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  3. Wir haben hier ja einige #solarpunk s.

Wir haben hier ja einige #solarpunk s.

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solarpunkdegrowth
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  • SunnyS Sunny

    @Levold (nicht nur) aktuell geht der Trend ja sogar in die gegenteilige Richtung: noch mehr Konzentration aller Ressourcen auf nur einige wenige und der Rest darf gerne verrecken (durch Einstellung von #USAID z.B.). Was gleichzeitig natürlich auch dazu führt, dass Ärmere und die Ärmsten (pauschal, nach individuellem Mindset bemessen nicht unbedingt!) es noch weniger einsehen, weiter zu verzichten, selbst dort, wo es objektiv gesehen gar kein Verzicht, sondern mehr Komfort wäre.

    @AwetTesfaiesus

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    Sunny
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    #119

    @Levold nach aktuellem Stand kann man aber auch sagen, dass wir zumindest dem Durchschnitt der Weltbevölkerung bei gleichzeitigem (Ressourcenverbrauch-) "Degrowth" viel mehr bieten KÖNNTEN, schlicht weil sehr wohl noch viele Optimierungen möglich sind.

    Allein durch mehr vegane Ernährung ließen sich auf denselben Böden sehr viel mehr Menschen ernähren. Autos (auch E-Autos) könnten 2-3x effizienter sein (siehe z.B. #Loremo), dazu mehr Heimarbeit, Carsharing, besserer ÖPNV uvm.!

    @AwetTesfaiesus

    LevoldL 1 Reply Last reply
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    • LevoldL Levold

      @AwetTesfaiesus @sunnythesheep globalen Nordens weltweit gleichmäßig verteilen würden, käme das „für uns“ einem Absturz in die Armut gleich. Daher ist mir die aktuelle Degrowth-Diskussion einfach zu sehr auf unsere Gesellschaft fokussiert, ohne zu diskutieren, wie wir eigentlich mit dem globalen Süden umgehen wollen. Oder besser: wie wir diesen an dieser Diskussion als gleichberechtigten Partner an den Tisch holen.

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      Awet Tesfaiesus, MdB
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      #120

      @Levold @sunnythesheep das mag einige erstaunen, aber ich kenne sehr viele Menschen aus dem Süden, auch zB aus Lateinamerika, die mir sagen: Unsicherheit und Angst kannten sie, aber arm haben sie erst im Norden gefühlt.

      LevoldL SunnyS 2 Replies Last reply
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      • LevoldL Levold

        @AwetTesfaiesus @sunnythesheep Hah! Habe den Link nicht mit angehangen. Reiche ich hiermit nach. 😉

        https://www.resilience.org/stories/2018-11-21/the-limits-of-renewable-energy-and-the-case-for-degrowth/

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        Sunny
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        #121

        @Levold hier auch nochmal etwas aus Effizienz-Sicht, wenn auch auf die Ernährung bezogen:
        https://www.wri.org/insights/how-sustainably-feed-10-billion-people-2050-21-charts
        https://www.pik-potsdam.de/en/news/latest-news/feeding-the-world-without-wrecking-the-planet-is-possible

        Bei der Energieversorgung ist es im Grunde ähnlich: durch bessere Lösungen könnten viele der heutigen Probleme ausgeglichen und/oder mehr Wohlstand ermöglicht werden, unendliches Wachstum erlauben sie aber (natürlich!) nicht.

        @AwetTesfaiesus

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        • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

          @Levold @sunnythesheep das mag einige erstaunen, aber ich kenne sehr viele Menschen aus dem Süden, auch zB aus Lateinamerika, die mir sagen: Unsicherheit und Angst kannten sie, aber arm haben sie erst im Norden gefühlt.

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          Levold
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          #122

          @AwetTesfaiesus @sunnythesheep Glaube ich sofort. Aber was ist deine Aussage? Wir können uns alle einschränken (trifft uU auch Gesundheit, Bildung usw.), und sind trotzdem glücklich? Okay… maybe. Was aber meinem eigentlichen Punkt: #Degrowth und materieller Wohlstand nach heutigem Maßstab sind nicht kompatibel, nicht widerspricht.

          Awet Tesfaiesus, MdBA 1 Reply Last reply
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          • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

            @Levold @sunnythesheep das mag einige erstaunen, aber ich kenne sehr viele Menschen aus dem Süden, auch zB aus Lateinamerika, die mir sagen: Unsicherheit und Angst kannten sie, aber arm haben sie erst im Norden gefühlt.

