Wir haben hier ja einige #solarpunk s.
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@AwetTesfaiesus @sunnythesheep @Levold yes, please, wann können wir damit anfangen? 🥺
Wir sind schon lange mitten drin
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Wir sind schon lange mitten drin
@sunnythesheep @Levold @AwetTesfaiesus ok. aber ich mein, so gesamtgesellschaftlich kriege ich das noch nicht mit?
ich spül mein klo z.b. noch mit wasser, weil die trockentrenntoiletteninfrastruktur sogar noch hinter e-auto-infrastruktur herhinkt.
und die menge an autos in deutschland wird jedes jahr mehr, und nicht weniger.
da sehe ich noch luft nach oben/unten!
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@sunnythesheep @Levold @AwetTesfaiesus ok. aber ich mein, so gesamtgesellschaftlich kriege ich das noch nicht mit?
ich spül mein klo z.b. noch mit wasser, weil die trockentrenntoiletteninfrastruktur sogar noch hinter e-auto-infrastruktur herhinkt.
und die menge an autos in deutschland wird jedes jahr mehr, und nicht weniger.
da sehe ich noch luft nach oben/unten!
@malte @sunnythesheep @Levold Aber wenn's dann einmal da ist, ist's plötzlich richtig da!
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@malte @sunnythesheep @Levold Aber wenn's dann einmal da ist, ist's plötzlich richtig da!
@AwetTesfaiesus das sehe ich leider aktuell nur beim Faschismus
Aber hey, die Hoffnung stirbt zuletzt, auch in Deutschland! -
Noch einmal advocata diaboli:
Das hier 90% auf das neueste iPhone und das nächste Fast Fashion it piece verzichten würden ist mir klar.
Aber wie ist es mit medizinischem Fortschritt?
@AwetTesfaiesus
Ich glaube, man sollte "Degrowth" nicht mit "Rückschritt" verwechseln. Ich kenne den Begriff als Vorschlag, Wachstum des BIP, also des Preises von allem was produziert und verkauft wird, schrumpfen zu lassen oder statisch zu halten. Wenn du weniger wegwirfst oder mehr reparierst, oder Zeug länger hält, oder du unbezahlte Care-Arbeit machen und trotzdem ok leben kannst, oder weniger Unfälle passieren, ... macht das das BIP kleiner. Gerechtere Verteilung, weniger überflüssigen Kack produzieren und konsumieren könnte Wissenschaft, Forschung und medizinischen Fortschritt auch befördern! -
@AwetTesfaiesus Decoupling ist empirisch und theoretisch widerlegt. Deshalb haben wir ohne degrowth und postgrowth keine Chance, eine Gesellschaft zu schaffen, die im Einklang mit den planetaren Grenzen lebt.
Degrowth benötigt übrigens das Überwinden des Kapitalismus, denn Kapitalismus bedeutet Wachstumszwang.
@Peavey
Auf den Punkt gebracht!
@AwetTesfaiesus -
@AwetTesfaiesus @atarifrosch Ein Großteil neuer Therapien startet an Universitäten und wird dann von Firmen kommerzialisiert - mal als Ausgründung, mal durch (zu) billige Lizenzierung. Pharmafirmen kümmern sich prinzipiell nur um verbreitete Krankheiten mit Gewinnerwartung; manchmal werden auch heilende Therapien zu Gunsten symptomunterdrückender Therapien gestoppt. Forschung an „orphan diseases“ (seltene Krankheiten) wird ausschließlich öffentlich finanziert.
@jlink
Man muss dabei auch sagen, dass "Kommerzialisierung" (klinische Studien, Zulassungen, ..) sehr teuer ist. Aber trotzdem kein Grund zu behaupten, man bräuchte den Kapitalmarkt dafür.
@AwetTesfaiesus @atarifrosch -
@AwetTesfaiesus Das Kapitel "Mehr Wir in einer Gemeinwohlregion Barnim" wurde komplett durch unsere AG Degrowth geschrieben.
Als Grünen-Wähler empfehle ich euch dringend, mal jemanden zu suchen, der gut mit Sprache ist und so ein Wahlprogramm lesbar formuliert und dann jemandem gibt, der das unfallfrei auf eine Webseite packen kann.
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@sunnythesheep @AwetTesfaiesus Das schließt sich in meinem Verständnis durchaus aus. Denn #Degrowth bedeutet für die meisten weniger Reisen, weniger Wohnraum, keine Kiwi mehr im Supermarkt usw.
Ich liebe #Solarpunk… aber das ist eben #sciencefiction
Alles andere ist magisches Denken.@Levold
Denke eher mehr Reisen, weil mehr Zeit, aber eben nicht Überseeflüge. Deine Wohnung wird wegen Degrowth nicht kleiner. Kiwi vielleicht nur einheimische und dann auch teurer, aber sicher nicht "weg".
