlich auch dazu führt, dass Ärmere und die Ärmsten (pauschal, nach individuellem Mindset bemessen nicht unbedingt!) es noch weniger einsehen, weiter zu verzichten, selbst dort, wo es objektiv gesehen gar kein Verzicht, sondern mehr Komfort wäre.

                                @AwetTesfaiesus

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                                Sunny
                                wrote last edited by
                                #119

                                @Levold nach aktuellem Stand kann man aber auch sagen, dass wir zumindest dem Durchschnitt der Weltbevölkerung bei gleichzeitigem (Ressourcenverbrauch-) "Degrowth" viel mehr bieten KÖNNTEN, schlicht weil sehr wohl noch viele Optimierungen möglich sind.

                                Allein durch mehr vegane Ernährung ließen sich auf denselben Böden sehr viel mehr Menschen ernähren. Autos (auch E-Autos) könnten 2-3x effizienter sein (siehe z.B. #Loremo), dazu mehr Heimarbeit, Carsharing, besserer ÖPNV uvm.!

                                @AwetTesfaiesus

                                LevoldL 1 Reply Last reply
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                                • LevoldL Levold

                                  @AwetTesfaiesus @sunnythesheep globalen Nordens weltweit gleichmäßig verteilen würden, käme das „für uns“ einem Absturz in die Armut gleich. Daher ist mir die aktuelle Degrowth-Diskussion einfach zu sehr auf unsere Gesellschaft fokussiert, ohne zu diskutieren, wie wir eigentlich mit dem globalen Süden umgehen wollen. Oder besser: wie wir diesen an dieser Diskussion als gleichberechtigten Partner an den Tisch holen.

                                  Awet Tesfaiesus, MdBA This user is from outside of this forum
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                                  wrote last edited by
                                  #120

                                  @Levold @sunnythesheep das mag einige erstaunen, aber ich kenne sehr viele Menschen aus dem Süden, auch zB aus Lateinamerika, die mir sagen: Unsicherheit und Angst kannten sie, aber arm haben sie erst im Norden gefühlt.

                                  LevoldL SunnyS 2 Replies Last reply
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                                  • LevoldL Levold

                                    @AwetTesfaiesus @sunnythesheep Hah! Habe den Link nicht mit angehangen. Reiche ich hiermit nach. 😉

                                    https://www.resilience.org/stories/2018-11-21/the-limits-of-renewable-energy-and-the-case-for-degrowth/

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                                    #121

                                    @Levold hier auch nochmal etwas aus Effizienz-Sicht, wenn auch auf die Ernährung bezogen:
                                    https://www.wri.org/insights/how-sustainably-feed-10-billion-people-2050-21-charts
                                    https://www.pik-potsdam.de/en/news/latest-news/feeding-the-world-without-wrecking-the-planet-is-possible

                                    Bei der Energieversorgung ist es im Grunde ähnlich: durch bessere Lösungen könnten viele der heutigen Probleme ausgeglichen und/oder mehr Wohlstand ermöglicht werden, unendliches Wachstum erlauben sie aber (natürlich!) nicht.

                                    @AwetTesfaiesus

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                                    • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                                      @Levold @sunnythesheep das mag einige erstaunen, aber ich kenne sehr viele Menschen aus dem Süden, auch zB aus Lateinamerika, die mir sagen: Unsicherheit und Angst kannten sie, aber arm haben sie erst im Norden gefühlt.

                                      LevoldL This user is from outside of this forum
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                                      #122

                                      @AwetTesfaiesus @sunnythesheep Glaube ich sofort. Aber was ist deine Aussage? Wir können uns alle einschränken (trifft uU auch Gesundheit, Bildung usw.), und sind trotzdem glücklich? Okay… maybe. Was aber meinem eigentlichen Punkt: #Degrowth und materieller Wohlstand nach heutigem Maßstab sind nicht kompatibel, nicht widerspricht.

                                      Awet Tesfaiesus, MdBA 1 Reply Last reply
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                                      • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                                        @Levold @sunnythesheep das mag einige erstaunen, aber ich kenne sehr viele Menschen aus dem Süden, auch zB aus Lateinamerika, die mir sagen: Unsicherheit und Angst kannten sie, aber arm haben sie erst im Norden gefühlt.

                                        SunnyS This user is from outside of this forum
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                                        #123

                                        @AwetTesfaiesus das würde mich im Detail näher interessieren: weil der Erwartungsdruck der Gesellschaft einerseits und der Direktvergleich mit den Nachbarn/Arbeitskollegen stärker einschlägt oder einfach auch, weil es hier (oft) weniger Solidarität untereinander gibt? Ich schreibe das übrigens gerade bei 12° Raumtemperatur und mit (zum Monatsanfang) keinen 50 Euro auf dem Konto. Habe mich auch noch nie so arm/hilflos gefühlt, wie gerade und bin an manchen Tagen wirklich ratlos.

                                        @Levold

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                                        • SunnyS Sunny

                                          @AwetTesfaiesus das würde mich im Detail näher interessieren: weil der Erwartungsdruck der Gesellschaft einerseits und der Direktvergleich mit den Nachbarn/Arbeitskollegen stärker einschlägt oder einfach auch, weil es hier (oft) weniger Solidarität untereinander gibt? Ich schreibe das übrigens gerade bei 12° Raumtemperatur und mit (zum Monatsanfang) keinen 50 Euro auf dem Konto. Habe mich auch noch nie so arm/hilflos gefühlt, wie gerade und bin an manchen Tagen wirklich ratlos.

                                          @Levold

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                                          #124

                                          @AwetTesfaiesus @Levold was ich damit sagen wollte: in Deutschland erwarten einfach auch alle von einem, dass man auf dem Land ein Auto hat, zudem muss in jedem Fall Rundfunkgebühr und Krankenkasse entrichtet werden (und wenn es das Arbeitsamt nicht tut, dann wachsen die Schulden). Dadurch verliert man hier sehr schnell komplett den Anschluss. Im Gegenzug wüsste ich heute sehr genau, wie ich mir auch "nur" 1.000 Euro im Monat einteilen würde und davon relativ gut leben könnte (besser als jetzt).

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