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            Sunny
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            #123

            @AwetTesfaiesus das würde mich im Detail näher interessieren: weil der Erwartungsdruck der Gesellschaft einerseits und der Direktvergleich mit den Nachbarn/Arbeitskollegen stärker einschlägt oder einfach auch, weil es hier (oft) weniger Solidarität untereinander gibt? Ich schreibe das übrigens gerade bei 12° Raumtemperatur und mit (zum Monatsanfang) keinen 50 Euro auf dem Konto. Habe mich auch noch nie so arm/hilflos gefühlt, wie gerade und bin an manchen Tagen wirklich ratlos.

            @Levold

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            • SunnyS Sunny

              @AwetTesfaiesus das würde mich im Detail näher interessieren: weil der Erwartungsdruck der Gesellschaft einerseits und der Direktvergleich mit den Nachbarn/Arbeitskollegen stärker einschlägt oder einfach auch, weil es hier (oft) weniger Solidarität untereinander gibt? Ich schreibe das übrigens gerade bei 12° Raumtemperatur und mit (zum Monatsanfang) keinen 50 Euro auf dem Konto. Habe mich auch noch nie so arm/hilflos gefühlt, wie gerade und bin an manchen Tagen wirklich ratlos.

              @Levold

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              Sunny
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              #124

              @AwetTesfaiesus @Levold was ich damit sagen wollte: in Deutschland erwarten einfach auch alle von einem, dass man auf dem Land ein Auto hat, zudem muss in jedem Fall Rundfunkgebühr und Krankenkasse entrichtet werden (und wenn es das Arbeitsamt nicht tut, dann wachsen die Schulden). Dadurch verliert man hier sehr schnell komplett den Anschluss. Im Gegenzug wüsste ich heute sehr genau, wie ich mir auch "nur" 1.000 Euro im Monat einteilen würde und davon relativ gut leben könnte (besser als jetzt).

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              • LevoldL Levold

                @AwetTesfaiesus @sunnythesheep Glaube ich sofort. Aber was ist deine Aussage? Wir können uns alle einschränken (trifft uU auch Gesundheit, Bildung usw.), und sind trotzdem glücklich? Okay… maybe. Was aber meinem eigentlichen Punkt: #Degrowth und materieller Wohlstand nach heutigem Maßstab sind nicht kompatibel, nicht widerspricht.

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                #125

                @Levold @sunnythesheep
                Du sprichst vom "Absturz in die Armut".

                Ich sage: Armut ist ein sehr komplexes Konzept und ich denke, es muss sich nicht zwangsläufig, wie ein "Absturz" anfühlen.

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                • SunnyS Sunny

                  @Levold nach aktuellem Stand kann man aber auch sagen, dass wir zumindest dem Durchschnitt der Weltbevölkerung bei gleichzeitigem (Ressourcenverbrauch-) "Degrowth" viel mehr bieten KÖNNTEN, schlicht weil sehr wohl noch viele Optimierungen möglich sind.

                  Allein durch mehr vegane Ernährung ließen sich auf denselben Böden sehr viel mehr Menschen ernähren. Autos (auch E-Autos) könnten 2-3x effizienter sein (siehe z.B. #Loremo), dazu mehr Heimarbeit, Carsharing, besserer ÖPNV uvm.!

                  @AwetTesfaiesus

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                  Levold
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                  #126

                  @sunnythesheep @AwetTesfaiesus Stimme dir in allem zu. Ich plädiere nur dafür, dass wir eine ehrliche Diskussion führen. Also nicht wir beide, sondern als Gesellschaft. 😉
                  Denn im öffentlichen Diskurs wird gerne das Märchen verbreitet, wir können mit Degrowth die Welt retten, wenn wir alle nur etwas mehr vegan essen, die Familienkutsche gegen einen Stromer tauschen und nicht mehr in den Urlaub fliegen.
                  Degrowth bedeutet einen grundlegenden Einschnitt in unser Leben. Und das muss allen klar sein.

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                  • LevoldL Levold

                    @sunnythesheep @AwetTesfaiesus Stimme dir in allem zu. Ich plädiere nur dafür, dass wir eine ehrliche Diskussion führen. Also nicht wir beide, sondern als Gesellschaft. 😉
                    Denn im öffentlichen Diskurs wird gerne das Märchen verbreitet, wir können mit Degrowth die Welt retten, wenn wir alle nur etwas mehr vegan essen, die Familienkutsche gegen einen Stromer tauschen und nicht mehr in den Urlaub fliegen.
                    Degrowth bedeutet einen grundlegenden Einschnitt in unser Leben. Und das muss allen klar sein.

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                    Sunny
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                    #127

                    @Levold @AwetTesfaiesus ich halte beide Erzählungen für falsch. Die, dass unendliches Wachstum möglich sei, wenn wir es nur richtig anstellten. Und die oft zur individuellen Totalverweigerung führende, dass es uns allen viel schlechter ginge, wenn wir damit anfangen, Ressourcen zu sparen (was wäre denn btw auch die Alternative, alles noch schnell "wegfuttern", bis es ganz weg ist?).