@sunnythesheep @AwetTesfaiesus -
@taschenorakel das sehe ich ähnlich.
Aber degrowth hat ja viele Spielarten. Solarpunk scheint mir ja wirklich dicht dran zu sein und positiver besetzt.
Keinen Sche*ß mehr kaufen ist ja quasi auch schon ein revolutionärer Akt in manchen Kreisen. Ich habe letzte Woche eine Bluse aussortiert, die ich gekauft habe als ich in Kassel in der Stavo kam und echt oft im BT an hatte. Nun hat mir meine Schneiderin gesagt, dass es WIRKLICH Zeit sei, sie gehen zu lassen und dass sie sie nicht mehr fixt
@AwetTesfaiesus @taschenorakel Da bist du an einem ganz zentralen Punkt. Nur noch kaufen, was wirklich erforderlich ist, ist nicht nur gut für den #co2fussabdruck sondern verschafft uns auch finanziellen Spielraum und hilft uns aus dem Hamsterrad … in die #freiheit . Leider sind die Menschen von ihren Blutsaugern sehr konditioniert.
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Ich werfe mal als advocata diaboli ein:
Wenn man sich das Lohnniveau und seine Entwicklung der letzten 20 Jahre so an sieht, leben dann nicht schon die allermeisten Menschen im globalen Norden im real existierenden Degrowth?
@AwetTesfaiesus ich nehme an, nicht wenn wir den Durchschnitt betrachten.
Degrowth verstehe ich eher als einen Anspruch auf Systemebene, bei dem alle mitmachen, insbesondere die Super- und Überreichen.
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@AwetTesfaiesus @taschenorakel Da bist du an einem ganz zentralen Punkt. Nur noch kaufen, was wirklich erforderlich ist, ist nicht nur gut für den #co2fussabdruck sondern verschafft uns auch finanziellen Spielraum und hilft uns aus dem Hamsterrad … in die #freiheit . Leider sind die Menschen von ihren Blutsaugern sehr konditioniert.
@#ValueCreation4All Ich habe einen Besen, der 30 Jahre alt ist. Der Besenshersteller kann nur alle 30 Jahre einen Besen verkaufen. Womit verdienen die zwischenzeitlich ihr Geld?
@Awet Tesfaiesus, MdB -
Wir haben hier ja einige #solarpunk s.
Thematisch sehr nah dran scheint mir #degrowth.
Mich würden Eure Meinungen dazu interessieren:
- economic madness,
- der einzige Weg nach vorn oder
- just another craze?https://www.arte.tv/de/videos/104840-007-A/brauchen-wir-wirtschaftswachstum/
Wie steht ihr zu #Degrowth im Allgemeinen?
Im Speziellen?
Konkret?Bitte wählt die Antwort mit der relativ größten Zustimmung
@AwetTesfaiesus
Die Herausforderung welche ich am größten empfinde, ist die eigene Bereitschaft zu entwickeln, nicht auf Konsum & Verbrauch zu verzichten, sondern den Anfang zu machen, darüber nachzudenken, was ich wirklich bewußt verändern kann. Viele Menschen in unserer Kultur hierzulande (mein subjektiver Eindruck) wollen gleich Ergebnisse, möchten dass Andere Personen (Politik, Gesellschaft, usw) die Probleme löst, ohne dass sie selbst Einschränkungen erfahren müssen, besser noch, dass es -
@AwetTesfaiesus
Die Herausforderung welche ich am größten empfinde, ist die eigene Bereitschaft zu entwickeln, nicht auf Konsum & Verbrauch zu verzichten, sondern den Anfang zu machen, darüber nachzudenken, was ich wirklich bewußt verändern kann. Viele Menschen in unserer Kultur hierzulande (mein subjektiver Eindruck) wollen gleich Ergebnisse, möchten dass Andere Personen (Politik, Gesellschaft, usw) die Probleme löst, ohne dass sie selbst Einschränkungen erfahren müssen, besser noch, dass es@AwetTesfaiesus
ihnen "besser" geht, nach den Veränderungen. Sich selbst an die eigene Nase fassen, sich selbst auf den Weg machen, die Veränderung nicht bei anderen zu suchen, sondern die Veränderung selbst zu beginnen, im eigenen Leben, diesen wirklichen Umbruch in uns selbst bewußt herbeizuführen, Solidarität nicht lediglich zu verlangen, sondern vorzuleben, dass sind Themen, die ich zwar immer wieder entdecke im Einzelnen, doch nicht in der Tendenz. Um so wichtiger ist, dass ich mir selbst -
@AwetTesfaiesus
ihnen "besser" geht, nach den Veränderungen. Sich selbst an die eigene Nase fassen, sich selbst auf den Weg machen, die Veränderung nicht bei anderen zu suchen, sondern die Veränderung selbst zu beginnen, im eigenen Leben, diesen wirklichen Umbruch in uns selbst bewußt herbeizuführen, Solidarität nicht lediglich zu verlangen, sondern vorzuleben, dass sind Themen, die ich zwar immer wieder entdecke im Einzelnen, doch nicht in der Tendenz. Um so wichtiger ist, dass ich mir selbst@AwetTesfaiesus
bewußt mache, ich bin auf dem Weg. Nicht alles ist perfekt und wird es nie sein und doch tue ich Schritt für Schritt den "UnPlug" aus vielen, vielen Privilegien, meines Lebens. Ich lebe bewußter, authentischer.