                    LevoldL 1 Reply Last reply
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                    • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                      @Levold @sunnythesheep
                      Du sprichst vom "Absturz in die Armut".

                      Ich sage: Armut ist ein sehr komplexes Konzept und ich denke, es muss sich nicht zwangsläufig, wie ein "Absturz" anfühlen.

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                      Levold
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                      #128

                      @AwetTesfaiesus @sunnythesheep ich bin großer Fan der Armutsdefinition von Armartya Sen „Ökonomie für den Menschen“. Da wird Armut so definiert, wenn du nicht mehr an den Dingen teilhaben kannst, die der durchschnittliche Mensch in einer Gesellschaft genießen kann (etwas verkürzt). Das ist daher in verschiedenen Gesellschaften sehr unterschiedlich. Für meinen Standpunkt ziehe ich aber den aktuellen Standard des globalen Nordens als Maßstab heran. Und damit verglichen wäre es ein Absturz.

                      Awet Tesfaiesus, MdBA 1 Reply Last reply
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                      • LevoldL Levold

                        @sunnythesheep @AwetTesfaiesus Stimme dir in allem zu. Ich plädiere nur dafür, dass wir eine ehrliche Diskussion führen. Also nicht wir beide, sondern als Gesellschaft. 😉
                        Denn im öffentlichen Diskurs wird gerne das Märchen verbreitet, wir können mit Degrowth die Welt retten, wenn wir alle nur etwas mehr vegan essen, die Familienkutsche gegen einen Stromer tauschen und nicht mehr in den Urlaub fliegen.
                        Degrowth bedeutet einen grundlegenden Einschnitt in unser Leben. Und das muss allen klar sein.

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                        #129

                        @Levold @sunnythesheep ich möchte mich mal an das Thema herantasten und schätze kritische Meinungen dazu.

                        LevoldL 1 Reply Last reply
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                        • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                          @Levold @sunnythesheep ich möchte mich mal an das Thema herantasten und schätze kritische Meinungen dazu.

                          LevoldL This user is from outside of this forum
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                          Levold
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                          #130

                          @AwetTesfaiesus @sunnythesheep Einfach mal Danke an euch beiden für die heutige Diskussion so far.
                          Das schätze ich sehr. Nur wenn mich andere challengen kann ich meine Position entweder hinterfragen oder auch schärfen. Das fehlt mir manchmal sehr und ich freue mich, wenn ich das hier im #fediverse erleben darf.

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                          • LevoldL Levold

                            @AwetTesfaiesus @sunnythesheep ich bin großer Fan der Armutsdefinition von Armartya Sen „Ökonomie für den Menschen“. Da wird Armut so definiert, wenn du nicht mehr an den Dingen teilhaben kannst, die der durchschnittliche Mensch in einer Gesellschaft genießen kann (etwas verkürzt). Das ist daher in verschiedenen Gesellschaften sehr unterschiedlich. Für meinen Standpunkt ziehe ich aber den aktuellen Standard des globalen Nordens als Maßstab heran. Und damit verglichen wäre es ein Absturz.

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                            #131

                            @Levold @sunnythesheep Zumal diese Dinge eben nicht unbedingt gegen Geld gehandelt werden.

                            Wenn z.B. der abendliche Plausch mit den Nachbarn an der Piazza gesellschaftliche Teilhabe bedeutet, hat das erstmal nichts mit Geld zu tun.

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                            • LevoldL Levold

                              @AwetTesfaiesus @sunnythesheep Einfach mal Danke an euch beiden für die heutige Diskussion so far.
                              Das schätze ich sehr. Nur wenn mich andere challengen kann ich meine Position entweder hinterfragen oder auch schärfen. Das fehlt mir manchmal sehr und ich freue mich, wenn ich das hier im #fediverse erleben darf.

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                              #132

                              @Levold same

                              1 Reply Last reply
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                              • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                                @Levold @sunnythesheep Zumal diese Dinge eben nicht unbedingt gegen Geld gehandelt werden.

                                Wenn z.B. der abendliche Plausch mit den Nachbarn an der Piazza gesellschaftliche Teilhabe bedeutet, hat das erstmal nichts mit Geld zu tun.

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                                #133

                                @AwetTesfaiesus @sunnythesheep Okay, dann müssen wir wohl schärfer zwischen materiellem Wohlstand und gesellschaftlicher Teilhabe trennen.
                                Wenn wir Degrowth als überzeugendes Konzept „verkaufen“ wollen, müssen wir also überzeugend darlegen, warum gesellschaftliche Teilhabe evtl. höher zu werten ist als das Auto vor der Tür. Und vermutlich unsere Definition von Wohlstand neu verhandeln.

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                                • LevoldL Levold

                                  @AwetTesfaiesus @sunnythesheep Okay, dann müssen wir wohl schärfer zwischen materiellem Wohlstand und gesellschaftlicher Teilhabe trennen.
                                  Wenn wir Degrowth als überzeugendes Konzept „verkaufen“ wollen, müssen wir also überzeugend darlegen, warum gesellschaftliche Teilhabe evtl. höher zu werten ist als das Auto vor der Tür. Und vermutlich unsere Definition von Wohlstand neu verhandeln.

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                                  #134

                                  @Levold @sunnythesheep Ich würde sogar sagen: es geht kein Weg daran vor, es so gut vorzuleben, dass eine Sogwirkung entsteht.

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                                  • SunnyS Sunny

                                    @Levold @AwetTesfaiesus ich halte beide Erzählungen für falsch. Die, dass unendliches Wachstum möglich sei, wenn wir es nur richtig anstellten. Und die oft zur individuellen Totalverweigerung führende, dass es uns allen viel schlechter ginge, wenn wir damit anfangen, Ressourcen zu sparen (was wäre denn btw auch die Alternative, alles noch schnell "wegfuttern", bis es ganz weg ist?).

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                                    #135

                                    @sunnythesheep @AwetTesfaiesus Die Erzählung vom unendlichen Wachstum ist definitiv falsch. Aber wir müssen klären, was wir mit „schlechter gehen“ meinen. Müssen wir materiellen Wohlstand reduzieren? Absolut! Geht es damit dem einzelnen schlechter? Das ist eine Frage, die als Gesellschaft verhandelt werden muss. Wir werden auf jeden Fall weniger besitzen und konsumieren. Und die meisten dürften das mit „es geht mir schlechter“ gleichsetzen.

                                    Awet Tesfaiesus, MdBA 1 Reply Last reply
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                                    • LevoldL Levold

                                      @sunnythesheep @AwetTesfaiesus Die Erzählung vom unendlichen Wachstum ist definitiv falsch. Aber wir müssen klären, was wir mit „schlechter gehen“ meinen. Müssen wir materiellen Wohlstand reduzieren? Absolut! Geht es damit dem einzelnen schlechter? Das ist eine Frage, die als Gesellschaft verhandelt werden muss. Wir werden auf jeden Fall weniger besitzen und konsumieren. Und die meisten dürften das mit „es geht mir schlechter“ gleichsetzen.

                                      Awet Tesfaiesus, MdBA This user is from outside of this forum
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                                      Awet Tesfaiesus, MdB
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                                      #136

                                      @Levold @sunnythesheep wenn eine Gesellschaft erst Mal eine Konsumgesellschaft geworden ist, hat sie eben dieses Gepräge nun mal angenommen. 🤷🏾‍♀️

                                      LevoldL 1 Reply Last reply
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                                      • LevoldL Levold

                                        @AwetTesfaiesus @sunnythesheep Okay, dann müssen wir wohl schärfer zwischen materiellem Wohlstand und gesellschaftlicher Teilhabe trennen.
                                        Wenn wir Degrowth als überzeugendes Konzept „verkaufen“ wollen, müssen wir also überzeugend darlegen, warum gesellschaftliche Teilhabe evtl. höher zu werten ist als das Auto vor der Tür. Und vermutlich unsere Definition von Wohlstand neu verhandeln.

                                        Awet Tesfaiesus, MdBA This user is from outside of this forum
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                                        Awet Tesfaiesus, MdB
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                                        #137

                                        @Levold @sunnythesheep *als das dritte Auto vor der Tür... wäre mal ein Start.

                                        SunnyS 1 Reply Last reply
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                                        • Awet Tesfaiesus, MdBA Awet Tesfaiesus, MdB

                                          @Levold @sunnythesheep wenn eine Gesellschaft erst Mal eine Konsumgesellschaft geworden ist, hat sie eben dieses Gepräge nun mal angenommen. 🤷🏾‍♀️

                                          LevoldL This user is from outside of this forum
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                                          #138

                                          @AwetTesfaiesus @sunnythesheep wir könnten weltweit alle auf dem Niveau von Indien leben. Auf diesem Niveau lassen sich auf jeden Fall Hunger und Armut vermeiden. Und bei klugem Ressourceneinsatz könnte es bestimmt auch den meisten relativ gut gehen. Aber genau das muss kommuniziert werden.

                                          https://de.statista.com/infografik/10574/benoetigte-erden-je-lebensstil-ausgewaehlter-laender/

                                          malteM 1 Reply Last reply
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