Generell denke ich, dass wir gar keine andere Wahl haben, wenn wir überleben wollen als Menschheit, dass wir MIT dem Planeten leben und nicht VON ihm. Das wir mehr (UM)verteilen MÜSSEN und nicht KÖNNEN. -
@AwetTesfaiesus
bewußt mache, ich bin auf dem Weg. Nicht alles ist perfekt und wird es nie sein und doch tue ich Schritt für Schritt den "UnPlug" aus vielen, vielen Privilegien, meines Lebens. Ich lebe bewußter, authentischer.
Generell denke ich, dass wir gar keine andere Wahl haben, wenn wir überleben wollen als Menschheit, dass wir MIT dem Planeten leben und nicht VON ihm. Das wir mehr (UM)verteilen MÜSSEN und nicht KÖNNEN.@AwetTesfaiesus
Ein ewiges wirtschaftliches Wachstum ist keine Utopie, sondern wird eine Dystopie sein, wenn wir so weitermachen wie bisher. -
Wir haben hier ja einige #solarpunk s.
Thematisch sehr nah dran scheint mir #degrowth.
Mich würden Eure Meinungen dazu interessieren:
- economic madness,
- der einzige Weg nach vorn oder
- just another craze?https://www.arte.tv/de/videos/104840-007-A/brauchen-wir-wirtschaftswachstum/
Wie steht ihr zu #Degrowth im Allgemeinen?
Im Speziellen?
Konkret?Bitte wählt die Antwort mit der relativ größten Zustimmung
Ich habe diesen arte-Beitrag schon mehrfach geteilt. Er ist sehr sauber recherchiert und verweist voll korrekt auf den einzigen wirksame Weg aus der ökonomischen Dauerkrise.
Genossenschaftliches Wirtschaften kommt ohne gesamtwirtschaftliches Wachstum aus und sorgt für nachhaltiges, faires Wirtschaften.
Es gibt inzwischen viele Formen wie #Solawi, syndikat.org, #gepa, #energiegenossenschaft, -
@AwetTesfaiesus Ich persönlich habe im Alltag (auch in der Arbeit) Mühe, bei der ständigen Beschwörung vom angeblich notwendigen Wachstum ruhig zu bleiben. Club of Rome, Grenzen des Wachstums ist nicht neu. Wir müssen aufhören, Wachstum als positives Signal zu interpretieren. Meine Meinung.
"Die Grenzen des Wachstums" ist empirisch widerlegt. Der vorhergesagte Einbruch bei der Nahrungsversorgung ist nicht eingetreten. Im Gegenteil, die Kalorienversorgung pro Kopf ist in den letzten Jahrzehnten trotz zunehmender Weltbevölkerung stetig angestiegen.
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Wir haben hier ja einige #solarpunk s.
Thematisch sehr nah dran scheint mir #degrowth.
Mich würden Eure Meinungen dazu interessieren:
- economic madness,
- der einzige Weg nach vorn oder
- just another craze?https://www.arte.tv/de/videos/104840-007-A/brauchen-wir-wirtschaftswachstum/
Wie steht ihr zu #Degrowth im Allgemeinen?
Im Speziellen?
Konkret?Bitte wählt die Antwort mit der relativ größten Zustimmung
Ich sehe Degrowth skeptisch, weil es Investitionen in die Zukunft verhindert. Warum sollte ich heute 100 Euro in die Hand nehmen und eine Maschine erwerben, wenn ich erwarte, dass diese mir nur 90 Euro einspielt?
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Ich werfe mal als advocata diaboli ein:
Wenn man sich das Lohnniveau und seine Entwicklung der letzten 20 Jahre so an sieht, leben dann nicht schon die allermeisten Menschen im globalen Norden im real existierenden Degrowth?
Nein. Es mag sein, dass das stetige Mehr nicht mehr wird. Aber wir sind bereits überfressen. Spaß beiseite. Die Forderung nach Degrowth im globalen Norden geht einher mit den Forderungen des Weltsozialforums nach dem Buen Viver für alle. Wir kennen das schon lange von der Landlosenbewegung und der Nyelenibewegung. Der Zwang zum ständigen Mehrverbrauch ist kein gutes Leben. Dafür kann Politik auch aus der Opposition heraus werben. Das kann parteiübergreifend konsensfähig sein